Archiv - Dünnwalder  Nachrichten

 

  aus Ortsgespräche 58 - November 2009


Wochenmarkt „Am Donewald“ neu aufgestellt

Der Mitte April 2009 in der Donewald-Siedlung eingerichtete Wochenmarkt hat die Erwartungen der Händler nicht erfüllt, teilte das Kölner Marktamt auf Anfrage mit. Als Gründe führt das Marktamt an, „mangende Akzeptanz, da das Preissegment der Händler wohl zu hoch gewesen sei und man den Markt zu wenig publik gemacht habe.“ Aber man hat einen neuen Versuch gestartet, da es ansonsten keine andere Einkaufsmöglichkeit in der Donewald-Siedlung gibt. Seit Ende Oktober hat sich der Markt nun neu aufgestellt. Acht bis zehn Händler, die alle ihre Waren auf einem geringerem Preisniveau anbieten, beschicken den kleinen Markt. Das Marktamt denkt auch darüber nach, den wöchentlichen Markt mit Spielzeug und Textilien aufzuwerten. Geöffnet hat der Markt Am Donewald jeden Donnerstag von 9 bis 13 Uhr. 

Foto: ©
Roy

Dünnwalder Bürgerverein macht mobil

Der Dünnwalder Bürgerverein von 1899 e.V. blickt nicht nur auf eine lange Tradition zurück, er zeigt sich auch besonders aktiv. Eine Leistungsbilanz für das nun ablaufende Jahr zieht Dieter Ernst, erster Vorsitzender des Vereins:

Zu Beginn des Jahres 2009 erfolgte die Beteiligung als Beiratsmitglied im Förderkreis rechtsrheinisches Köln mit aktiver Teilnahme an den Sitzungen und ebenfalls als aktives Mitglied in der Stadteilkonferenz und diversen Kölner Projekte wie beispielsweise das Stadtteilfest Donewald.

Im Frühjahr wurde die Projektgruppe 2010 eingerichtet. Der fünf köpfigen Gruppe gehören 
Hajo Fischna, Hardy Heppekausen, Lutz Nietgen, Wolfgang Prinz und Manfred Sistig sowie der Vorstand der Bezirksvertretung, vertreten durch D. Ernst und I. Schäfer-Möhrmann an. Das Ziel der Projektgruppe ist hochgesteckt: von 2010 an soll jedes Jahr ein Fest stattfinden,  bis 2018 die 900-Jahr-Feier von Dünnwald gebührend gefeiert wird. Die Grundvoraussetzung für die geplanten Aktivitäten: Sie müssen sich vom „Üblichen“ abgrenzen.

Als im Mai die ersten warmen Tage zum Spazierengehen einluden, stiftete der Bürgerverein drei Bänke: am Bahnübergang, am Friedhof und am Seniorenheim.

Unterstützt werden soziale Projekte wie die Lebensmittelausgabe der Kölner Tafel in der Donewald-Siedlung ebenso wie das Comenius-Projekt der GGS Leuchterstraße. Im Rahmen des Projektes soll den interkulturelle Dialog zwischen verschiedenen europäischen Ländern gefördert werden. Das Schulprojekt umfasst den Themenbereich Luft - Feuer - Wasser und Erde. Mit einer Spende des Gartencenters Wilms wurde das Thema „Erde“ anschaulich umgesetzt: Die Schulkinder pflanzten begeistert Sommerblumen, im Herbst setzten sie Blumenzwiebeln und zu allen vier Elementen hat Klemens Winkler (Mitglied des Bürgervereins und pensionierter Physiklehrer) den 4. Klässlern die Naturwissenschaft "Physik" anschaulich nahegebracht.

Zu Beginn des Sommers etablierte sich die Projektgruppe „Berliner Straße“. Ihr gehören an: Hannelore Bardt, Martin Butterweck, Wolfgang Corzillius, Angela Faust und Mark Smolarek sowie zeitweise Sybille Schwieren, Vorsitzende der IG Dünnwald. Das Ziel ist klar: Wie kann die Berliner Straße attraktiver gestaltet werden.

Ebenfalls im Sommer unterstützte der Bürgerverein ein Feriencamp für Jugendliche, initiiert  von „Henry´s Hope“, einer Einrichtung für sozial benachteiligte Jugendliche in der Donewaldsiedlung, für die sich auch Henry Maske engagierte.

Mitte des Jahres entwickelte man erstmals einen „Dünnwalder-Motiv-Kalender“ mit Fotos von Klemens Winkler. Der Verkauf erfolgt in vielen Dünnwalder Geschäften, beim Bürgerverein direkt und auch auf dem Weihnachtsmarkt der IG Dünnwald. Mit dem Erlös sollen soziale Einrichtungen unterstützt werden. Eine Fortsetzung der Kalender ist geplant.

Und auch der Herbst hatte es in sich: Einrichtung des Projektes „Straßenpatenschaften“, Bürger übernehmen Verantwortung für ihre Straße, Ausrichtung einer Pilot-Wanderung  „Erlebnispfad Dünnwald“: Eine Anlehnung an den Kölnpfad und den Kulturpfad-Köln. Dabei  wurden 33 historische Punkte in Dünnwald angesteuert. Zudem übernahm der Bürgerverein die Patenschaft für den neuen Kreisverkehr Leuchterstraße. Das Gartencenter Wilms ist als Sponsor für die Bepflanzung im Gespräch und das Forstrevier beabsichtigt den Mittelpunkt mit Schnitzkunst zu verschönern.

 

Kreisverkehr in Dünnwald

Endlich ist die Kreuzung Leuchterstraße/Mauspfad für alle Verkehrsteilnehmer zu fast jeder Tageszeit problemlos zu passieren. Auch die Fußgänger haben es nun leichter, die Straßen dort zu überqueren. Aber wie verhalte ich mich als Verkehrsteilnehmer in diesem Kreisverkehr richtig? Dazu ein paar Tipps:
Die Fahrzeuge im Kreis haben stets Vorfahrt! Wer einfahren möchte ist immer wartepflichtig!
Es darf nur nach rechts in den Kreisverkehr eingebogen werden!
Beim Einbiegen in den Kreisverkehr wird nicht geblinkt!
Die Mittelinsel darf nicht überfahren werden!
Das Ausfahren aus dem Kreisverkehr muss rechtzeitig durch Setzen des Blinkers oder Handzeichen nach rechts angekündigt werden!
Diese Regeln gelten auch für Fahrradfahrer!
Meine ersten subjektiven Erfahrungen zeigen mir, dass der Kreisverkehr die Kreuzung sicherer und staufreier gemacht hat. Ein echter Fortschritt für den Straßenverkehr in Dünnwald. Es wünscht Ihnen: „Gute Fahrt“, Ihre Rechtsanwältin Marion Lehner-König. P.S. Sollte dennoch etwas „passieren“, vertrete ich Sie gerne bei der Durchsetzung Ihrer rechtlichen Interessen. Rechtsanwältin Marion Lehner-König, Dünnwald

Foto: ©
Roy


Wildwuchs

Der Wildwuchs in der Mitte des Kreisverkehrs wird irgendwann verschwinden. Wann, liegt in der Entscheidungsgewalt der Stadt. Durch die flächenmäßig umfangreiche Pflasterung der Fußwege sind als Ausgleich drei Bäume zu pflanzen, so schreibt es die Bauordnung der Stadt vor. Und die drei Bäume sollen in die Mitte der Verkehrsinsel gesetzt werden. Nun kann die Stadt aber nicht einfach Bäume setzen, der Auftrag muss ausgeschrieben werden. Erst dann wird ein Gartenbetrieb den Zuschlag erhalten und die Bäume pflanzen können.
 


Kinderspielplatz wie neu

Die Modernisierungsarbeiten am Kinderspielplatz an der von-Diergardt-Straße gehen dem Ende entgegen. Nachdem der alte Zaun durch einen neuen ersetzt wurde und auch die Eingänge eine Neugestaltung erfuhren, setzte der Herbstschnitt der Pflanzen einen Schlussstrich unter die monatelangen Verschönerungsarbeiten. Obwohl der Spielplatz nun so schön ist wie nie zuvor, gibt es auch Wermutstropfen: Häufig fallen ältere Kinder, die ohne Begleitung ihrer Eltern auf den Spielplatz kommen, durch ihr ungezogenes Verhalten auf. Werden sie darauf angesprochen, reagieren sie mit Beschimpfungen jeglicher Art und selbst nervenaufreibende Wortgefechte bleiben ohne zufriedenstellende Ergebnisse, berichtet die Patin des Kinderspielplatzes. Es scheint daher angebracht, alle Eltern zu bitten, sich diesem unsozialen Verhalten energisch entgegenzustellen.


Zu Besuch bei der Comenius-Partnerschule in Sokolov

Anfang Oktober fand ein weiteres Comenius-Treffen statt. Lehrerinnen unserer Schule, der GGS Leuchterstraße, reisten nach Tschechien. Zusammen mit den Lehrerinnen und Lehrern der Schulen aus Spanien, Frankreich und Italien verbrachten sie drei ereignisreiche Tage in Sokolov, dass in der Nähe von Karlsbad liegt. Die Gastgeber hatten sich ein umfangreiches Programm ausgedacht. Die tschechischen Schüler und Schülerinnen begrüßten die Gäste mit einem selbst einstudierten Programm, in dem sie die Partnerländer vorstellten. Hospitationen einzelner Unterrichtsstunden gaben interessante Einblicke in das etwas andere Schulsystem. Etwa 600 Schüler der Klassen 1 bis 9 besuchen zurzeit die Schule. Neben Englisch können die Kinder hier ab der dritten Klasse auch Deutsch lernen.
Zum Programm gehörten außerdem noch ein Besuch beim Bürgermeister und Ausflüge in die Umgebung. Besonders schön ist Karlsbad, wo es mehrere Heilquellen gibt. Natürlich wurden auch weitere Projektaktivitäten geplant. Mit einem Koffer voll mit vielen tollen Eindrücken und Ideen für unsere Projekte kamen Sonja Andresen, Anna Busch, Nina Holtmann, Michaela Granderath und ich wieder zurück.
Jetzt sind wir dabei, Wetterdaten untereinander auszutauschen. Weiterhin besprechen wir den Wasserkreislauf, stellen unsere Kläranlage vor und überlegen, wie man mit Wasser verantwortungsbewusster umgehen kann. Im Rahmen einer Projektwoche beschäftigen wir uns kreativ, vor allem musikalisch, mit dem Thema Wasser. Abschließend tauschen wir Spielideen mit und im Wasser untereinander aus. Eva Borré


Kindercafe Lollypop e.V. baut Waldkindergarten aus

Das neue Lollypop-Jahr hat am 1. August 2009 begonnen und wir sind sehr erfreut darüber, dass wieder zahlreiche Eltern aus Dünnwald und Umgebung die Möglichkeit wahrnehmen, ihre Kinder in unsere Obhut zu geben. Unsere neue Betriebserlaubnis, die seit März 2009 gilt, gibt uns jetzt auch die Möglichkeit, Kindern unter zwei Jahren einen Betreuungsplatz anbieten zu können. Auch unsere Waldgruppe konnte einen regen Zulauf vermerken, sodass wir jetzt zwei Gruppen anbieten. Erfreulich war, dass uns eine große Baufirma in Köln einen wunderschönen Bauwagen gesponsert hat. Dieser soll seinen festen Standplatz im Hornpott bekommen und dort am Waldesrand stehen. Aus dem orangefarbenen Bauwagen haben wir einen tannengrünen gemacht, damit er sich möglichst unauffällig in das Waldgebiet einfügt (Foto). Während unserer dreimonatigen Testphase wurde sowohl der Bauwagen als auch die Arbeit mit den Kindern von den Einwohnern des Hornpotts als auch von den täglichen Spaziergängern in den höchsten Tönen gelobt. Jetzt warten wir noch auf die endgültige Genehmigung der Stadt Köln, den Bauwagen an der ausgewählten Stelle platzieren zu dürfen. In dieser Angelegenheit unterstützt uns auch der Bürgerverein Dünnwald. Auch der zuständige Förster und das Forstamt haben uns ihre Unterstützung zugesagt und stehen hinter unserem Projekt “Waldkindergarten“. Wenn alles klappt, haben wir die Genehmigung jetzt schon. Das wäre toll!
Aufgrund der großen Betreuungsnachfrage suchen wir noch Erzieherinnen, die uns in unserer Arbeit unterstützen. Bei Interesse meldet Euch bitte im Lollypop, um weiter Infos zu erhalten.
Auch für unseren Cafédienst suchen wir noch eine engagierte(n) Dame oder Herrn, der einmal in der Woche unsere Cafétante Christa unterstützt. Wer uns einmal persönlich kennenlernen möchte, kann dies auch am 1. Advent auf dem Weihnachtsmarkt in Dünnwald tun, denn dort haben wir einen Stand mit allerlei kleinen Weihnachtssachen, deren Erlös dem Lollypop zugutekommt. Euer Lollypop-Team

Foto: © Lollypop



 

 

aus Ortsgespräch 57:   April 2009

Kraftakt für das Pfarrheim 2. Teil

Auf dem Weihnachtsmarkt 2008 der IG Handel und Gewerbe auf dem Kirchplatz wurde die Initiative zur Rettung des Pfarrheims offensiv gestartet. Die erste Resonanz in der Dünnwalder Bevölkerung war an diesem Tag so überwältigend, dass wir in einer öffentlichen Gemeinde-Information am 7.Februar 2009 im voll besetzten Pfarrsaal nochmals die Frage gestellt haben: Gibt es eine Zukunft für das Pfarrzentrum von St. Joseph? 

Gemeindemitglieder, Dünnwalder Bürger, Vertreter der Vereine und aus der Politik sprachen sich hier mit überwältigender Mehrheit für den Erhalt dieses Hauses aus und versprachen die solidarische Unterstützung in ideeller und materieller Weise. Unsere Vision für Dünnwald:

Die Katholische Kirchengemeinde St. Joseph und die Dünnwalder Vereine rücken näher zusammen. Gemeindemitglieder beteiligen sich überkonfessionell über einen Förderverein und eine Bürgerstiftung Dünnwald an diesem Haus und engagieren sich für Dünnwald

Die anderen Gemeinden im Seelsorgebereich Dünnwald-Höhenhaus unterstützen uns in unseren Zielen und helfen mit, dieses Haus wieder mit Leben zu erfüllen.

Zwischenzeitlich wurde mit den Vorbereitungen zur Gründung eines Fördervereins begonnen, der in einer Versammlung spätestens im April 2009 gegründet werden soll.

Neben den kirchlichen Gruppierungen treffen sich im Bürgerzentrum nun regelmäßig die Mitglieder der uns unterstützenden Vereine wie der Dünnwalder Bürgerverein von 1899 e.V., der Männer-Gesangsverein von 1919 Köln-Dünnwald und die Dünnwalder Musikanten. 

Yes, we can! Der Ausspruch, der eine ganz Nation aufrüttelte und neuen Mut gab, soll auch uns in Dünnwald wieder Mut machen. Hoffnung geben, eine Heimat für Jugend und Senioren und eine Versammlungsstätte zur Förderung des sozialen und kulturellen Miteinanders in Dünnwald zu erhalten. Wenn sie Ideen zum Erhalt des Hauses von-Diergardt-Str. 44-46 haben, rufen sie dich einfach an. Ansprechpartner für das Bürgerzentrum sind: Lydia Jansen, Tel.: 60 39 29 und Herbert Steinkrüger Tel.: 60 20 40. Manfred Grimm
 

Das Comeniusprojekt

Im Oktober 2008 haben vier Lehrerinnen der GGS Leuchterstraße am ersten Austauschtreffen in Vichy in Frankreich teilgenommen. „Dort wurden wir im Rathaus von einem Vertreter der Stadt Vichy empfangen und haben uns den Unterricht an einer französischen Grundschule angeschaut. Verschiedene pädagogische Ansätze wurden erkennbar und lieferten Anregungen für die eigene Arbeit an der GGS Leuchtertstraße. Erste Projektideen wurden ausgetauscht und dabei entstand der Plan eine Comenius-Versuchskartei zum Thema Wasser anzulegen“, erklärt Eva Schötteldreier. Anfang Mai 2009 werden in der Dünnwalder GGS Leuchterstraße insgesamt 16 Lehrer/-innen aus Frankreich, Italien, Tschechien und Spanien erwartet. Es werden verschiedene Aktionen stattfinden, zum Beispiel werden passend zum Thema "Water is life" gemeinsam einige Experimente aus der (international) entstandenen Kartei im Unterricht durchgeführt. Außerdem haben die Kinder Gelegenheit, den Lehrer/innen aus anderen Ländern Fragen zu stellen und so die Länder der Partnerschulen besser kennen zu lernen.
 

Waldbad eröffnet am 10. Mai

Auch in diesem Jahr hat sich das Waldbad des  FOK wieder viel vorgenommen: Events und Auftritte von Musikgruppen und Künstlern – für jeden Geschmack Veranstaltungen siehe Kalender)). „Nicht nur das Schwimmen in dieser wunderschönen Atmosphäre, sondern
auch die Events sind ein Erlebnis, welches man nicht vergessen wird. Wer einmal die frische des Wassers zum Schwimmen und die Ruhe erlebt hat und bei den Events die einzigartige Stimmung, wird immer wieder kommen“ so Lorenz Jäger, Pressesprecher des FOK.

Am 10. Mai 2009 wird die Sommersaison im Waldbad eröffnet. Das Waldbad bietet ein Schwimmerbecken, zwei Nicht-Schwimmerbereiche, eine große und eine kleine Rutsche, ein Kinderbecken und sehr schöne Liegewiesen. Auch Essen und Getränke werden zu fairen Preisen angeboten. Tageskarte für Erwachsene (ab 18 J.) 3,50 Euro, Kinder (unter 4 J.) frei, Kinder/Studenten/Schwerbehinderte         mit gültigem Ausweis 2,50 Euro. Weitere Preisspecials und Informationen im Internet www.waldbad-camping.de.
 

Frühlings-Flohmarkt

Am Samstag, 25. April 2009, 10.00 bis 16.00 Uhr, veranstaltet die Evangelische

Kirchengemeinde Köln-Dünnwald einen Frühlings-Flohmarkt. Gönnen Sie Ihren alten Schätzchen aus Kleiderschrank, Wohnung, Keller und Dachboden eine neue Karriere bei einem anderen Eigentümer! Auf dem Kirchengrundstück Amselstr. 22, 51069 Köln, können Sie gegen fünf Euro Standgebühr und eine Kuchenspende Ihren Tapeziertisch samt Verkaufsgut aufbauen. Für das Drumherum, besonders das leibliche Wohl, sorgen die veranstaltungserprobten Mitmenschen der Kirchengemeinde. Der Erlös aus Standgebühren und Gemeindeaktivitäten kommt dem Spendenprojekt "Barrierefreie Tersteegenkirche" zugute. Anmeldungen bitte bis zum 18. April 2008 an S. Kasperski, Tel. 0163 /41 05 001.

 

Veranstaltungskalender für Dünnwald

Das Kath. Familienzentrum Dünnwald-Höhenhaus hat mit viel Liebe für das 1. Hj. 2009 einen Kalender mit 119 interessanten Veranstaltungen sowie wichtigen Kontakten zum Thema Kind und Familie zusammengestellt. Erhältlich in allen angeschlossen Kindertagesstätten und im Café mittendrin. Zum 2. Hj. 2009 ist ein Folgeexemplar in Bearbeitung. Infos unter www.kfzdh.de .
 

Dünnwalder Gemeindebüros im Café mittendrin

Das Gemeindebüro der Evangelichen Kirchengemeinde Köln-Dünnwald ist in das Café Mittendrin, Berliner Str. 944 gezogen. Neue Telefonnummer ist 2221 97 13, Öffnungszeiten sind mittwochs von 9.00 bis 11.00 und 15.00 bis 18.00 Uhr, freitags von 9.00 bis 13.00 Uhr. Die Gemeindebüros des Katholischen Pfarrverbands Dünnwald/Höhenhaus bieten dort Sprechstunden an (montags, dienstags, donnerstags und freitags von 15.00 bis 18.00 Uhr) und sind unter Telefonnummer 2221 9712 zu erreichen.

 

 

 

aus Ortsgespräch 56:   November 2008


Dünnwalder „Aktion Putzmunter 2008“

Mit dem Bürgerverein gegen Unrat

Bei angenehmem Herbstwetter folgten Mitte Oktober mehr als 20 freiwillige Helfer dem Aufruf des Bürgervereins, um bei der Aktion Dünnwald Putzmunter zu helfen. Projektleiterin Angela Faust stattete sie mit Handschuhen, Zangen und vielen Müllsäcken aus. Dann wurde Müll gesammelt: Vom Parkplatz am Wildpark bis hin zur Donewaldsiedlung. Mit Unterstützung der Spedition „Rad“ konnten die fleißigen Hände am Straßenrand rund 10 cbm Müll einsammeln, der zentral auf dem Schützenplatz abgelegt und später von der Stadt Köln entsorgt wurde. Außer achtlos weggeworfenen Verpackungen und Flaschen wurden Bauabfälle, alte Fahrräder, Möbelteile und sogar Autobatterien gefunden. Ist es wirklich nicht bekannt, dass der Sperrmüll-Service kostenlos ist?

Durch die Aktion konnten auch einige Dünnwalder glücklich gemacht werden: Ein junger Mann, dessen Schlüsselbund gefunden wurde, eine Schülerin, die ihre Geldbörse mit Inhalt zurück erhielt. Alle Beteiligten hatten das sehr gute Gefühl, etwas Positives für die Umwelt getan zu haben. Für ein sauberes und schöneres Dünnwald wird sich der Dünnwalder Bürgerverein auch in Zukunft einsetzen. Weitere Infos auf der Internetseite des Bürgervereins
 
 

Für Seniorinnen und Senioren

Wann haben Sie das letzte Mal getanzt?

Schon so lange her? Das SeniorenNetzwerk Dünnwald und die Antoniter Siedlungsgesellschaft laden zu einem Tanznachmittag mit Showeinlage ein! Das Tunier-Tanzpaar Ruth und Jürgen Stöneberg (Foto) vom Tanzsportclub Excelsior wird nicht nur Tanzschritte mit Ihnen auffrischen, sondern auch eine Kostprobe ihres Könnens zeigen!

Mit dem Tanzen begann das Paar vor 18 Jahren. Seit 2004 tanzen sie in der zweithöchsten Klasse für Amateure. Lassen Sie sich das nicht entgehen und gönnen Sie sich ein paar Stunden mit Musik und Tanz.

Es wird Kaffee und Kuchen angeboten - ebenso wie eine kleine Auswahl an Weinen und Likören. Termin: Dienstag, 11. November 2008, von 15 Uhr bis 17.30 Uhr im Seniorenwohnhaus Am Portzenacker 1, Saal im Untergeschoss. Eintrittspreis 5 Euro. Um telefonische Anmeldung wird gebeten: SeniorenNetzwerk 960 43 95 oder Seniorenberatung 63 20 197.

Bild: Stöneberg



Spielplatzumbau

Bagger sind am Werk

Die Dünnwalder Kinder werden sich freuen: Die Umbauarbeiten für den Kindergarten an der Von-Diergardt-Straße schreiten zügig voran. Bagger wälzen das Erdreich um und ein großes Klettergerüst aus Baumstämmen ist auch schon errichtet. Nach Auskunft von Susanne Müllers vom Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln, sollen die Bauarbeiten voraussichtlich Ende November abgeschlossen sein, immer unter der Voraussetzung, dass das Wetter mitspielt und die Bauabnahme anstandslos erfolgt.


Restaurierung

Der Weiße Mönch in neuem Glanz

Wer aufmerksam durch die Landschaft wandert, findet sie in großer Zahl: Bildstöcke und Wegkreuze. Meist waren es steinerne Danksagungen, andere mahnen an einen Mord oder sollen „böse“ Orte bannen. Als böse Orte galten früher Wegkreuzungen in Wäldern oder auf dem offenen Feld. Bildstöcke sind Zeichen einer ehemaligen Volksfrömmigkeit. Ein besonderes Kleinod steht in Dünnwald, am Beginn der Prämonstratenserstraße: Der weiße Mönch. „Der erste Weiße Mönch war der Legende nach Nobert von Xanten und so beschlossen der damalige Pastor August Brand und der Heimatdichter Franz Peter Kürten im Jahr 1952 von der Tradition abzuweichen und ein Relief des ersten weißen Ordensmannes in die Nische des Bildstocks einzubringen. Heinrich Schnass spendete das von dem Dellbrücker Holzbildhauer Junglas geschnitzte Relief“, erzählt Karin Niedenhoff. „Ursprünglich hatte an dieser Stelle ein Marienkapellchen, das der Hl. Norbert, unserer zweiter Dorfpatron und Gründer des Prämonstratenserordens im 12. Jh. gestiftet hatte“.

Da die Substanz dieses Kleinods im Laufe der Jahrzehnte kräftig gelitten hatte, übernahmen die Steinmetz- und Steinbildhauermeister Martin und Jan Schwieren, durch Verfügung des Stadtkonservators, 2005 die Patenschaft über den Weißen Mönch. Die damit verbundene Sanierung der historischen Bausubstanz gestaltete sich allerdings sehr aufwendig. Der Zerfall des Bildstocks war durch eingelagerte Feuchtigkeit bereits so fortgeschritten, dass eine Komplettsanierung notwendig wurde. Die schädliche Latexfarbe musste sorgfältig entfernt werden. Die Verfugung wurde vorsichtig ausgekratzt und durch eine Trass-Kalkmischung ersetzt. Hinzu kommt, dass etliche der alten Römertuff-Ziegeln zu erneuern sind, um den Kantendruck des Bildstocks wieder herzustellen. „Wir sind sehr froh und dankbar, dass wir bei der Umsetzung der Sanierungsarbeiten von zwei weiteren ortsansässigen Handwerksbetrieben kompetent unterstützt werden“, sagt Sybille Schwieren. Malermeister Rullkötter aus der Amselstraße und Dachdeckermeister Leipertz aus der Marienheider Straße. Sie werden dem Bildstock mit einer speziellen Mineralfarbe und einer Bleiverdachung den letzten Schliff verleihen – und das kostenlos. Das von Junglas geschnitzte Holzrelief ist derzeit bei SchwierenStein eingelagert und soll durch einen Fachmann restauriert werden. Diesen Teil sponsert Familie Niedenhoff. So wird mit viel Engagement und handwerklichem Sachverstand der Weiße Mönch“ bald wieder in neuem Glanz erstrahlen.

Bilder: SchwierenStein


 

Bürgerhilfe

Kraftakt um das Pfarrheim

Das Erzbistum Köln diskutiert bereits seit geraumer Zeit mit seinen Gemeinden über Etateinsparungen. Nachdem schon die fünf Kindertagesstätten im Kirchengemeindeverband Dünnwald/Höhenhaus kräftig abgespeckt wurden, steht das Pfarrheim St. Hermann Joseph immer noch auf dem Prüfstand. Dünnwalder Bürger, Vereine und Institutionen setzen sich für den Erhalt des Pfarrheims ein. Im Pfarrbrief der katholischen Gemeinden Köln-Dünnwald bezeichnete Anita Grimm die Kirche und das Haus als ein Stück Heimat der Gemeinde: „Erbaut in schweren Jahren mit bescheidenen Mitteln, war es Heimstatt und Keimzelle für viele Gruppierungen, Jugendgruppen, Chöre, Karneval, Gastarbeitern, Theater- und Kabarett, Seniorengruppen, Bildungsarbeit und Tagungsstätte für die Dünnwalder Vereine und kirchlichen Gremien.

In Notzeiten wurde es zur Kirche umfunktioniert und vor der Beschlagnahmung durch die Nazis gerettet.“ Michael Jansen, Stellv. Vorsitzender der IG Dünnwald kann sich den Ort ohne das Pfarrheim nicht vorstellen. „Dort habe ich meine halbe Jugend verbracht, da war immer was los und es gibt eigentlich keinen Grund, warum das heute anders ist und meine Kinder nicht mehr in den Genuss kommen sollen.“ Jansen setzt sich vehement für den Erhalt des Pfarrheims ein. Ohne den heftigen Einspruch der Bürger wäre sicher der Abriss oder Verkauf des Gebäudes schon beschlossene Sache. Kirchenvorstandsmitglied Manfred Grimm sieht noch einen Funken Hoffnung für der Erhalt: „Wir sind in einer Brainstormingphase. Eine gewerbliche oder teilgewerbliche Nutzung, beispielsweise im Gastronomiebereich, wäre nur mit umfangreichen Umbau-/Brandschutzmaßnahmen und erheblichem Kostenaufwand möglich. Das lassen die Etatmittel nicht zu.

Unser Ansatz geht eher dahin, den „Gürzenich von Dünnwald“ wieder zu einer Heimat für die Dünnwalder Vereine und Institutionen zu machen, wo sich jeder zu einem geringen Mietpreis einbringen kann. Wenn sich alle beteiligen, hat dieser Ansatz eine realistische Chance und dieses Objekte könnte wieder zu einem echten Bürgerhaus der Gemeinde werden. Nur gemeinsam können wir dieses Paket stemmen.“ Erste Gespräche mit Dünnwalder Vereinen gibt es bereits. Der Kirchenvorstand ist bei der Realisierung dieser Idee auf die Unterstützung von außen angewiesen und daher dankbar für jeden interessierten Mitstreiter. Kontakt: Manfred-J. Grimm, Telefon: 60 48 54

Butterbrote und Begegnung

Café Mittendrin eröffnet auf der Berliner Straße

Am Anfang war es eine verrückte Idee: Die Dünnwalder Kirchengemeinden eröffnen ein Café und schaffen einen Ort der Kommunikation und Begegnung im Stadtteil. Mittlerweile hat das Projekt viele Unterstützer gefunden und aus der Utopie wurde Wirklichkeit: Die ehemalige Pizzeria „da Michele“ auf der Berliner Straße wird zum Café Mittendrin umgebaut.

Das Café Mittendrin ist zunächst ein ganz normales Café mit Kaffee und Butterbroten. Aber es ist auch ein pastorales Projekt der beiden Kirchen in unserem Stadtteil: Dort gibt es neben Kaffee auch Rat, Hilfe und Information: .Die Nachbarschaftshilfe der Caritas „Kölsch Hätz“ ist genauso Partner, wie die Kontaktbüros der katholischen und evangelischen Gemeinden oder des Seniorennetzwerks Dünnwald. So wird „Mittendrin“ zu einem Ort, wo man Informationen bekommen und austauschen kann. Die Frage nach einer Spielgruppe für Kinder wird genauso beantwortet werden, wie die Frage nach einem Betreuungsangebot für einen behinderten Menschen oder die Bitte um Rat in einer psychischen oder existenziellen Notlage.

Das „Mittendrin“ soll der Vernetzung von Gruppen und Vereinen dienen, auch über die Grenzen der Kirche hinaus. Im Café kann jede/r nachschauen, nachfragen, was es Neues gibt und selber Termine und Angebote weitergeben und bekannt machen. Das Café Mittendrin soll sich zur Informationsbörse für alles, was „in Dünnwald abgeht“, entwickeln. Und abends steht das Café als Ort für (Klein-)Kunst, Kultur und Bildungsveranstaltungen zur Verfügung

Träger des Cafés ist ein Förderverein „Mittendrin Köln-Dünnwald e.V.“. Wir suchen weiterhin Unterstützer/innen, die dieses große Projekt durch ihre Mitarbeit im Café, beim Renovieren und durch Spenden mittragen wollen. Das Café Mittendrin ist eine riesige Chance für Dünnwald und für unsere Gemeinden und wir sind sehr zuversichtlich, dass wir sie alle gemeinsam nutzen können. Ansprechpartner für die Projektgruppe Pater Ralf Winterberg, Tel.: 60 18 71 / 600 22 64. Ralf Diessner, PGR Dünnwald


 

Kindercafe Lollypop e.V.

Wickelzimmer gesponsered

Das Kindercafe Lollypop hat sein Betreuungsangebot nun auch auf Kinder unter 18 Monate ausgeweitet. Die damit verbundene Forderung des Gesundheitsamtes, einen Wickelraum mit Dusche und Sanitäranlagen einzurichten, stellte den gemeinnützigen Verein vor ein finanzielles Problem. Mit Hilfe einer großzügigen Spende der Volksbank Dünnwald-Holweide e.G. und den Handwerkern, die nur ihren Materialeinsatz berechneten, konnte nicht nur der neue Wickelraum eingerichtet, sondern auch noch der Teppichboden im Flur erneuert werden. Die Kinder bedanken sich ganz herzlich bei den Spendern.

Vor gut einem Jahr hatten die Betreuerinnen Kerstin und Martina eine Idee: Warum nicht mit den Kindern den Wald erkunden? Was mit drei Waldtagen begann, wurde auf fünf Tage ausgeweitet. Die kleinen „Wald-Mäuse“, wie die Kinder zwischen zweieinhalb und vier Jahren mittlerweile genannt werden, sind zu einem Erfolgsmodell geworden. Ihnen können weder die kleinen Waldtierchen etwas anhaben, noch kühles Wetter. Dick eingepackt, toben sie durch den Wald und lernen die andere Umgebung spielerisch kennen. Wenn die Kleinen den Vormittag im Wald verbringen, kommen sie anschließend als glückliche, ausgeglichene, rot-bäckige Kinder aus dem Wald zurück.

Erfolgreich war aber auch die Suche des Lollypop nach neuen Betreuerinnen. Die Stellenausschreibung im letzten Ortsgespräch führte zu zahlreichen Bewerbungen. Seit dem 1. August verstärken drei neue Mitarbeiterinnen das Lollypop-Team. Gesucht werden jedoch noch immer Menschen, die gerne Kinder mögen und sich ehrenamtlich betätigen möchten. Schwellenängste sind unbegründet. Rufen Sie einfach im Lollypop an: Telefon 60 77 98.

Und wer noch einen Betreuungsplatz sucht, sollte ebenfalls anrufen. Einige Plätze sind noch frei. Alle Infos über das Kindercafe unter www.lollypop-koeln.de .

Im Kindercafe Lollypop überreichte Manfred Groetelaers, Vorstandsmitglied der Volksbank Dünnwald-Holweide e.G. (r.), einen Scheck über 1.500 Euro an Jürgen Hennes, den 1.Vorsitzenden des Kindercafes.

Bilder: Lollypop

 

GGS Leuchter Straße

„Maach et jod“, Heide Poloscheck

Vor den Herbstferien verabschiedeten sich Kinder und Lehrerkollegium schweren Herzens von Schulleiterin Heide Poloschek. Während ihrer Zeit an der Gemeinschaftsgrundschule Leuchterstraße hat sie sich mit viel Einsatz, Kreativität und Herz gleichermaßen für Schüler, Eltern und Mitarbeiter eingesetzt. Mit einem großen Programm, das insbesondere von der Kölschen Mundart geprägt war, trat „Polo“, wie die Schülern sie liebevoll nannten, ihren wohlverdienten Ruhestand an.

Bild: GGS Leuchter Str.


Schöner wohnen

Seniorenwohnungen in Dünnwald

Im Juli 2008 haben die ersten Bewohner ihre barrierefreien Wohnungen in dem Neubau der katholischen Kirchengemeinde St. Hermann-Joseph in der von-Diergardt-Straße bezogen.

Nach einigen Bauverzögerungen sind nun die letzten Arbeiten abgeschlossen und der Gartenbereich angelegt worden. Die offizielle Einweihung der Anlage findet am 11. November 2008 statt. Einige Wohnungen sind noch zu vermieten; Interessenten können im Pfarrbüro St. Hermann-Joseph, Tel. 60 13 54, bei Pater Ralf im Pfarrbüro Höhenhaus 60 20 16 oder Herrn Grimm, Tel. 60 48 54 nähere Informationen erhalten.

Bild: Pfarrbüro St. Joseph


 

 aus Ortsgespräch 54: November 2007


Bürgerverein - Ortsbegehung

Von einer wachsenden Unzufriedenheit der Dünnwalder Bürger mit immer größer werdenden Missständen im Ort leben zu müssen, berichtet Dieter Ernst, erster Vorsitzender des Dünnwalder Bürgerverein von 1899 e.V. Was damit gemeint ist, macht Ernst am Beispiel des bereits genehmigten und fertig geplanten Kreisverkehrs Leuchterstrasse/Mauspfad deutlich: Im Juli sollte mit den Umbauarbeiten begonnen werden und es tut sich bis heute nichts.

Der Bürgerverein ist daher Anfang Oktober den Klagen der Bürger nachgegangen. Die zweieinhalbstündige Ortsbegehung startete auf dem Parkplatz des Lebensmittelmarktes Kaiser´s, ging über die Berliner Straße bis zum Schützenplatz, dann in den Mauspfad bis hinauf zur Kreuzung Odenthaler Straße. Von dort wieder bis zur Berliner Straße, weiter in die Kunstfelderstraße und dann in die Meinerzhagener Straße, Überquerung des Bahnübergangs und dann die Straße Am Klosterhof in Richtung Höhenhaus bis zur Leuchterstrasse und zurück zum Parkplatz.

Die angetroffenen Missstände wurden in einem mehrseitigen Protokoll zusammengefasst. Das Fazit des Bürgervereins: Katastrophe, erschreckend, Handlungsbedarf, regelmäßige Begehung erforderlich, die Vorstellung vom Ist-Zustand sei harmlos, gemessen an den erlebten Tatsachen!

Der Dünnwalder Bürgerverein sieht die erste Begehung als Standortbestimmung an und möchten die gewonnenen Eindrücke als Basis für die geplanten und darüber hinaus erforderlichen Veränderungen benutzen. Dieter Ernst: „Da diese Begehung mindestens 2 x im Jahr stattfinden wird, haben wir bald ein Entwicklungsdokument in Händen, das wir offen, konkret und konsequent diskutieren können. Wir vom Bürgerverein übernehmen Verantwortung und werden diesen Bericht an alle Beteiligten, Bürgen, Politiker und an all die Menschen, die Verantwortung für ihre Gemeinschaft Dünnwald übernehme wollen, senden. Wir laden alle ein, kommen sie und arbeiten sie mit uns an der Lösung der Vielzahl von Herausforderungen. Ohne Groll und Emotionen, nur aus Freude an den Erfolgen, die sie selbst mitgestalten und feiern können.“
Infos unter
www.buergerverein-duennwald.de

Generation 50 plus

Das SeniorenNetzwerk Dünnwald ist eines von mittlerweile über 20 SeniorenNetzwerken, die im Auftrag der Stadt Köln in den letzten vier Jahren in Zusammenarbeit mit den Wohlfahrsverbänden entwickelt wurden. Vor dem Hintergrund eines immer größer werdenden Anteils älterer Menschen und der desolaten Finanzsituation der Stadt Köln kam die Idee der Netzwerke zustande.

Wer im Stadtteil Dünnwald lebt und Kontakte knüpfen möchte, Gleichgesinnte für Unternehmungen sucht, Lust hat sich für den Stadtteil zu engagieren, etwas Neues ausprobieren möchte und das gerne in Gemeinschaft, der sollte sich an das Dünnwalder SeniorenNetzwerk wenden. Das SeniorenNetzwerk bietet eine Reihe von Angebots- und Begegnungsmöglichkeiten.
Infos über Petra von Tesmar, Tel.: 160 38 44.

Werkstattmusik bei SchwierenStein

"Musik in den Häusern der Stadt" ist eine Festivalidee des Kölner Kunstsalons e.V. Mit diesem Programm will der Kunstsalon ambitionierten Musikern professionelle Auftrittsmöglichkeiten in einem atmosphärisch stimmigen Rahmen ermöglichen. Die Intimität des Privaten und die besondere Nähe zu den Musikern sind es, die den Erfolg dieser außergewöhnlichen Festivalidee ausmachen. Am Samstag, 19. Januar 2008, ab 15:30 Uhr öffnet SchwierenStein wieder seine Steinmetzwerkstatt für ein musikbegeistertes Publikum. Zu hören ist die Gruppe Balka Nova. Das Trio spielt und singt Balkanfolk & World Jazz-Melodien und Tanzrhytmen, die überall auf dem Balkan bis heute auf Festen und Dorfplätzen gesungen und gespielt werden. Und damit der Nachmittag auch so richtig rund wird, verwöhnt Familie Schwieren ihre Gäste mit Kaffee und Kuchen.

Rocken für Zartbitter – Benefiz-Rekord

Ein Rekord-Spendenerlös zugunsten des Fördervereins "Zartbitter Köln e.V." wurde auf der Dünnwalder Gedächtnisparty "Disco JOY-Revival II" in der Schützenhalle gesammelt. Eingeladen hatte der Freundeskreis der 60er und 70er Generation um Rosi und Egon Winter in Kooperation mit der Dünnwalder Interessengemeinschaft Handwerk, Handel und Gewerbe e.V. (IG).

Über 1.000 Gäste wollten dabei sein, allerdings fanden nur knapp 900 Platz in der seit Wochen ausverkauften Dünnwalder Schützenhalle. Die Stimmung unter den Gästen war hervorragend und hielt bis in die frühen Morgenstunden. Die DJ-Legenden Sammy und Victor begeisterten das Publikum mit Hits und Evergreens und führten das Partyvolk zurück in die tolle Stimmung der 60er, 70er und 80er Jahre.

Und das Spendenergebnis des Benefiz-Abends konnte sich wirklich sehen lassen. Ende Oktober überreichte Roswitha Winters exakt 5.055,09 Euro an Ursula Enders, Vorsitzende des Fördervereins Zartbitter Köln e.V. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die vorbildliche Arbeit von Zartbitter zu unterstützen und wir möchten mit der Spende Vereinsprojekte in Köln und speziell an Dünnwalder Schulen und Jugendeinrichtungen fördern“, betonte Roswitha Winter bei der Scheckübergabe. Ursula Enders nahm den Scheck mit sichtlicher Freude entgegen und bedankte sich herzlich bei den Dünnwalder Spendern und den Initiatoren der Veranstaltung. Auch sie bestätigte, dass die Spendenmittel gezielt für „Zwecke der Informations- und Aufklärungsarbeit in Dünnwalder Schulprojekten des Vereins eingesetzt werden sollen“. 

Für 2008 versprachen die Organisatoren der „Disco JOY-Revival II“ eine Neuauflage der Dünnwalder Party.

Am 14. Juni 2008 soll unter dem Titel „Rocken im Waldbad“, voraussichtlich auch wieder in Kooperation mit der IG Dünnwald, erstmals die Party als „Open Air“-Veranstaltung stattfinden. Mit einem Teilerlös soll u.a. die weitere Modernisierung und Erhaltung des Waldbades des Freien Ortskartells Dünnwald unterstützt werden.

Infos:  oder E-Mail: www.waldbad-camping.de

Scheckübergabe: Rainer Oberle, Ursula Enders,  Mario und Roswitha Winter, Karl-Heinz Tillmann (v.r.n.l.).

Fotos: Heinz Tillmann

50 Jahre - St. Hermann Joseph feiert!

Ende November beginnen die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Pfarrkirche. In der Pfarrchronik des Jahres1956 schreibt Pfarrer Brandt: „Natürlich hat die Nachricht vom baldigen Neubau unserer Pfarrkirche St. Hermann Joseph große Freude bei der Bevölkerung ausgelöst. Auch wuchs die Gebefreudigkeit, sodass für die Inneneinrichtung der Kirche allein im Jahre 1956 etwa 12.000 DM gesammelt werden konnten. Auch wurden für bestimmte Zwecke verschiedene große Spenden gegeben. So stiftete ein junger Mann der Pfarre die Mutter Gottes Statue.“

Für den Bau der Kirche galt die Vorgabe: Bewahrung der Tradition und Erinnerung an die über 800 Jahre alte Dünnwalder Kirche St. Nikolaus, Bau eines repräsentativen Gotteshauses für eine damals auf 6.000-7.000 Gemeindemitglieder wachsende Gemeinde und die Kirche solle Hermann-Joseph geweiht werden. 

Der beauftragte Architekt Josef Bernard war Mitarbeiter von Dominikus Böhm, Rudolf Schwarz und dem kürzlich verstorbenen Prof. Oswald M. Ungers.


Der Denkweise der damaligen Zeit - Architektur muss geistigen Prinzipien folgen (R. Schwarz) und den Vorstellungen von Strenge und Würde (O.M. Ungers) - fühlte sich auch Bernard verpflichtet. Quadrat und Kreis sollten die beherrschenden geometrischen Formen in diesem Kirchbau werden. Daher heißt auch der Titel für das 2008 zu feiernde Jubiläum: Erinnerung – Wandel – Zukunft / St. Hermann-Joseph als Ort der Begegnung.

Eingeläutet wird das Festjahr mit einem Gottesdienst am 24. November 2007. Bis zum Abschluss der Feierlichkeiten am 30. November 2008, dem 50. Jahrestag der Kirchweihe, werden verschiedene Veranstaltungen durchgeführt.

Für eine Ausstellung im November des kommenden Jahres sucht Manfred Grimm, stellvertr. Vorsitzender des Kirchenvorstandes, leihweise noch Bilder von besonders schönen oder eindrucksvollen Feiern in St. Hermann Joseph.

Fotos: St. Hermann-Joseph

Jubiläums-Festkonzert

Zum Beginn des Festjahres der Pfarrkirche St. Hermann Joseph steht am Dreikönigstag gleich ein ganz besonderes Ereignis an: Die Aufführung des Oratoriums „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel durch den Kirchenchor „Zur Heiligen Familie“, Sonntag, 6. Januar 2008 um 18 Uhr in der Kirche St. Hermann Joseph.

Der Chor beschließt und krönt mit diesem Konzert, bei dem vier Gesangssolisten und das Orchester „Resonet“ aus Köln mitwirken, sein 55-jähriges Jubiläum im Jahr 2007.

Seit April proben die fast 50 Sängerinnen und Sänger unter Anleitung ihrer jungen Chorleiterin Emanuela Gudzik mit großem Einsatz die zahlreichen Chorstücke aus dem „Messias“. Der Eintritt ist kostenlos. Spenden sind herzlich willkommen.

Foto: Zur Hl. Familie

Neues aus dem Kindercafe Lollypop e.V.

Seit 1995 gehört das Kindercafe in Dünnwald zu einer beliebten Begegnungsstätte von Müttern mit ihren Kleinkindern. Außer dem Cafedienst, den Cafe Tante Christa jeden Dienstag von 15 bis 18 Uhr anbietet, benutzen montags und mittwochs auch zwei Krabbelgruppen die Räumlichkeiten. Die Räume des Lollypop können ebenfalls für

Kindergeburtstage und andere Feierlichkeiten angemietet werden. Ein besonderer Dank gilt dem SeniorenNetzwerk Köln, Träger ist die Tersteegen Gemeinde Dünnwald, für ihre ehrenamtliche Mithilfe im Cafedienst.

Die angebotenen Spielgruppen, für Kinder von 18 Monaten bis 4 Jahren in der Zeit von 8-12 Uhr bzw. bis 15 Uhr, werden nicht nur von Dünnwaldern sehr gut angenommen.

Neu: die Waldspielgruppe.

Ob Regen oder Sonnenschein, das stört die Kleinen zwischen 2,5 und 4 Jahren sowie ihre Erzieherinnen Kerstin und Martina nicht. Es geht raus in den nahe gelegenen Wald. Von Montag bis Mittwoch zwischen 8 und 12 Uhr ziehen die „Waldkinder“ mit einem gut ausgerüsteten Bollerwagen los und entdecken täglich viel Neues. Mit Becherlupen wird alles, was da so krabbelt und kriecht aus nächster Nähe betrachtet und anschließend wieder frei gelassen. Ähnlich wie in den Spielgruppen wird auch in der Waldgruppe viel gesungen, miteinander gespielt und gebastelt. Puppen und Bauklötze gibt es nicht, dafür aber jede Menge Stöcke, Zweige, Blätter und Zapfen. Mit diesem Naturspielzeug lernen die „kleinen Waldarbeiter“, wie sich die Kinder selbst nennen, zählen, bauen oder benutzen diese als Werkzeuge. Es entstehen dabei kleine Wippen, Brücken und der Kreativität der Kinder sind keine Grenzen gesetzt. Natürlich gibt es Regeln und feste Rituale, damit sich jedes Kind im „Gruppenraum ohne Wände“ wohl fühlt.

Gemeinsam mit den Eltern und Großeltern feierte die Waldgruppe im Oktober ein Herbstfest, an dem die Kinder ihre selbst gesammelten Nüsse und allerlei Herbstbasteleien verkauften.

Der Erlös von 115  Euro wurde für einen neuen Bollerwagen dringend gebraucht.

Allen Eltern und Großeltern dankt das Kindercafe Lollypop nochmals ganz herzlich.

Ein großes Dankeschön aber auch an die Firma Dachdecker G. Leipertz GmbH. Durch ihre großzügige Spende können die Waldkinder bereits jetzt mit dem neuen, größeren Bollerwagen auf Entdeckungsreise gehen. Interessierten Eltern, die ihr Kind gern in einer der Gruppen im Kindercafe Lollypop betreut wissen möchten, ist anzuraten, sich frühzeitig anzumelden. Tel.: 0221- 60 77 98 oder .

Foto: Lollypop

 

Schreinerei Lenartz & Konrath feiert 50Jähriges

Am 2. November feierte die Schreinerei und Innenausbau Lenartz & Konrath in der Berliner Straße 948 ihr 50-jähriges Betriebsjubiläum. Gemeinsam mit den beiden Gründern, Alois Konrath (74) und Albert Lenartz (77), begrüßte Geschäftsführer Lothar Konrath (47) rund 150 Gäste, die bis tief in die Morgenstunden feierten. „Ein unvergesslicher Tag, mit vielen netten Menschen, bei denen ich mich ganz herzlich für ihr Erscheinen und die vielen tollen Geschenke bedanke“, erzählte Lothar Konrath begeistert am nächsten Tag.

Vor 50 Jahren fing alles an, als sich Alois Konrath und Albert Lenartz 1957 im Kölner Kolpinghaus kennen lernten und den Entschluss fassten, sich gemeinsam in Rodenkirchen selbstständig zu machen. Nachdem die Räumlichkeiten aufgrund des wachsenden Auftragvolumens nicht mehr ausreichten, siedelten sie den kompletten Betrieb 1960 nach Köln-Dünnwald um. 1993 entschied sich Albert Lenartz dafür, in den Ruhestand zu wechseln. Durch seinen Ausstieg gab er der zweiten Generation die Chance sich zu bewähren. Lothar Konrath wurde Geschäftsführer der Schreinerei.

Alois Konrath ist trotz seines hohen Alters immer noch mit Rat und Tat jeden Tag im Betrieb tätig. Der Mitarbeiterstab von 6 Personen deckt die gesamte Leistungs- und Servicepalette eines modernen Schreinereibetriebes ab. Von der kleinsten Reparatur über den Einbau von Fenstern und Türen aus Holz, Kunststoff oder Alu bis hin zum kompletten Innenausbau von Wohnungen, Häusern oder auch von Ladeneinrichtungen.

 

2.v.l.: Alios Konrath (74), 4.v.l.: Albert Lenartz (77) und 4.v.r.: Lothar Konrath.

Foto: Lenartz & Konrath

Zwischenbilanz - Dünnwalder Jugendfeuerwehr

Die Idee eine Jugendfeuerwehr zu gründen nahm Anfang 2004 gestalt an, stieß auf eine hervorragende Resonanz und so konnten 20 Jugendliche sofort voll durchstarten. Obwohl die Gruppe bei null anfing, wussten die Jugendfeuerwehrmitglieder innerhalb kürzester Zeit, was zu tun war. Ihr neu erworbenes Wissen stellte die Gruppe noch im selben Jahr bei der Abnahme der Jugendflamme 1 - ein Leistungstest bei der Jugendfeuerwehr - unter Beweis. Mit vollem Erfolg, jeder Teilnehmer bestand den Test. 2005 wurde der Unterricht durch eine Erste-Hilfe-Ausbildung erweitert und beim Stadtjugendpokal der 1. Platz geholt.

2006 begannen die ersten Mitglieder ihre Modulausbildung - Ausbildung für die aktive Wehr - und die ersten Mitglieder traten als fertige Feuerwehrmänner in die aktive Wehr über. Unter ihnen auch die erste Feuerwehrfrau der Löschgruppe Dünnwald seit Gründung 1903.

Eine Gruppe schaffte es sogar schon zur höchsten Auszeichnung: der Leistungsspange. Hier sind besonders „Schnelligkeit und Ausdauer“, „Körperstärke und Körpergewandtheit“ und „feuerwehrtechnisches und allgemeines Wissen“ gefragt. Seit 2007 leitet Johannes Berens die Jugendgruppe.

Der Erfolg der Dünnwalder Jugendfeuerwehr beruht auf der Gruppenleistung und die Leistung der Gruppe beruht auf dem Können jedes einzelnen Jugendfeuerwehrmitgliedes. Wer Spaß an diesem interessanten Hobby hat, findet Infos unter .

Foto: Feuerwehr Dünnwald

Ein äußeres Zeichen

Wer durch Dünnwald spaziert, dem fällt immer häufiger ein kleines blaues Zeichen auf. Es zeigt eine weiße Kirche auf blauem Untergrund und ein i.

Dieses Signet ist das äußere Zeichen einer neuen Initiative der beiden katholischen Kirchengemeinden in Dünnwald. Ziel der Aktion: Durch Information sollen die vielfältigen Angebote der Gemeinde näher an die Menschen vor Ort gebracht werden. Denn über die Feier der Gottesdienste hinaus bieten die Dünnwalder Gemeinden vielen Menschen viele Möglichkeiten, etwas gemeinsam zu tun, zu helfen oder sich helfen zu lassen. Damit diese Angebote nicht nur von „Insidern“ genutzt werden können, haben sich gut informierte Gemeindemitglieder bereit erklärt, für die Bewohner ihrer jeweiligen Straße als „Info-Point“ für Fragen zu kirchlichen Aktivitäten zur Verfügung zu stehen.

Fernziel ist es, solche Ansprechpartner für jede Straße in Dünnwald zu finden, sodass jeder, der neu in Dünnwald ist oder bisher noch keinen Kontakt zur Gemeinde hat, zwanglos über einen Nachbarn in seiner Straße Anschluss an seine Gemeinde und seinen Stadtteil finden kann.

 aus Ortsgespräch 53: August 2007


Stadtteilfest

Unter dem Motto „Miteinander Leben – Miteinander Feiern“ veranstaltet die
Christliche Sozialhilfe Köln e.V. in der Siedlung Am Donewald ein Stadtteilfest.
Gefeiert wird in und um das Jugend- und Nachbarschaftshaus Henry’s H.O.P.E.,
Auguste-Kowalski-Strasse 84a. Für Groß und Klein wird ein vielseitiges
Programm mit Spiel- und Bastelangeboten, Hüpfburg, Kistenklettern,
alternativer Minigolfanlage, Airbrush-Tattoos und Kinderschminken angeboten. Gefeiert wird am 7. September, von 15.00 - 19.00 Uhr.
 

Dünnwalder Volks- und Schützenfest 2007

Wie in jedem Jahr feiert ganz Dünnwald wieder das traditionelle Volks- und Schützenfest. Das Fest beginnt am 18. August, um 15.30 Uhr, mit einem kleinen Festzug zur Abholung der Majestäten. Gegen 18.00 Uhr startet dann der Große Festzug mit vielen Kapellen und befreundeten Schützen/innen. Nach dem Frühschoppen am Sonntag ist ab 13.30 Uhr Vereins- und Gästeschießen. Alle Dünnwalder Vereine und Firmen sind zugelassen und ab 17.00 Uhr ist Bürgerpokalschießen für jedermann: 1. Preis, ein Wochenende für zwei Personen.
Am Montag, 20. August, beginnt ab 18.30 Uhr das Königsschießen. Für gute Stimmung sorgen die Original Dünnwalder Musikanten. Und am Samstag, 25. August, beginnt um 20.00 Uhr der Festhöhepunkt: glanzvoller Abschluss der scheidenden Majestäten und Beginn der neuen Regenten der Bruderschaft. Alle Dünnwalder sind herzlich eingeladen.

Das Grabmal als Botschaft

Die Kölner Steinmetz- und Bildhauer-Innung lädt zu einem Besuch des Dünnwalder Friedhofs ein. Als sach- und fachkundiger Referent konnte Dr. Wolfgang Stöcker gewonnen werden. „Wenngleich akktuell die Symbolfreudigkeit der Grabsteine eher bescheiden wirkt, finden sich auch heute eindruckvolle Zeugnisse zeitgenössischer Grabkunst. Die Führung wird aktuelle Tendenzen im Spannungsfeld der historischen Dimension von Symbol und Kult beschreiben. Dabei werden Beispiele auf dem dünnwalder Friedhof im Mittelpunkt stehen“. so Dr. Wolfgang Stöcker. Friedhöfe hätten es buchstäblich in sich. Manchmal verberge sich hinter einem schlichten Zeichen eine Jahrhunderte alte Bedeutungsgeschichte. Zuweilen sind Grabsteine regelrecht lesbar, der Friedhof bildet dann einen komplexen Text, den die Hinterbliebenen den Verstorbenen setzen. Treffpunkt dieser sicher interessanten Führung ist SchwierenStein im Klosterhof, 13.00 Uhr am 25. November. Dr. Wolfgang Stöcker wird einführende Erläuterungen geben, zu einem kurzen Besuch auf den Hof der Nikolaus-Kirche einladen und anschließend die Führung über den Dünnwalder Friedhof  durchführen.

Nach Umbau fit für die Zukunft

Nach zweieinhalb Wochen baubedingter Unterbrechung ist die Star-Tankstelle in Köln-Dünnwald seit Mitte Juni wieder betriebsbereit. Und wie sogar! Denn das alte Zapfsystem inklusive aller Zuleitungen wurde komplett ausgewechselt. Die neu aufgestellten Mehrprodukt-Zapfsäulen lassen nun keine Wünsche beim Tanken mehr offen. Kein lästiges suchen nach Produkten, ob Benzin, Super oder Diesel. Jede Zapfsäule hat jetzt den richtigen Kraftstoff für ihr Auto. Das neue Zapfsäulensystem ist übrigens das Beste, was deutsche Spitzentechnologie zu bieten hat. Es arbeitet sicher, genau und schnell, ist bedienerfreundlich und extrem umweltfreundlich. Und das neue Tankstellenbild sieht auch noch gut aus.
Inhaber Manfred Kackert: „Es freut uns, unseren Kunden jetzt - auch ohne Tiefkühlpizza und Bistro - eine sehr moderne Tankstelle anbieten zu können. Ob Waschanlage, Wagenpflege, Service und Tanktechnik, wir sind auf dem neuesten Stand. Eben fit für die Zukunft.“

Kinderspielplatz vor der Sanierung

Melanie Olbrich lebt seit Januar 2006 in Dünnwald. Die angehende Erzieherin hat im Mai dieses Jahres die ehrenamtliche Patenschaft für den Kinderspielplatz „von-Diergardt-Str.“ übernommen. Schon im Juni veranstaltete sie mit viel Erfolg ein Fest für die Kleinen.
Rund 20 Kinder und 30 Erwachsene machten an dem Nachmittag begeistert mit. Durch einen Zuschuss des Amtes für Kinderinteressen gab es Getränke und Essen kostenlos.

Leider zeigt sich der Spielplatz, der in den 30er Jahren eingerichtet wurde, in keinem sehr guten Zustand. Das Buschwerk müsste geschnitten werden, von den Bänken blättert die weiße Farbe und die Barrieregitter an den Eingängen rosten still vor sich hin. Nicht anders präsentieren sich die spärlich vorhanden Spielgeräte. Zeit für eine gründliche Sanierung des Spielplatzgeländes. Und es scheint sich endlich etwas zu bewegen. Melanie Olbrich:

„Frau Müllers vom Amt für Kinderinteressen, die für die Sanierung zuständig ist, übergab mir einen vorläufigen Sanierungsplan und teilte mir mit, dass das Geld für die Sanierung vorhanden ist. Außerdem erhielt ich Adressen von Herstellern für Spielplatzgeräte. Auf dem nächsten Fest am 18. August werden wir mit den Eltern besprechen, welches Gerät auf unseren Spielplatz kommen soll.“ Sobald die Planungen abgeschlossen und von der Stadt genehmigt sind, soll es losgehen.

Darüber würde sich auch Marianne Scherf (78), freuen. Sie war vier Jahre Spielplatzpatin für den Kinderspielplatz und beendete im Herbst letzten Jahres ihr ehrenamtliches Engagement. Auch sie hat sich lange und intensiv um eine Sanierung des Kinderspielplatzes bemüht und hofft nun auf den Erfolg. Zum Abschied als Patin hat Marianne Scherf für „ihre Kleinen“ noch eine Geschichte geschrieben: Die Geschichte von der Haselmaus, nachzulesen im Internet unter www.ig-duennwald.de .

Musik- & Kinderfest der IG Dünnwald war ein Riesenerfolg

Das sonnige Wetter war zum Feiern gemacht, da schmeckte auch das süffige Gildenkölsch besonders gut und wer wollte, kaufte sich dazu köstliche Leckereien. Schon mittags startete das Unterhaltungsprogramm für die Kleinen. Später gastierten auf der Gildenbühne Live-Gruppen unterschiedlichster Stilrichtungen. Absoluter Höhepunkt war der Auftritt von ABBAcover. Sie brachten das Flair und die Songs der legendären Gruppe zwei Stunden lang live auf die Bühne und zogen das begeisterte Publikum in ihren Bann. Mit dieser Veranstaltung ist den Mitgliedern der IG Dünnwald wieder einmal ein besonderes Highlight gelungen. Und man kann nur hoffen, dass dieser Veranstaltung noch weitere folgen werden.

Wir suchen Verstärkung!
Seit den Sommerferien sind in den Spiel- und Krabbelgruppen der Pfarrgemeinde St. Nikolaus wieder Plätze frei. Angeboten werden Spiel- und Krabbelmöglichkeiten für Kinder ab etwa acht Monaten und ein Erfahrungsaustausch für deren Mütter. Spiel und Krabbelgruppen in St. Nikolaus:

Mo. 10.00 - 11.30 Uhrab 8 Mte. mit ElternSylvia Dammer 96 00 60
Di.    9.00 - 12.00 Uhrab 2 Jahre ohne ElternHildegard Büttgen  64 13 60
Mi.    9.30 - 11.45 Uhrab 8 Mte.mit ElternUschi Singer 60 23 12
Do.    9.15 - 11.15 Uhrab 8 Mte.mit ElternBettighofer-Schmidt  60 45 22
Fr.    9.30 - 11.30 Uhrab 8 Mte.mit ElternBettighofer-Schmidt

Alle, die Interesse haben das Fest und weitere Veranstaltungen zur Wiedereröffnung der Nikolauskirche mitzugestalten, sind herzlich für Freitag, 17. August, 19.00 Uhr ins Pfarrheim eingeladen.

Schöne Erinnerung

Die von Guido Reiferscheid produzierte DVD zum großen Musik- & Kinderfest der IG Dünnwald ist noch vorrätig. Viele schöne Augenblicke und Stimmungen sind auf der DVD festgehalten. Zu erhalten bei: ACA Service-Team, Euronics Voell, Heinrichs Backstube, Juwelier Knops, Kindercafe Lollypop, SchwierenStein und Wildpark-Apotheke.
 

 

Dünnwalder Bürgerverein mit neuem Führungsteam

Wenn man die Wahlbeteiligung der Bürger als Gradmesser für den Wert seiner Stimme im Kopf der Politiker sieht, kann man seine Wahlmüdigkeit und seine Resignation, was zumindest für die Einflussnahme in politische Prozesse gilt, gut begreifen. Welcher Mensch kann verstehen, dass er für immer weniger Leistungen im Gesundheitswesen immer mehr Geld, sprich Beitrag zahlen soll. Er würde es vielleicht verstehen, wenn man ihm die Kosten einzeln aufzeigen und erklären würde, nur wann ist das offen und konkret geschehen? Hier ist Aufklärung im kleinen Kreis sinnvoll. Hier ist Wertschätzung gefordert. Die gewählten Politiker haben vom Bürger ein Mandat, seine Interessen zu vertreten. Sie sind praktisch die Kunden des Politikers. Aber behandelt man so seine Kunden?

Das ist nur ein Beispiel von vielen, denn es gibt einige Situationen, die der Dünnwalder Bürger verbessert haben möchte. Jeder Dünnwalder kann Teil der Lösung sein, indem er selbst mehr Verantwortung übernimmt. Er ist nicht alleine, wenn er sich in den oben genannten Zeilen bestätigt sieht. Der Dünnwalder Bürgerverein von 1899 e.V. strebt mit einer einfachen Formel die Lösung an: Wir erkennen die Situation, übernehmen Verantwortung und führen sie einer Lösung zu.

Wir planen in Kürze die Eröffnung eines Dünnwalder Bürger Forums im Herzen des Vorortes. Eine unserer Herausforderungen ist die Koordination der Dünnwalder Vereine. Eine Bündelung der Interessen und Stärken machen den Bürgerverein dann zu einem wahrzunehmenden Bündnis. Wir werden alle Themen offen, konkret und konsequent behandeln und dann gemeinsam lösen. Dafür steht das neue Führungsteam des Dünnwalder Bürgervereins von 1899 e.V.: Dieter Ernst, 1. Vorsitzender (Tel.: 0221-60 80 25), Erich Etien, 2. Vorsitzender (Tel.: 0221-60 32 17) und Angelika Schenk (Kassiererin). Infos zum Dünnwalder Bürgerverein unter www.buergerverein-duennwald.de .
 

Grundsteinlegung

Für den geplanten Neubau von 30 Seniorenwohnungen auf dem Grundstück der katholischen Kirchengemeinde St. Hermann-Joseph wurde Mitte Juni feierlich der Grundstein gelegt.
Nach dem Verlesen der Urkunde wurde diese von Pfarrer, Kirchenvorstand, Ehrengästen und
Vertretern der Dünnwalder Vereine unterschrieben und gesiegelt. Unter den Ehrengästen waren Ehrendechant Albert Kühlwetter, der evangelische Pfarrer von Dünnwald, Thorsten Krall, sowie die Architekten Greyer und Altgassen. Wie es die Tradition erfordert, wurde in die einzumauernde Kupferhülse (Foto) nicht nur die Urkunde gelegt, sondern auch aktuelle Ausgaben Kölner Tageszeitungen, ein Exemplar der Kirchenzeitung, die Redetexte, eine Kopie des Vermächtnisses der Eheleute Heinrich und Margarethe Paffrath, die mit ihrer Hinterlassenschaft dieses Bauvorhaben erst möglich gemacht haben, dazu Münzen des Jahres 2007 und der Sessionsorden der Großen Dünnwalder Karnevalsgesellschaft. Nach der Segnung und einigen symbolischen Hammerschlägen schloss sich die Marmorplatte über der verlöteten Kupferhülse.

 

 aus Ortsgespräch 52: April 2007


105 Jahre Chorgeschichte

Das Jahr 2007 ist ein weiteres Jubiläumsjahr in der Geschichte des Pfarr-Cäcilien-Verein Kirchenchors an St. Hermann-Joseph. Seit Anfang des Jahres sind auch die Spekulationen über die Zukunft des Chores beendet. „Gemeinsam sind wir stark und nur gemeinsam können wir viel bewirken. Ab Januar 2007 werden die Kosten für den Dirigenten von den Mitgliedsbeiträgen bezahlt. Das ändert jedoch nichts an unserem Status innerhalb des Pfarrverbandes; wir helfen lediglich der Kirche in Anbetracht des wirtschaftlichen Umbruchs bei der Finanzierung des Chores. Das „Wir-Gefühl“ ist einfach da, von den Sängern bis hin zum Chorleiter Franz-Josef Droska“, so Karl-Heinz Breedveld, Schriftführer und 2. Vorsitzender des Chors.
Das letzte Jahr sei für den Chor erfolgreich verlaufen, berichtet Karl-Heinz Breedveld. Besonders erfreulich gestaltete sich die Zusammenarbeit mit dem befreundeten Chor „Cäcilia Mülheim“. Gemeinsam werden Projekte erarbeitet und Auftritte durchgeführt, wie z.B. das Adventsingen im Caritas-Altenzentrum – St. Maternus, die musikalische Gestaltung des Hochamtes in der St. Clemens Kirche oder die musikalische Gestaltung der Heiligen Messe in der Kirche „Zur Heiligen Familie“.

Auftakt der Jubiläumsveranstaltungen ist das Konzert am 28. April. Das Motto:
„Gestern – Heute – Morgen, 105 Jahre Chorgeschichte“. Mit ausgesuchten Liedern und einer geschichtlichen Moderation wird der Chor Jahrzehnte der Entwicklung von Köln und Dünnwald Revue passieren lassen. Die Eintrittskarten zum Preis von 8 Euro können bei Juwelier Knops, Berliner Str. 867 und bei allen aktiven Mitgliedern erworben werden. Das Konzert beginnt um 20.00 Uhr im Saal der Gaststätte „Zum Mutzbach“.
Auftakt des Mitwirkens im Pfarrverband ist wieder die musikalische Gestaltung der Patronatsmesse der St. Sebastianus Schützenbruderschaft. In Absprache mit der Kirche werden auch zukünftig weitere Monatsmessen folgen, deren Termine per Aushang bekannt gegeben werden. Den Pfarr-Cäcilien-Verein würde es freuen, wenn der Chorgesang auch im 21. Jahrhundert auf breiter Ebene Anklang fände. Abschließend vielleicht eine Idee! Werden Sie Mitglied, ob aktiv oder inaktiv. Gönnen Sie sich etwas Abwechslung mit den Veranstaltungen des Pfarr-Cäcilien-Verein Kirchenchor an St. Hermann-Joseph oder fördern Sie ganz einfach eine Gemeinschaft, für die es sich lohnt.

„Pengsjone“ wieder unterwegs

Wenn es Pfingstsamstag an der Tür klingelt und kräftige Männerstimmen erklingen, erschrecken Sie nicht! Es sind die „Pengsjonge“. Einer alten bergischen Tradition folgend, singen sie in der Nachbarschaft und bitten mit ihrem Lied „Hück kumme all die Pengsjonge, die han dies Johr noch nit jesunge. Ohr jeft uns doch e Pengsei, dat schlommer in de Pann entzwei“ um ein Ei. Früher erhielten die Sänger tatsächlich Lebensmittel. Heute sind es meist Geldspenden, mit denen bedürftigen Dünnwalder Bürgern geholfen wird. Freuen Sie sich also über den Gesang der Pengsjonge und unterstützen Sie das soziale Engagement.

Es ist so weit! Wir werden 50!

Mit vielen Veranstaltungen feiert die katholische Grundschule am Portzenacker in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Unter anderem wird in der Schützenhalle eine große Schulsitzung stattfinden. Die Grundschüler besuchen eine Vorstellung des Kinderzirkus „Radelito“, geplant sind weiterhin: Eine Kunstaktion zum Thema „Kunst der letzten 50 Jahre“, ein Sponsorenlauf, Kontakte zu und Einbindung Dünnwalder Künstler und Einrichtungen. Zum Abschluss des Festjahres wird die Theater-AG vor Weihnachten noch eine Theateraufführung präsentieren. Einen weiteren Höhepunkt bildet sicher die Projektwoche vom 11. bis 16. Juni zum Thema „Schule gestern-heute-morgen“ mit dem Projektfest am 16. Juni. Der Tag wird mit einem ökumenischen Festgottesdienst beginnen und mit einem Treffen der ehemaligen Schüler ausklingen.

„Die Hexe Backa Racka“.        Mit diesem Kindermusical wollen die Schüler der Grundschule alle Kinder begeistern. In der Geschichte geht es um die kleine Hexe Backa Racka die nicht zaubern kann, obwohl sie eine Hexe ist. Plötzlich wird ihr größter Wunsch, das Zaubern und Fliegen zu erlernen, nach Jahren vergeblichen Wartens durch einen seltsamen Traum ermöglicht. Und damit sorgt sie natürlich für viel Verwirrung. Ob sie nun einen Arzt verzaubert oder einen Polizisten unfreiwillig schwimmen gehen lässt, bei ihr ist immer etwas los. Kinder die neugierig geworden sind, können sich die Aufführung des Kindermusicals am 25. Mai und am 1. und 2. Juni 2007, jeweils ab 17:00 Uhr, in der Schule ansehen.

Waldbad startet in einen heißen Sommer

Eröffnet wird die Badesaison am 13. Mai mit einem großen Trödelmarkt, bei dem jeder gegen eine geringe Gebühr mit verkaufen kann.
Am 2. Juni spielt „Köbes Underground“ im Waldbad. Für den 9. Juni ist ein „Dancing am Pool“ geplant. Es spielen „soulful pack“ und „Maitré Sardou & The Bluesbarbers“. An diesem Abend ist Tanzen und Schwimmen mit alten Soul Klassikern (op Kölsch) angesagt. Und: Badesachen nicht vergessen! „brings“, die zurzeit beliebteste Kölner Rockband (Foto), gastiert am 18. August im Waldbad.
Nach Wegfall des städtischen Zuschusses und der daraus resultierenden finanziellen dünnen Decke, sind wir trotzdem bei der Wiedereinführung des KölnPasses mit dabei. In dieser Badesaison werden gegen Vorlage des KölnPasses folgende Preisnachlässe eingeräumt: Erwachsene zahlen nur 3.20 Euro, Jugendliche 2,30 Euro und Kinder statt 2,00 Euro nur 1,50 Euro. Auf alle anderen Karten und Angebote erhalten KölnPass-Besitzer keinen Nachlass. Und die gute Nachricht für alle anderen Gäste: Die Preise des letzten Jahres haben sich nicht erhöht! Alle Infos zu den Events, wie Beginn und Eintrittspreise, unter
www.waldbad-camping.de

IG Dünnwald JUBILÄEN

Seit Jahrzehnten engagieren sich Dünnwalder Geschäftsleute in der Interessengemeinschaft - zum Wohl des Stadtteils und der Bürger.
Vier Mitglieder können in diesem Jahr auf ein „Mitglieds-Jubiläum“ zurückblicken.
Herzlichen Glückwunsch!

25 Jahre IG Mitglied   -

      Apotheke zur Post  und
      Steinmetzwerkstatt SchwierenStein

10 Jahre IG Mitglied

      Rechtsanwältin Marion Lehner-König
      Winterthur-Versicherungen /Frank Renner

Spatenstich
für eine Zukunft im Alter

Irgendwann war sie da, die Baugenehmigung für das neue Seniorenwohnheim in Dünnwald. Allein die Bearbeitung der Bauvoranfrage dauerte sieben Monate. Ende Februar 2007 konnte die katholische Pfarrgemeinde Dünnwald endlich zur Feierstunde auf das Baugrundstück in der Von-Diergardt-Straße zum ersten Spatenstich einladen. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt vom Pfarr-Cäcilien-Chor und unter Beteiligung der Kinder des katholischen Kindergartens.
Nach den Plänen des Architekten-Teams Altgassen + Greyer wird die Gemeinde auf dem Grundstück 30 Seniorenwohnungen errichten. Dazu Versorgungs- und Sozialräume. Das Bauvolumen beträgt rund 3 Millionen Euro. Die Finanzierung, so Manfred Grimm, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes, sei gesichert. Den Grundstock bildet die Hinterlassenschaft aus einem Vermächtnis einer Dünnwalder Familie, dazu ein Kommunaldarlehn der katholischen Kirchengemeinde St. Joseph und eine Finanzierung der Volksbank Dünnwald-Holweide e.G.
Mit dem ersten Spatenstich geht – nach langen Planungen und vielen Verzögerungen aufgrund des aufwendigen Genehmigungsverfahrens – für die Gemeinde ein Wunschtraum in Erfüllung.
 


Pater Ralf Winterberg und die beiden ehemaligen Gemeindepfarrer Stefan Ehrlich und Paul Hansen beim ersten Spatenstich.

 

LÖSCHGRUPPE DÜNNWALD
unter neuer Führung

Seit 35 Jahren ist Brandoberinspektor Theo Trebes ehrenamtlich für die Bürger Kölns in der Freiwilligen Feuerwehr Köln – Löschgruppe Dünnwald (LG) tätig. Davon 10 Jahre als stellvertretender Löschgruppenführer und die letzten 12 Jahre als Löschgruppenführer.
Mitte März erhielt Theo Trebes - in Anwesenheit der Mitglieder der Löschgruppe Dünnwald, der Ehrenabteilung, Jugendfeuerwehr und des Fördervereines sowie deren Angehörigen - vom stellvertretenden Leiter der Berufsfeuerwehr Köln, Branddirektor Johannes Feyrer, seine Entlassungsurkunde als Löschgruppenführer der Löschgruppe Dünnwald.

Für die Zukunft „Fit“ gemacht.          
Feyrer würdigte die Verdienste des ausscheidenden Löschgruppenführers. Theo Trebes habe stets den Blick in die Zukunft gewandt und so die Löschgruppe auch für die Zeit nach ihm „Fit“ gemacht. Er war der verantwortliche Entscheidungsträger, sprach Entscheidungen jedoch mit dem Führungskreis der Löschgruppe ab. Intensiv setzte sich der scheidende Löschgruppenführer für die Gründung einer Jugendfeuerwehr in Dünnwald ein. Seit vier Jahren arbeitet die Gruppe nun erfolgreich. Ebenso regte Trebes die Gründung des Fördervereins an, ohne den heute vieles nicht machbar wäre.

Das ehrenamtliche Engagement von Theo Trebes wäre ohne die Unterstützung seiner Frau Erika nicht möglich gewesen. Seit Gründung des Fördervereins ist sie dort 1. Schriftführerin.
Theo Trebes bleibt der Freiwilligen Feuerwehr weiterhin mit seiner Erfahrung erhalten. In seiner Funktion als Mitglied der Löschgruppe Dünnwald, sowie als Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Köln im Gefahrenabwehrbereich 1, der die Stadtbezirke Innenstadt, Deutz und Mülheim umfasst.

Durch die Überreichung entsprechender Urkunden nahm Branddirektor Johannes Feyrer anschließend die Ernennung der neuen Löschgruppenführung vor: Brandinspektor Jürgen Köhler zum Löschgruppenführer, Oberbrandmeister Michael Wehle zum 1. stellvertretenden Löschgruppenführer und Brandinspektor Andreas Weyand zum 2. stellvertretenden Löschgruppenführer.

Der erste Vorsitzende des Fördervereines der Freiwilligen Feuerwehr Köln-Dünnwald, Bernd Theiss, bedankte sich im Namen der Mitglieder des Fördervereines und der Dünnwalder Bürger für die geleistete Arbeit von Theo Trebes. Infos zur Freiwilligen Feuerwehr / Löschgruppe Dünnwald unter www.feuerwehr-duennwald.de. .

FERIENFAHRT für Jugendliche

Vom 16. bis 27. Juli 2007 nach Pijnacker (Nähe den Haag). Für Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren. Die Unterbringung erfolgt auf dem Jugendgruppenzeltplatz am Ortsrand in 2 bis 4 Personenzelten. Preis 290 Euro inklusive Fahrt, Verpflegung, Programm und Gebühren.
Anmeldung im Pfarrbüro St. Johann-Baptist, Tel.: 63 90 86. Weitere Informationen erhalten Sie im Pfarrbüro St. Nikolaus bei W. Obermann GR, Tel.: 60 18 71.

Führungsteam der IG bestätigt

Auf der Mitgliederversammlung der IG Dünnwald Mitte März wurden die Vorsitzende Sybille Schwieren (Steinmetzbetrieb SchwierenStein) und Michael Jansen (2. Vorsitzender / AXA ACA Service-Team) für eine weitere Periode in ihren Ämtern bestätigt. Ebenso entlasteten die Mitglieder den Vorstand. Zu Kassenprüfern wurden Frau Wicher (Sparkasse KölnBonn) und Wolfgang Prinz  (EUROPRINZ) berufen. In ihrem Rechenschaftsbericht lies Sybille Schwieren die angestoßenen Aktivitäten des letzten Jahres Revue passieren. Die große Weihnachtsverlosung, mit Preisen im Gesamtwert von über 3.000 Euro, sei erfolgreich verlaufen und bei den Dünnwalder Bürgern auf eine positive Resonanz gestoßen. Jetzt würden alle Kräfte auf das bevorstehende Musik & Kinderfest der IG konzentriert. „Dieses Fest stellt für uns einen Kraftakt dar, finanziell wie auch vom persönlichen Engagement her. Ohne die vielen Sponsoren und Helfer könnten wir ein solches Paket nicht bewegen. Herzlichen Dank.“  

Aktive Mithilfe auf der großen IG Weihnachtsverlosung: Zahnärztin Aja Kowalewski schlüpfte in die Rolle des Engelchens und Manfred Sistig spielte überzeugend den Weihnachtsmann.


 

Große Dünnwalder KG feiert

Zum 80-jährigen Jubiläum feiert die Große Dünnwalder KG Fidele Jonge von 1927 e.V. wieder einmal. Mit einem Tag der offenen Tür in ihrem Karnevalmuseum im Hoppeditz Hüsje, Dünnwalder Mauspfad 391. Zu bewundern sind viele neue und alte Exponate aus der traditionsreichen Geschichte der KG. Am Jubiläumstag findet in der Zeit von 14 bis 23 Uhr ein Museumsfest statt. Hier zeigen Künstler wie Bildhauer, Maler, Puppenmacher oder Fotografen ihre Werke. Tänzer, Sänger und Musiker werden auf der einer Bühne vor dem Museum auftreten. Wie beim letzten Fest vor drei Jahren, können sich Künstler, die ausstellen oder auftreten wollen bei der Geschäftsstelle der KG melden. Telefon: (0221) 60 21 31, Fax: (0221) 600 16 78,
 E-Mail:
grosse-duennwalder-kg@web.de

Männerwanderung Wandern in schöner Natur

Gemeinschaft – Gespräche – Impulse – Gottesdienst, 27. Oktober von 8.00 Uhr bis 28. Oktober 18.00 Uhr. Das Ziel: Kloster Maria Engelport (bei Treis Karden / Hunsrück/Mosel). Preis: 30 Euro für Fahrt und Unterkunft. Geplant sind zwei Wanderungen, je nach Leistungsfähigkeit der Wanderer. Anmeldungen ab sofort im Pfarrbüro St. Johann-Baptist erbeten. Tel.: 63 90 86.



Vater-Kind-Wochenende

Für Väter mit Kindern findet vom 24. bis 26. August wieder ein Wochenende in der Jugendherberge Rursee in Niedeggen/Schmidt statt. Thematische Gestaltung, Kinderbetreuung, Freizeitgestaltung. Nach der Anmeldung findet ein Vortreffen statt.
Teilnehmerbeitrag: Väter 40 / Kinder 30 Euro. Anmeldungen ab sofort im Pfarrbüro St. Johann-Baptist, Tel.: 63 90 86.


 

 aus Ortsgespräch 51: Dezember 2006


Musik- & Kinderfest der IG Dünnwald

Genau vor einem Jahr berichteten wir darüber, dass der IG Vorstand über eine weitere Beteiligung an der Dünnwalder Berlinade nachdenkt. Zwischenzeitlich wurde entschieden, dass sich die IG nicht an weiteren Straßenfesten beteiligen wird. Wie damals angekündigt, hat die IG die Auszeit genutzt, um einen neuen Event für Dünnwald vorzubereiten.

Am Samstag, 5. Mai 2007, veranstaltet die IG Dünnwald ein großes Musik- &Kinderfest. Damit für die Kleinen alles richtig und gut läuft, hat das Kindercafé Lollypop seine Mitarbeit zugesagt. Stattfinden wird die Veranstaltung auf dem Schulhof Berliner Straße/Ecke Kunstfelder Straße. Ob sich auch der Dünnwalder Bürgerverein von 1899 e.V. mit in die Veranstaltung einbringen wird, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Startschuss um 11:00 Uhr.     
Tagsüber wird es jede Menge Programm, Aktionen und Überraschungen für die „Kleinen“ geben, inklusive eines Kinder-Flohmarktes. Im Laufe des Tages werden auf der großen Bühne Live-Gruppen aus der Region auftreten. Und ab 19:30 Uhr kommt dann der große Music-Live-Act, der aber heute noch nicht verraten werden soll. Danach Abtanz-Fete mit DJ Victor. Und natürlich haben die Planer der IG Dünnwald auch an das leibliche Wohl der Gäste gedacht: frisches Kölsch und andere alkoholische Absacker, dazu köstliche Leckereien: vom Bratenbrötchen über gefüllte Champignons bis hin zu Reibekuchen.
Das Ortsgespräch wird Sie in der Frühjahrsausgabe eingehend über das dann anstehende Kinder- & Musikfest informieren.

 

 

 

Der IG-Vorstand: Helmut Knops, Brigitta Altgassen, Hermann-Josef Prill, Sybille Schwieren und Michael Jansen (v.l.)

 




Erinnerungen zum Jubiläum gesucht

Die katholische Grundschule feiert im kommenden Jahr ein Jubiläum: 50 Jahre katholische Grundschule Am Portzenacker. Erinnern Sie sich? Gesucht wird Bildmaterial, alte Schulbücher, Texte von Theaterstücken, Karnevalssitzungen, Schülerlisten von damals ...eben alles, was eine Erinnerung wert ist und wir bitten dabei um Ihre Mithilfe. Ansprechpartner ist Konrektorin Juliane Gießelbach, Telefon 82 33 751-0, Fax  82 33 751-13 oder E-Mail:    am_portzenacker@schulen-koeln.de .
Das Jubiläumsfest mit Festgottesdienst, Theateraufführung, Chor und, und, und
findet statt am Samstag, 16. Juni 2007 zum Abschluss der Projektwoche. Einzelheiten des Festprogramms erscheinen im April 2007. Selbstverständlich wird die Grundschule Am Portzenacker im Jubiläumsjahr auch wieder im Dünnwalder Karnevalszug mitgehen. Was die katholische Grundschule Am Portzenacker sonst noch im Jubiläumsjahr präsentiert, erfahren Sie durch Aushang, Pfarrnachrichten und die örtliche Presse.


Mehl im Gesicht

Bei der Backaktion der Kinder aus der 3. Schulklasse der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Leuchterstraße blieb keiner vom Mehlstaub verschont. Zehn Kinder und eine Lehrerin besuchten die Backstube der Bäckerei "Heinrichs Backstube" und legen selbst Hand an den Teig. In der hellen Backstube drängen sich die Kinder um die Knetmaschine. Bäckermeister Uwe Heinrichs kippt schmunzelnd entsprechende Zutaten in die Mischung aus Vollkornmehl, Salz, Wasser und Margarine, die sich bereits in der Maschine dreht. Die Kinder in der Backstube interessiert jetzt erstmal der fertige Teig. Dass daraus einmal Brot werden soll, kann sich keiner so richtig vorstellen. Alles schauen auf Uwe Heinrichs, der nun zeigt, wie der Teig zu behandeln ist. Und schon entstehen die ersten fantastischen Teigkreationen der Kinder. Sterne, Pferdchen, Schlangen und Männchen, der Fantasie ist keine Grenze gesetzt.
Es ist warm in der Backstube, und die Kinder haben sich bei der Arbeit die Ärmel bis zu den Ellbogen hochgeschoben. In der Luft hängt der Duft von frischem Brot, das die Bäcker am Morgen gebacken haben. "Meiner ist ganz faltig", sagt ein Junge zu Uwe Heinrichs und fängt sicherheitshalber nochmal von vorne an. Lustig und laut geht es zu, aber wenn Uwe Heinrichs die vielen Fragen der Kinder beantwortet, dann lauschen alle mit erstaunten Kindergesichtern. "Die Kinder sollen verstehen, wo das Brot herkommt", sagt Frau Scheld-Heinrichs, die im Hintergrund die Übersicht behält. "Und das aus vielen Zutaten ein Ganzes entsteht, was auch als Zeichen für Gemeinschaft stehen kann, wollen wir den Kindern vermitteln", fügt sie noch hinzu. Dann kommt Uwe Heinrichs mit großen Blechen, die schließlich behutsam von den Kinder belegt werden. "Nach dem Backen können die Kinder ihre Teigkreationen im Laden abholen", sagt Frau Scheld-Heinrichs. Die Kinder wischen sich das Mehl aus dem Gesicht. "Das war super!", sagen sie. Quelle:
www.heinrichs-backstube.de

 


Stadtteilfest im Donewald

„Miteinander Leben – Miteinander Feiern!“ unter diesem Motto stand das Stadteilfest im Donewald am 30. September unter einem guten Stern. Bei schönem Wetter und in gemütlicher Runde kamen Groß und Klein zusammen. Nicht nur das Programm war schön bunt, die Besucher waren es auch. Denn das Jugend- und Nachbarschaftshaus Henry’s H.O.P.E. verbindet mit seinen Angeboten ganz unterschiedliche Kulturen zu einem lebendigen Ganzen. Die Kinder machten es vor, dass Sport, Basteln und Spiele keine Grenzen kennen. Dank des Aussiedlerprojektes gab es ein reichlich gedecktes Buffet mit leckerem Essen und schönen Liedern zum Akkordeon.
Doch auch die im Viertel aktiven Institutionen ließen sich nicht lumpen: so führte der SKM-Kindergarten einen tollen Tanz auf. Pater Ralf, der katholische Pfarrer von Dünnwald, machte mit den Kindern ein zünftiges Jakkolo-Turnier. Und auch das Kinderheim St. Joseph war bestens vertreten und ließ Bastelträume wahr werden.
Eine richtige Feuerprobe war das Fest für die neue Leiterin des Hauses, Mercia Aires. Sie behielt jedoch allzeit den Überblick und freute sich, viele alte und neue Dünnwalder zu dem Fest begrüßen zu können. Unter den Gästen war auch Carola Klems, die Sozialbetreuerin der GAG für den Donewald.
Am Rande des Stadtteilfestes war auch etwas über den Förderverein von Henry’s H.O.P.E zu hören. Dieser finanziert angesichts knapper öffentlicher Kassen manche Extra-Maßnahme zum Wohl der betreuten Kinder und Jugendlichen (Infos unter 02 21 / 279 46 99). „Wir freuen uns über weitere Förderer und Spender“, so Vorstand Franz Philippi, „denn die Bekämpfung von Benachteiligung und Armut bei Kindern liegt der ganzen Gesellschaft am Herzen.“  Pater Ralf Winterberg


Start in die 80. Session

Am 11. im 11. startete die Große Dünnwalder KG nicht nur in ihre 80. Karnevalssession, sondern feiert auch das 50-jährige Bestehen ihres Senats. Wie schon in den Vorjahren präsentieren die Fidele Jonge auf ihren Veranstaltungen wieder die Spitzenkräfte des Kölner Karnevals: Brings, die Kolibris, et Rumpelstilzje, Willibert Pauels, de Höhner, de Paveier, Fred van Halen, die drei Colonias, Colör, Bernd Stelter, die Bläck Fööss, Guido Cantz und viele andere Künstler. Karten für die Veranstaltungen sind im Dünnwalder Reisebüro Theiss zu kaufen.

Zum Auftakt der Dünnwalder Session 2007 wird Pater Ralf Winterberg am 20. Januar um 18.30 Uhr, in der kath. Kirche St. Joseph, eine Fastelovendsmesse lesen. Dabei ist der Kirchenchor St. Nikolaus, die „Brüggele“ Große Dünnwalder KG Fidele Jonge und der Kinder- und Jugendchor St. Josef. Alle Zugteilnehmer des Dünnwalder Veedelszochs und die Mitglieder der Gemeinden St. Joseph und St. Nikolaus sind herzlich eingeladen und wer will, kann im Kostüm kommen.

Pünktlich zum 11. im 11. eröffneten die Fidele Jonge auch wieder ihr Hoppeditz-Hüsje, das wegen Umbau- und Renovierungsarbeiten geschlossen war. Kostenlose Führungen durch das Karnevalsmuseum können unter der Telefonnummer 60 55 35 vereinbart werden. Die Fidele Jonge wünschen ein frohes Weihnachtsfest und viel Glück im neuen Jah



 

 aus Ortsgespräch 50: Aaugust 2006


Sanierungskonzept mit dem Stadtkonservator abgestimmt

An dem vor rund 50 Jahren wieder aufgebauten Bildstock „Weißer Mönch“ können die Restaurierungsarbeiten bald beginnen, berichtet Steinmetzmeister Jan Schwieren (Foto). „Nachdem das Sanierungskonzept mit dem Stadtkonservator abgestimmt wurde, haben wir die Steine bestellt.“ Der Stein ist ein alter Römer-Tuff aus der Gegend von Maria Laach. Der Bildstock befindet sich in einem desolaten Zustand. Das Betondach weist Risse auf, durch die Wasser eindringt. Geplant ist eine neue Bleiverdachung, die von der Dachdeckerei Gerhard Leipertz gesponsert wird. Ein Teil des Tuffgesteins muss ausgewechselt werden und die gesamte Verfugung ist zu erneuern. Anschließend erhält das Kleinod einen neuen weißen Kalkanstrich. Schwieren und Leipertz haben die Patenschaft für die fachgemäße Restaurierung des Bildstocks übernommen und zahlen den größten Teil der Restaurierungkosten, da sich die Stadt Köln in permanenter Finanznot befindet.

 



Kleines Jubiläum des Ortsgesprächs

Mit dieser Ausgabe erscheint das Ortsgespräch der Dünnwalder IG zum fünfzigsten Mal. Darauf sind Mitglieder und Vorstand der IG mächtig stolz. Denn das Ortsgespräch ist über die Jahre zu einem wichtigen und akzeptierten Medium in der Region geworden. Das erkennt man auch daran, dass unserem Zustellservice bei der Verteilung der letzten Ausgabe gleich eine ganze Transportkarre samt Ortsgesprächen entwendet wurde. Danke, besser lässt sich Erfolg nicht darstellen. Aber Spaß beiseite: Damit wir noch besser werden und unser Ohr noch dichter am Dünnwald Geschehen haben können, schreiben Sie uns doch einfach, wenn Ihnen etwas unter den Nägeln brennt. Wir greifen Ihre Anregungen gerne auf.

Dünnwalder TV – der Sportverein im Veedel

Was gibt’s Neues im Dünnwalder Turnverein (DTV)? Elisabeth Dahlhausen-Zoppe, Pressewartin des DTV berichtet:

  • „Unser traditionelles Familienfest findet dieses Jahr am Samstag, den 5. August statt – eingeleitet mit Volksradfahren um 11 Uhr und anschließendem Vergnügen und Aktivitäten für groß und klein auf dem Sportgelände Zeisbuschweg
  • Unsere Herren, supergut drauf und aufgestiegen: 1. Herren-Senioren-Mannschaft – zum ersten Mal ist eine Herrenmannschaft vom DTV in die Oberliga aufgestiegen! Vor 7 Jahren spielte diese Mannschaft noch in der Kreisliga zusammen.
  • Endlich geht es los: Die Bauarbeiten für unseren Multifunktionsplatz haben am 24. Juli mit einem feierlichen Spatenstich begonnen. Voraussichtliche Ende der Arbeiten: 23. September. Auf diesem Multifunktionsplatz kann dann Handball, Hockey, Faustball, Volleyball und auch Freizeitfußball gespielt werden.
  • Freie Plätze:  Es gibt noch welche beim Volleyball für Kinder, freitags 15.30-17.30 in der Turnhalle am Thymianweg.
  • Neu im DTV -  Meditieren: Seit Anfang April bietet der Dünnwalder Turnverein in der Massagepraxis Hoppe einen Meditationskurs am frühen Abend an.

 Nähere Infos zu einzelnen Themen erhalten Sie auch bei der Geschäftsstelle des DTV 638566 oder schauen Sie doch mal auf unserer Homepage vorbei: www.duennwalder-tv.de .“

 


Dünnwalder„Pengsjonge“ singe für arme und kranke Dünnwalder

 Das Pengsjonge“-Singen entspringt einem alten bergischen Brauch. Als die Zeiten noch richtig schlecht waren, besuchten die Männer die umliegenden Gehöfte, sangen bei den Bauern und erhofften als Dankeschön ein Ei. Abends setzte man sich dann zusammen, zauberte aus den Eiern leckere Eierpfannkuchen und war froh, endlich wieder einmal etwas Gutes im Bauch zu haben. Vor 21 Jahren ließen Dünnwalder Männer, meist Mitglieder von Männerchören, den Brauch wieder aufleben. Die „Dünnwalder Pengsjonge“ ziehen Pfingstsamstag durch den Ort, schellen an den Türen und singen. Allerdings nicht mehr um ihre hungrigen Mägen zu füllen. Sie sammeln Spenden für einen sozialen Zweck, um arme, alte, kranke und bedürftige Familien im Ort zu unterstützen.

Außengastronomie endlich eröffnet

Die Gaststätte „Im Mutzbach“, Von-Diergardt-Str. 44, eröffnete Ende Juli endlich den ersehnten Biergarten. Rund 40 Gäste können auf der gepflegten Wiesenterrasse die Ruhe genießen, die bürgerliche Küche probieren und den Durst mit einem frischen Gaffel-Kölsch vom Fass löschen.






Schützenfest in Dünnwald

Vom 19. bis 26. August feiert die St. Sebastianus Schützenbruderschaft ihre große Kirmes in Dünnwald. Auch in diesem Jahr bietet das beliebte Volks- und Schützenfest wieder viele Attraktivitäten für die Dünnwalder Bürger. Die Schützen eröffnen die Kirmes am Samstag mit einem kleinen Festumzug, der um 15.30 Uhr vom Schützenplatz aus startet. Gegen 18.00 Uhr beginnt dann der große Festzug. Im Anschluss, unter musikalischer Begleitung des Fanfarenzugs Irlich, startet das Hauptvogel schießen.

Neben vielen anderen Aktivitäten findet sonntags das Vereins- und Gästeschießen statt. Dazu sind alle Dünnwalder Ortsvereine herzlich eingeladen. Die Ehrung der siegreichen Mannschaften wird am 26. August im Rahmen des Krönungsballs vorgenommen. Am 21. August entscheidet sich dann die Frage, wer neuer König von Dünnwald wird. Samstag (26. August) beginnt um 20 Uhr der Krönungsball. 


 

Dünnwalder Waldbad mit gutem Start

Bei sehr sonnigem Wetter startete das Waldbad des FOK Dünnwald in die neue Saison. Dazu gab es am 7. Mai einem Trödelmarkt und kostenloses Probetauchen. Auch das traditionelle Open Air Konzert mit Köbes Underground fand in diesem Jahr im Trockenen statt. Selbst Köbes war begeistert. Jetzt steht das nächste große Highlight vor der Tür. Am 12. August gastiert die Gruppe brings im Waldbad. Als Vorgruppe spielen die Klabauterbotze, Beginn: 18:30 Uhr, Einlass: 17:30 Uhr. Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Für die Jugend veranstaltet das Waldbad am 26. August das Musikfestival „Thin Woodstock“ und als ein Event der besonderen Klasse steigt am 2. September die Ü30-Party mit Life Musik. Es tritt die in Dünnwald/Höhenhaus bekannte Band „Soulful Pack“ auf sowie die Gruppe „Maitre Sardou“ and the Bluesbarbers. Geboten werden die schönsten Pop-Nummern, alte Soul Klassiker so wie Soul und Blues op Kölsch. Und dann ist auch schon bald wieder Schluss im Waldbad. Am 17. September endet die Saison mit einem Trödelmarkt und einem Probetauchen. Alle Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie auch auf der Website www.waldbad-camping.de.

Erstmals ohne städtischen Zuschuss.        Der Erlös aus den Veranstaltungen wird nach Abzug der Fixkosten für den Erhalt des Waldbades eingesetzt. In diesem Jahr hat das FOK für die kleinen Badegäste eine neue Rutsche für das Plansch- und eine für das Nichtschwimmerbecken eröffnet (siehe Foto). Das Waldbad lädt alle Gäste und Freunde zum Besuch der angebotenen Veranstaltungen ein, damit die finanzielle Basis für den Erhalt des Waldbads und der gesamten Anlage für die nächsten Jahre gesichert wird. Ob der Vorstand mit den Veranstaltungen auf dem richtigen Weg ist, wird sich nach Ablauf der Saison zeigen, denn für das laufende Jahr erhält das Waldbad erstmals keine städtischen Zuschüsse mehr



 

„Die fidele Wildwützjer“

Waren die Jugendlichen in Dünnwald „Jung un Jeck“ und überall dabei, wo Karneval gefeiert wurde, so waren sie bis vor kurzem eines nicht: organisiert. Doch die jungen Damen und Herren wollten mehr als nur dabei sein, sie gründeten die Jugendabteilung der Großen Dünnwalder KG Fidele Jonge. Nach langem überlegen und suchen fand man auch einen Namen: Die fidele Wildwützjer. Fidel musste im Namen sein und für Dünnwald wurden die ersten Bewohner des Wildparks ausgesucht, die kleinen Wildschweine, geliebt von Alt und Jung und schon durch ihr gestreiftes Fell anders als die Alten. Und fidel über Stock und Stein kommen sie an ihr Ziel. In der Gesellschaft ist die Jugendgruppe für das Kinder-Kostümfest und die Fete Jung un Jeck verantwortlich. Die Zeitung der Gruppe machen Guido Kautz und Philipp Kremser. Wer 18 Jahre alt ist und Spaß am Karneval hat, ist herzlich willkommen. Kontakt: Telefon (0221) 992 95 67.





 

 aus Ortsgespräch 49: April 2006


Bildstock Weißer Mönch wird herausgeputzt

Von vielen Menschen kaum beachtet, zerfällt ein Dünnwalder Kleinod: der Bildstock „Weißer Mönch". Er steht ein paar Meter abseits an der Prämonstratenserstraße in Richtung S-Bahn,  kurz vor dem Stammheimer Ortseingangsschild. Doch das triste Dasein wird bald vorbei sein. Denn die Steinmetzmeister Martin und Jan Schwieren, von SchwierenStein, haben ein Herz für alte Denkmale.

Nach Rücksprache mit dem Kölner Stadtkonservator erhielten die beiden Steinmetze jetzt die Patenschaftsurkunde für das Denkmal und dürfen den Weißen Mönch nun fachgerecht restaurieren. Da sich die Stadt in permanenter Finanznot befindet, kann sie nur einen kleinen Teil der Kosten übernehmen. SchwierenStein sponsert den wesentlichen Teil der Restaurierung. Die Arbeiten an dem alten Bildstock sind umfangreich, denn unter anderem müssen auch 20 Römertuff-Ziegel sorgfältig ausgewechselt werden. Anschließend ist das gesamte Mauerwerk in alter Manier neu zu verfugen.

SchwierenStein ist seit Jahrzehnten in Dünnwald ansässig und versteht sein Engagement auch als eine Geste der Anerkennung - als einen kleinen Dank an die Dünnwalder Bürger für ihre Kundentreue. Damit der Bildstock auch nach der Restaurierung lange Zeit seinen guten Zustand behält, hat sich die Dünnwalder Dachdeckerei Gerhard Leipertz als weiterer Sponsor eingebracht. Leipertz wird dem Weißen Mönch eine maßgeschneiderte Bleiverdachung spendieren, um das Denkmal langfristig zu schützen.




Insgesamt 86 Preise ausgelost!

Das zum vergangenen Weihnachtsfest veranstaltete große Winter-Gewinnspiel der IG Dünnwald war wieder ein voller Erfolg. Das ist nicht verwunderlich, denn es gab ja auch jede Menge zu gewinnen. Insgesamt wurden 86 Preise im Gesamtwert von über 3.500 Euro ausgelost: Gutscheine zum Einkauf bei IG Mitgliedsbetrieben, dazu hochwertige Sachpreise und viele andere Dinge, die das Leben angenehmer gestalten. Am 4. Januar 2006 zog Charlotte, unsere kleine Glücksfee, aus dem riesigen Berg von ausgefüllten Teilnahmekarten die Gewinner der 86 Preise. Rechtsanwältin Marion Lehner-König assistierte ihr dabei und wachte darüber, dass alles mit rechten Dingen zu ging. Den glücklichen Gewinnern gratulieren wir nochmals herzlich und bei den Geschäftsleuten der IG Dünnwald bedanken wir uns für ihre Großzügigkeit.

Bild:
Die IG Mitglieder Hermann-Josef Prill, Achim Wilms, Glücksfee Charlotte, RA Marion Lehner-König und IG-Vorsitzende Sybille Schwieren begleiteten die Ziehung der Gewinner. (v.l.n.r.)

Spende für die Dünnwalder Jugendarbeit

Dass sich in der Weihnachtszeit auch das soziale Engagement der Menschen stärker regt, bewiesen die vielen Kunden des Garten-Centers Wilms. Zu der im Dezember veranstalteten Adventsausstellung in den Verkaufsräumen des Garten-Centers, bei der die Fam. Wilms üblicherweise den Kunden kostenlos Kaffee, Kuchen und Waffeln serviert, wurde den Besuchern und Kunden dieses Mal freigestellt, als „Dankeschön" eine kleine Spende zur Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit der katholischen Kirche zu entrichten. Am Ende der zweitägigen Ausstellung war der Spendentopf mit 300 Euro gefüllt.

Bild:
Ralf Wilms (links) überreicht den Spendenscheck über 300 Euro an Pater Ralf.



Kölner SeniorenNetzwerk Dünnwald

Für Männer und Frauen ab 50 mit Ideen und Wünschen
Die sozialen Kontakte im Alter verändern sich und fallen zum Teil weg: nach dem Wegzug der Kinder, dem Ende des Berufslebens, nach Trennung, Verwitwung oder auch Tod guter Bekannter oder Freunde werden neue Beziehungen wichtig. Neue Bekanntschaften, nachbarschaftliche Kontakte, ehrenamtliche Betätigungsfelder, das Eingebundensein in soziale Netze also, können helfen, sich in die veränderten Lebensbedingungen einzufinden.

Diese Art der sozialen Vorsorge ist der Grundgedanke des SeniorenNetzwerkes. Das Netzwerk bietet sich als Plattform an, auf der Kontakte entstehen und verschiedene Aktivitäten zusammen kommen können. Beispielsweise findet jeden zweiten Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr ein Stadtteilfrühstück statt. Hier kann man sich über neue Projekte informieren oder auch eigene Ideen einbringen. Anmeldung unter Telefon (0221) 160 38 44.

Wenn Interesse an Computern und Internet besteht, bietet sich der Besuch des Internetcafés an. In der lockeren und ungezwungenen Atmosphäre des Internet Cafés ist die Auseinandersetzung mit dieser Materie ganz einfach viel einfacher. Jeden 1., 2. und 3. Mittwoch im Monat, von 15 bis 17 Uhr, Am Portzenacker 1. Seniorinnen und Senioren, die Lust und Interesse an Aktivitäten und Begegnungen haben, können sich bei Petra von Tesmar (Diakonie Köln), Koordinatorin des SeniorenNetzwerkes Dünnwald, informieren: Amselstraße 22, 51069 Köln, Telefon (0221) 960 43 95. 




Katholische Grundschule  Am Portzenacker

Erweitertes Leistungsangebot in neuen Räumen
Die katholische Grundschule am Portzenacker, mit ihren 250 Kindern in zehn Klassen, hat sich ein Jahr nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus und der Turnhalle gut auf die neuen Möglichkeiten eingestellt: Durch die Turnhalle konnte sowohl im Vormittagsbereich als auch im Offenen Ganztag das sportliche Angebot erheblich ausgeweitet und verbessert werden.
Im kommenden Schuljahr kann sogar der Ganztag-Bereich auf drei Gruppen mit insgesamt 75 Schülern und neun Betreuern erweitert werden. Neben Förderaufgaben sorgen die Mitarbeiterinnen auch für eine intensive Hausaufgabenhilfe, Angebote in Basteln, Gesellschaftsspiele, Entspannungsübungen, Sport und Verhaltenstraining. Ergänzt wird dieses Programm durch einen Rhytmikkurs und durch Hockey- bzw. Judo-Angebote des Dünnwalder Turnvereins. Von einem von der Aktion Sport in Metropolen geplanten BMX-Parcours hinter der Schule, zwischen Kinderheim und Jugenhaus Henry's Hope, werden die Kinder sicherlich auch profitieren.
Die neuen ebenerdigen Gruppenräume bieten den Kindern für ruhigere Aktivitäten genügend Raum und in einer vollkommen neu eingerichteten Küche werden schmackhafte sowie abwechselungsreiche Mittagsmahlzeiten zubereitet und verzehrt. 
Wer sich die katholische Grundschule am Portzenacker gerne näher anschauen möchte, hat bald Gelegenheit dazu: Am Freitag, den 19. Mai wird das Musical „Max und die Käsebande“ aufgeführt, Beginn 17.00 Uhr. Eine zweite Aufführung gibt es am 10. Juni anlässlich des Schulfestes.



Schützenfest in Dünnwald

Vom 19. bis 26. August feiert die St. Sebastianus Schützenbruderschaft ihre große Kirmes in Dünnwald. Auch in diesem Jahr bietet das beliebte Volks- und Schützenfest wieder viele Attraktivitäten für die Dünnwalder Bürger. Die Schützen eröffnen die Kirmes am Samstag mit einem kleinen Festumzug, der um 15.30 Uhr vom Schützenplatz aus startet. Gegen 18.00 Uhr beginnt dann der große Festzug. Im Anschluss, unter musikalischer Begleitung des Fanfarenzugs Irlich, startet das Hauptvogel schießen.

Neben vielen anderen Aktivitäten findet sonntags das Vereins- und Gästeschießen statt. Dazu sind alle Dünnwalder Ortsvereine herzlich eingeladen. Die Ehrung der siegreichen Mannschaften wird am 26. August im Rahmen des Krönungsballs vorgenommen. Am 21. August entscheidet sich dann die Frage, wer neuer König von Dünnwald wird. Samstag (26. August) beginnt um 20 Uhr der Krönungsball. 



Fuß vom Gas!

Eine neue Tempo 30-Zone hat das Amt für Straßen und Verkehrstechnik Köln seit dem 27. März in Dünnwald eingerichtet. Die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Kilometer gilt für das Wohngebiet zwischen Dünnwalder Mauspfad; Leuchterstraße und Wildpark, also auf den Straßen An der Walkmühle, Seelsheider Weg und Am Katzenberg.
Fragen zur neuen Tempo 30-Zone in Dünnwald beantwortet das Amt für Straßen und Verkehrstechnik montags bis freitags zwischen 9 und 12 Uhr unter den Rufnummern (0221) 221-27 166 und 221-27 163.




Umgehungsstraße Dünnwald rückt näher

In der Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln, Mitte Februar, wurden die Weichen für die Verkehrsplanung des Landes NRW bis 2015 gestellt. Im Rahmen der integrierten Gesamtverkehrsplanung NRW waren die Regionalräte aufgefordert, über die Maßnahmen für ihren jeweiligen Regierungsbezirk zu beraten und zu entscheiden.

Dabei rückte die seit Jahrzehnten in der Diskussion befindliche „Ortsumgehung Dünnwald" aus der Stufe 5 in die Stufe 2 vor. Das bedeutet, die „Ortsumgehung Dünnwald" gehört zu den verkehrstechnischen Maßnahmen, deren Realisierung nach 2015 erfolgen soll. Das Projekt wird unter den Kennziffern Ds. VK 171/2005 und DSRR/VK5/2006 geführt. Infos dazu im Internet unter www.cdu-regionalrat-koeln.de
 



Es hagelt Beschimpfungen und Anzeigen

Steinmetzmeister Helmut Schuster hadert mit seinen Mitbürgern und den Autofahrern. Er wohnt in der Prämonstratenserstraße 5 bis 7, also auf dem kleinen Straßenteil zwischen Marienheider und Berliner Straße. Wenn er morgens in sein Auto steigt und von seinem Grundstück fährt, biegt er rechts in die Prämonstratenserstraße ein, um auf die Berliner Straße zu kommen. Helmut Schuster: „Ich kriege laufend Ärger mit Autofahrern. Ich werde beschimpft und mehrmals im Jahr angezeigt, weil ich angeblich entgegen der Einbahnstraße fahre. Selbst Busfahrer der KVB praktizieren diese Unart. Aber auch Fußgänger beschimpfen mich. Das ist besonders schlimm, denn ich bin selbstständiger Steinmetzmeister und habe mein Grabmalbetrieb in Dünnwald. Ich musste erfahren, dass sich diese Situation mittlerweile geschäftsschädigend auswirkt, da ich derartig negativ im Gespräch bin!" Und Helmut Schuster ist im Recht!

Seit über 10 Jahren keine Einbahnstraße mehr!      Wir zitieren aus dem Schreiben des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik der Stadt Köln vom 21. September 2005, in dem die Situation eindeutig dargestellt wird: „... die Bezirksregierung Mülheim beschloss am 18.10.1995 die Umwandlung der Prämonstratenserstraße in eine „unechte Einbahnstraße". Die Umsetzung der Maßnahme erfolgte im April 1996 durch den Bauhof der Stadt Köln. Die Verkehrsführung besteht in dieser Form seit mehreren Jahren; man muss nach dieser langen Eingewöhnungsphase davon ausgehen, dass sich die Ortsansässigen und Dauernutzer der Straße auf diese Regelung eingestellt haben.

An der Einmündung Prämonstratenserstraße/Berliner Straße wurden für die Ausfahrt auf die Berliner Straße zwei Verkehrszeichen 205 StVO („Vorfahrt gewähren") angeordnet. Es gibt keine Veranlassung für den von der Berliner Straße in die Prämonstratenserstraße einfahrenden Verkehr anzunehmen, es handle sich um eine Einbahnstraße, sodass auch Ortsfremde von einem „Zweirichtungsverkehr" ausgehen müssen." Helmut Schuster ging noch einen Schritt weiter und fragte bei der Stadt an, ob es nicht sinnvoll sei, die Aufstellung des Verkehrszeichens „Achtung Gegenverkehr" anzuordnen.

Antwort der Stadt: „Das von Ihnen gewünschte Zeichen 125 StVO (Achtung „Gegenverkehr") darf nur dann angeordnet werden, wenn eine Fahrbahn mit Verkehr in einer Richtung in eine Fahrbahn mit Gegenverkehr übergeht und dies nicht ohne weiteres erkennbar ist oder im Rahmen von Bauarbeiten z.B. eine Einbahnstraße aufgehoben wird, sodass sich kurzfristig eine veränderte Verkehrsführung ergibt. Diese Situation liegt hier nicht vor." Steinmetzmeister Helmut Schuster ist also klar im Recht. 



 

 aus Ortsgespräch 48: Dezember 2005


Dünnwalder Bürgerverein hat gewählt

Hildegard Sauer ist seit einigen Wochen erste Vorsitzende des Dünnwalder Bürgervereins 1899 e.V. Zum zweiten Vorsitzenden wurde Erich Etien gewählt. Kassiererin Engelika Schenk und Schriftführer Ingmar Stark wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die Aufgaben, denen sich der Bürgerverein widmet, sind vielfältiger Art: Gefördert werden soll die Entwicklung Dünnwalds im Interesse der Bürger und Vereine. Das schließt die Mitgestaltung des Ortslebens ebenso ein, wie die Vertretung berechtigter Interessen der Bürger und die Gestaltung des Ortes zum Wohle der Allgemeinheit. Neben Geschichte und Heimatpflege oder den Erhalt von Baudenkmälern stehen aber auch Themen wie Verkehrsgestaltung und Naturschutz auf dem Programm. Das Engagement des Bürgervereins kann aber nur Früchte tragen, wenn sich auch die Dünnwalder Bürgerinnen und Bürger einbringen und sich mit Problemen und Vorschlägen an den Verein wenden. Ansprechpartnerin ist Hildegard Sauer, Telefon (0221) 60 50 43, Berliner Straße 1010, 51069 Köln.  


 

Manfred Grimm, stellvertretender Vorsitzender des  Kirchenvorstandes zur Zukunft des Jugendheims von St. Hermann-Joseph

Was wird aus unserem Dünnwalder „Gürzenich“?

Diese Frage bewegte nach der August-Ausgabe 2005 des Ortsgesprächs viele Dünnwalder. Das Jugendheim von St. Hermann-Joseph, das in den schweren Jahren 1927/28 unter großen Opfern der Dünnwalder Bevölkerung gebaut und 1933 durch die mutigen Taten vieler Dünnwalder Bürger in einer Nacht und Nebel-Aktion zur Notkirche umgebaut wurde, um  dieses Haus dem Zugriff der Nationalsozialisten zu entziehen, dieses Gebäude und auch die Pfarrgemeinde braucht nun erneut die Solidarität aller Dünnwalder. Den seit Jahren stetig gestiegenen Ausgaben für Personal, Energie und Instandhaltung standen andererseits sinkende Einnahmen aus unserem Gastronomiebetrieb sowie geringere Zuschüsse aus den leeren öffentlichen Kassen gegenüber.

Modellüberlegungen!     
Nach Ankündigung des Erzbistums, das aufgrund der gesunkenen Kirchensteuereinnahmen die Mittelzuweisungen des Erzbistums bis 2008 für dieses Haus halbiert werden, muss der Kirchenvorstand nun schnellstens ein tragfähiges Zukunftskonzept für dieses Hauserarbeiten. Hierbei muss eine jährliche Deckungslücke von 15.000 bis 20.000 Euro ausgeglichen werden. Auf einer gut besuchten Pfarrversammlung am 1. Oktober 2005 wurde allen Interessierten die prekäre Ein- und Ausgabenrechnung der Gemeinde erläutert. Für das Jugendheim hat der Kirchenvorstand vier Modellüberlegungen vorgelegt:
1.Steigerung der Mieteinnahmen um das 5-fache
2.Finanzierung des Jugendheimes über einen Förderverein
3.Fremdverpachtung des Objektes
4.Verkauf des Objektes und Anmietung oder Um-, An- und Ausbau der Kirche für Versammlungsflächen.

Der Kirchenvorstand hat hier noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Zurzeit werden intensiv alle Alternativen zur Erhaltung des Hauses für Dünnwald und alle Dünnwalder Vereine geprüft. Wir bitten um Verständnis, das wir das Jugendheim aufgrund der angespannten finanziellen Lage der Gemeinde nicht im gewohnten Maße weiterführen können. Aber sehen wir dennoch mit Hoffnung in die Zukunft, denn dieses Haus hat ja bekanntlich schon manche schweren Jahre überstanden und viele Veränderungen positiv überwunden. Es wurde jedes Mal wieder neu belebt. Helfen wir alle, dass dies auch im kommenden Jahr wieder gelingen kann.

Was hinter Straßennamen steckt

Wie überall, spiegeln Straßennamen oft ein kleines Mosaiksteinchen der Geschichte wieder, so auch in Dünnwald. Viele Straßennamen sind mit der Geschichte des Prämonstratenser Klosters verbunden. „Am weißen Mönch" heißt so, weil die Prämonstratenser häufig wegen ihrer weißen Kutte so genannt wurden. Der Juttaweg erinnert an Jutta von Bongart, die von 1290 bis 1304 Meisterin des Klosters Dünnwald war. Auch hinter anderen Straßennamen stecken interessante Hinweise auf die Ortsentwicklung: „Im Wirtskamp" kennzeichnete einen Teil des Gemeindegliedervermögens, auf dem kleine Landwirte Ackerwirtschaft betrieben. Und hinter der „Berliner Straße" verbirgt sich die ehemalige „Mülheim-Schlebuscher Provinzial-Straße". Schon 1756 wurde sie befestigt und ausgebaut.



Rückblick und Perspektiven - Die Dünnwalder Berlinade

In diesem Sommer fand das Dünnwalder Herbstfest zum sechsten Mal unter der Mitwirkung der IG Dünnwald statt. Der Dünnwalder Bürgerverein als Veranstalter und die IG Dünnwald als Sponsor der Bühne „Kunstfelder Straße“, haben im Laufe der sechs Jahre versucht, das Straßenfest zu einer Attraktion für Dünnwald, seine Bürger und Geschäftsleute zu machen. Dabei ist von allen Beteiligten viel Engagement, aber auch viel finanzieller Einsatz gezeigt worden. Daher sollte man sich jetzt, wo das verflixte siebente Jahr beginnt, etwas Zeit für eine Bestandaufnahme nehmen.
Ist ein Straßenfest wie das Dünnwalder Herbstfest noch zeitgemäß? Wie kann man Besucher aktivieren, welche Attraktionen müssen aufgefahren werden, um die Bevölkerung zu einem Besuch auf die Berliner Straße zu bewegen? Wenn die derzeitige Präsentationsform nicht attraktiv genug ist, ist es eine andere? Welche? Braucht Dünnwald überhaupt eine Berlinade?
Erste Diskussionen zu diesen Fragen gab es bereits. Daher hat der IG-Vorstand entschieden, sich im nächsten Jahr nicht an einem Herbstfest des Dünnwalder Bürgervereins zu beteiligen.
Die IG möchte diese Auszeit nutzen, um über alternative Veranstaltungsformen nachzudenken und sie zu diskutieren. Beispielsweise hält der IG-Vorstand eine Veranstaltung für denkbar, die das traditionelle Element stärker aufgreift. Die Diskussion zeigte auch, dass die Tendenz zu etwas Eigenem hin geht, zu einer Veranstaltung, die mehr eigenständige Charakteristik aufweist und einen typischen „Dünnwalder Stempel“ trägt. Die IG verabschiedet sich also nicht von der Dünnwalder Bühne. Vielleicht ist sie ja 2007 schon wieder dabei. Vielleicht mit einem Volks- und Musikfest auf dem Dünnwalder Kirmesplatz. Das Ortsgespräch wird sie weiter über das Thema informieren.



Kirchliche Baustelle in Dünnwald

Auf dem Kirchengrundstück Amselstraße 22 weisen Bagger, Container und Baustellenausrüstung darauf hin: Hier tut sich was. Während der Bagger nur einen relativ kurzen Einsatz hat, um einen durch Wurzelwerk beschädigten Abwasserkanal wieder fit zu machen, ist in der Ev. Tersteegenkirche außer Renovierung auch Umgestaltung angesagt. In Absprache mit der Denkmalpflege wird im Deckenbereich die Holzverkleidung entfernt (entsprechend dem Urzustand), Wärmeisolierung und Elektroinstallation werden auf aktuellen Stand gebracht. Das Podest im Altarbereich wird weiträumiger, 2 neue Durchgänge überwinden die bauliche Trennung von Turmraum und Kirchenschiff in den Seitenbereichen.

In der 2. Adventhälfte, spätestens aber zu Heiligabend, sollen die Spuren der Baustelle getilgt sein, sodass die Gottesdienste im erneuerten festlicheren Rahmen gefeiert werden können. Die Ev. Tersteegen-Gemeinde dankt allen, die mit Zeit- und Geldspenden geholfen haben, und bittet auch für den künftigen 2. Bauabschnitt um vielfältige Unterstützung. Hanno Sparbier-Conradus



DTV – Hockey im Breitensport vor dem Aus?

Für den Bau eines unbedingt notwendigen Kunstrasens, der natürlich auch für andere Ballsportarten genutzt werden kann, ist der Dünnwalder Turnverein auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Die Gesamtkosten von rund 400.000 Euro müssen etwa zur Hälfte durch Spenden und Werbung finanziert werden. Mit der Aktion „Kaufen Sie einen m² Rasen für 50 Euro und helfen Sie unseren Kindern und Jugendlichen“, wirbt die Hockey-Abteilung im DTV um Unterstützung. Ohne die benötigten finanziellen Mittel droht allen Mannschaften in den nächsten zwei Jahren die Auflösung. Infos erteilen Roswitha Keunen, Tel.: (0221) 60 90 16 und Dr. Michael  Friedrich, Tel.: (0221) 99 18 084.



Weihnachtsbäume teurer?

Der Branchenverband AGDW geht davon aus. Wegen der starken Spätfrostschäden fehlen in ganz Europa rund drei Millionen Bäume. Je nach Baumart, Größe und Qualität sollen die Preise 20 bis 30 Prozent über denen des Vorjahres liegen. So wird die beliebteste Christbaumart – die Nordmann-Tanne – etwa 15 Euro je Meter kosten.



Neues Mitglied der IG

Die Interessengemeinschaft Dünnwald freut sich über den Beitritt von:

    Gemeinschaftspraxis
    Dres. Frankenfeld
    Dr. (ro) N. Frankenfeld, Zahnärztin
    Dr. (ro) S. Frankenfeld, Zahnarzt
     



Unterwegs

Auch für das nächste Jahr plant die Arbeiterwohlfahrt Dünnwald/Höhenhaus wieder gesellige Ausflüge. Die erste Fahrt findet am 20. Mai 2006 statt und ein zünftiges Winzerfest ist für den 23. September 2006 geplant. Infos zu den Fahrten und über weitere Aktivitäten über Anni Klinke, Tel.: 60 76 60.



 

 aus Ortsgespräch 47: August 2005


Es war einmal...

So könnte die Geschichte anfangen. Am 1. August 1995 öffnete das Kindercafé Lollypop seine Pforten in Köln-Dünnwald. „Als Elterninitiative wollten wir eine Begegnungsstätte für Kinder und Eltern schaffen. Unbedarft und voller Optimismus gründeten wir den gemeinnützigen Verein. Unser Konzept war, Kinderbetreuung, Krabbelgruppen, Café, Kindergeburtstage, Sonntagsfrühstück und Kurse anzubieten und durchzuführen", erzählt Ursula Leipertz. Von den ursprünglich sieben Gründungsmitgliedern sind nur noch sie und Jürgen Hennes dabei. Seit 2001 werden die beiden durch das Vorstandmitglied Horst Siefen unterstützt.

Drei Monate Renovierung.   Bevor das angemietete Domizil auf der Odenthaler Straße 40 am 1. August 1995 eröffnet werden konnte, war Arbeit angesagt. „Drei Monate lang renovierten wir, richteten die Räumlichkeiten für unsere Zwecke her und erledigten noch ganz nebenbei die Bürokratie: Bauamt, Jugendamt, Landschaftsverband, Gas, Wasser, Strom, Versicherungen etc.", erinnert sich Ursula Leipertz. Und das Engagement der Elterninitiative war von Anfang an von Erfolg gekrönt: Die angebotenen Kurse waren ausgebucht, man wirtschaftete kostendeckend und das ohne jede städtische Förderung - bis heute. 

Endlich ein Außengelände.  Am 1. August 2003 war es soweit: Das Kindercafé Lollipop eröffnete seine Pforten in den ehemaligen Räumlichkeiten des Steuerberaters Schmitz auf der Berliner Straße 973. Zu den 200 Quadratmeter Fläche gab es endlich auch das ersehnte Außengelände. „Es war ein erneuter Kraftakt für uns", so Ursula Leipertz, „und ohne das Entgegenkommen unserer Vermieterin Frau Schmitz und den zahlreichen Spenden, besonders aber auch mit der Unterstützung der Firmen Udo Cousin, Europrinz, Volksbank Dünnwald, Firma Leipertz, dem Dorfstübchen und des Gartencenter Wilms wäre das alles nicht möglich gewesen. Ihnen allen gilt unser Dank." Mittlerweile werden bei Lollypop 30 Kinder von ausgebildeten Erzieherinnen betreut. Die Öffnungszeiten wurden erweitert und auch eine Nachmittagsbetreuung ist im Angebot. Das 10-jährige Jubiläum feiert das Kindercafé Lollypop e.V. am 4. September (ab 13.00 Uhr) mit einem großen Kinderprogramm. Infos über Ursula Leipertz, Telefon (0221) 60 55 68 und im Internet unter www.lollypop-koeln.de .

IG Dünnwald intern: Mitgliederversammlung 2005

Ende April trafen sich die IG-Mitglieder zur jährlichen Mitgliederversammlung in der Waldschenke. Sybille Schwieren, 1. Vorsitzende der IG, informierte über die Aktivitäten des letzten Jahres. Besonders positiv sei, so die Vorsitzende, dass zwölf weitere Dünnwalder Geschäftsleute für einen IG-Beitritt gewonnen werden konnten. Über den Erfolg, aber auch über die Schwierigkeiten bei der Realisierung der letzten Berlinade, sprach Vorstandsmitglied Michael Jansen. „Bei allem Erfolg den wir hatten, würde ich mich freuen, wenn sich bei der nächsten  Berlinade, die am 27. und 28. August stattfindet, mehr IG-Mitglieder aktiv einbringen“, forderte Jansen. Das Engagement sei notwendig, um die Arbeitsbelastung für Einzelne zu reduzieren und auch um Kosten für Fremdpersonal zu sparen. 

Verstärkung im Vorstand.   Vorstandsmitglied Christoph Kuckelkorn, gemeinsam mit Juwelier Helmut Knops für die Finanzen der IG zuständig, legte sein Amt aus beruflichen Gründen nieder. Für die vakante Vorstandsposition stellte sich Brigitta Altgassen, Inhaberin der Wildpark-Apotheke, zur Verfügung. Die IG-Mitglieder wählten sie einstimmig in den Vorstand. In das Amt der Kassenprüfer wurden Herr Strauch (Stadtsparkasse) und Wolfgang Prinz (Europrinz) gewählt. Die Vorgänger Rüdiger Schaarschmidt (Stadtsparkasse) und Hans-Georg Thoermer (Volksbank Dünnwald-Holweide eG) standen für eine weitere Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung.

(v.l.n.r.) Der IG Vorstand: Helmut Knops, Brigitta Altgassen, Hermann-Josef  Prill, Sybille Schwieren und Michael Jansen.

Musical „Die Schrift an der Wand“ kurz vor der Premiere

Schon seit Juni 2004 laufen die Vorbereitungen für die Aufführung des neuen Musicals „Die Schrift an der Wand“ des Kinder- und Jugendchors Köln-Dünnwald. „Mit der Band „Allegro“ und einem „tierischen“ Väterchor wird eine Geschichte aus dem Alten Testament in einer modernen Rahmenhandlung lebendig“, so Dagmar Signon, Leiterin des Kinder- und Jugendchors. Das Stück, geschrieben von Hella Heizmann, spielt zurzeit des babylonischen Reiches. In rockigen und ruhigen Rhythmen voller Spannung, Dramatik und Freude kommentiert und erlebt eine Gruppe Teenager die spannende Geschichte um die Begebenheiten am Königshof Belsazers und die sich anschließende Geschichte von Daniel in der Löwengruppe, die sich während der Herrschaft von König Darius ereignete. Der besondere Reiz, aber gleichzeitig auch eine Herausforderung, liegt in dem wieder kehrenden Zeitenwechsel zwischen Gegenwart und biblischer Geschichte, erzählt Dagmar Signon. „Das stellt natürlich besondere Ansprüche an Kulisse und Kostüme.“ Damit alles perfekt läuft, unterstützen rund 30 Eltern die Jugendlichen tatkräftig in ihrem musikalischen und schauspielerischen Engagement.

Breites Repertoire.    In dem 1966 gegründeten Chor singen rund 40 Kinder und Jugendliche mit Begeisterung. Das musikalische Repertoire ist breit gefächert: Geistliche und weltliche Lieder, ebenso wie Spaß- und Karnevalslieder, aber auch geistliche afrikanische Gesänge und natürlich das „Neue Geistliche Liedgut“. „Wir unterstützen regelmäßig die Familiengottesdienste mit belebenden modernen Elementen in unserer Gemeinde sowie größere Messen, wie Kommunion- und Weihnachtsmesse“, merkt die Chorleiterin nicht ohne Stolz an.

Musicalpremiere:   Samstag, 12. November um 18.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Hermann-Joseph. Eine zweite Aufführung findet Sonntag, ebenfalls um 18.30 Uhr, statt. Einlass ist jeweils ab 18.00 Uhr, der Eintritt beträgt 5 Euro.

Kindertagesstätten bleiben erhalten!

In unserer letzten Ausgabe berichteten wir, dass wahrscheinlich drei der fünf Kindertagesstätten im katholischen Kirchengemeindeverband Dünnwald/Höhenhaus den Etatkürzungen des Kölner Erzbistums zum Opfer fallen. Wolfgang Obermann, Mitglied des Pfarrgemeinderates, gab jetzt teilweise Entwarnung: „Die Stadt Köln hat signalisiert, dass sie die Trägerschaft für eine Kindertagesstätte Mitte 2008 übernehmen wird. Wir als Kirchengemeinde bzw. das Erzbistum Köln behalten eine weitere Stätte in eigener Trägerschaft.“ Die Entscheidung der Gemeindekommission, die Trägerschaft der Kita St. Nikolaus an die Stadt zu übergeben, sei nicht leicht gewesen. Ausschlaggebend war, so Obermann, dass sich die Pfarrgemeinde St. Hermann-Joseph aus wirtschaftlichen Gründen von ihrem Jugendheim lösen muss. Die Kindertagesstätte dann auch noch aus der Verantwortung zu geben, wäre ein zu harter Schlag für die Pfarrei.

Jugendheim St. Hermann-Joseph vor dem Aus
Der Erhalt des Jugendheims ist finanziell nicht mehr tragbar. Außerdem sieht das neue Gebäudekonzept des Generalvikariats keine Bezuschussung von Flächen über 300 Quadratmetern mehr vor. Das Jugendheim weist 500 auf. „Der Unterhalt wird bereits seit Jahren in großen Teilen aus den Rücklagen der

Gemeinde finanziert. Der Gebäudekomplex ist unwirtschaftlich, ebenso ist die Auslastung des großen Saals nicht gegeben“, berichtet Wolfgang Obermann. Er sieht in der Veräußerung der Liegenschaft aber auch eine Chance. „Wir werden dann die Mittel haben, um an anderer Stelle eine moderne 150 Quadratmeter große Versammlungsfläche bauen zu können.“ Der zeitliche Rahmen sei noch nicht abgesteckt. Aber auch die Gemeinde St. Nikolaus muss bluten: Die Räumlichkeiten auf dem Holzweg 1 (Pfarrbüro und Dienstzimmer) sollen verkauft werden. Die Büros werden dann in das Pfarrheim verlegt.

Freiwillige Feuerwehr - Endlich mehr Raum

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Dünnwald sind begeistert. Ende April konnten sie endlich ihr altes Domizil an der Leuchterstraße, das mittlerweile aus allen Nähten platzte, verlassen und in die neu angemieteten Räume ziehen. In der Rönsahler Straße 30, im Komplex der Firma Egetürk, fanden sie das, was ihnen vorschwebte: Eine Halle mit 250 Quadratmetern Fläche und dazu rund 150 Quadratmeter Sozialräume, die der Vermieter sogar noch nach ihren Bedürfnissen umbaute und renovierte. „Alles vom Feinsten", merkt Theo Trebes an. Als Brandoberinspektor leitet er das Team der Löschgruppe und war auch maßgeblich daran beteiligt, dass der Umzug endlich zustande kam. Der Neubau eines Feuerwehrhauses sei ja erst für 2009 geplant, führt Trebes aus, „und wer weiß, wie es bis dahin mit den Finanzen in Köln aussieht."  

Dem Nachwuchs eine Chance.   Vor einem Jahr konnte die Löschgruppe Dünnwald endlich eine Jugendgruppe gründen. Und auch das ging nur mit der Unterstützung des Fördervereins. Zwanzig Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren, unter ihnen sechs Mädchen, sind hoch motiviert und begeistert bei der Sache. Ein Mal die Woche wird gelernt und kräftig trainiert. Dabei unterscheiden sich Theorie und Praxis nicht wesentlich von der Aus- und Weiterbildung der „Großen". Die Jugendlichen dürfen halt keine „Einsätze fahren" und auch die Atemschutzprüfung erst mit achtzehn ablegen. „Die Begeisterung und die Motivation, mit der die Jugendlichen bei der Sache sind, ist enorm", so Theo Trebes, die Arbeit mit ihnen mache einfach ungeheuren Spaß. Obwohl der Unterricht so strukturiert ist, dass auch der  gemeinsame Spaß und die sozialen Aspekte nicht zu kurz kommen, „wollen sie aber mehr Feuerwehrarbeit". Dabei müssen sie sich, ebenfalls wie die „Großen", immer wieder qualifizieren. Die Jugendarbeit ist absolut notwendig, um das Interesse für ein späteres ehrenamtliches Engagement frühzeitig zu wecken, aber auch um qualifizierten Nachwuchs zu erhalten. 

Am 18. September veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr in ihrer neuen Halle an der Rönsahler Straße 30 einen „Tag der offenen Tür“ und weiht ihren neuen Standort ein. Ab 11.00 Uhr geht’s los.



 

aus Ortsgespräch 46: April 2005

Kleine fühlen sich wie Könige

Schon seit sechs Monaten proben die Kleinen das Leben in der neuen „Integrativen Kindertagesstätte Marienheider Straße“. Ende Februar fand die offizielle Einweihungsfeier statt. Bauherr und Investor ist die Futerra Wohnbau GmbH. Ihre beiden Geschäftsführer, Hans-Willy Fahnenbruck und Florian Brovot, vollzogen den Abschluss des Projektes mit einer symbolischen Schlüsselübergabe an den Leiter des Amtes für Kinder, Jugend und Familie, Wolfgang Büscher.

„Die Kinder sind begeistert und alle die an diesem Projekt mitgearbeitet haben, können stolz auf das Ergebnis sein", sagte die Leiterin der Kindertagesstätte, Karina Mester, in ihren Begrüßungsworten. In der lichtdurchfluteten Architektur der Kindertagesstätte betreuen 14 Pädagogen und Therapeuten 60 Kinder in vier Gruppen, alle im Alter von drei bis sechs Jahren. Zwanzig der Kinder sind behindert. Mit einer Aufführung unter dem Titel „Sternenreise" bedankte sich die „Schabernackgruppe" bei den offiziellen Vertretern für ihr schönes neues Heim. Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes (SPD) würdigte das Engagement der Investoren. „In einer Zeit, wo man meist Sparmaßnahmen verkünden muss, ist es natürlich eine Freude, diese neue Kindertagesstätte ihrer Bestimmung übergeben zu können."

Gesamtbaumaßnahme abgeschlossen.   In 12 Monaten Bauzeit realisierten die Architekten Urmetzer + Schiefer das 2-geschossige Gebäude mit insgesamt 746 m² Nutzfläche. Dazu Außenanlagen mit genügend Spielfläche und Spielgeräten für die Kinder. Rund 1,6 Millionen Euro investierte die Futerra Wohnbau GmbH in die Anlage. Im Rahmen der gesamten Entwicklungsmaßnahme „Marienheider Straße“ entstanden 25 Einfamilienhäuser in Reihenbauweise, ein Supermarkt mit großem Parkplatz und die Kindertagesstätte. Hinzu kam auf der Marienheider Straße der Straßenneubau mit Gehweg, Pkw-Parktaschen und  Baumbepflanzung.

 â€žDie Realisierung der Gesamtmaßnahme war nicht immer ganz einfach“, merkt Florian Brovot nachdenklich an, „viele Interessen waren unter einen Hut zu bringen. Heute zeigt sich aber, dass die Bebauung „Marienheider Straße“ für die Entwicklung von Dünnwald eine echte Bereicherung darstellt.“



Waldschwimmbad noch attraktiver

Am 8. Mai öffnet das Waldschwimmbad. Zum Start in die neue Saison gibt es einen großen Trödelmarkt, Live-Musik und jedermann darf „tauchen". Rechtzeitig zum Saisonbeginn wird auch die neue Minigolfanlage fertig gestellt sein. Weitere Veranstaltungshinweise und
Infos unter
www.waldbad-camping.de



Katholische Kindertagesstätten vor dem Aus?

Äußerst besorgt zeigt sich der Elternrat der Kindertagesstätten von St. Nikolaus und St. Hermann-Joseph. Befürchtet wird, dass von den fünf katholischen Kindertagesstätten im Kirchengemeindeverband Köln-Dünnwald/Höhenhaus, bis 2008, drei ihre Türen schließen werden. Verantwortlich dafür sind die geplanten Etateinsparungen des Erzbistums Köln. Nach einer Trend- und Hochrechnung, die anhand der Taufen durchgeführt wurde, ergibt sich bis 2010 ein starker Rückgang der Taufzahlen. Allerdings seien hier nur Kinder bis zu drei Jahren berücksichtigt, so die erzürnten Eltern. Zur Diskussion steht eine Reduzierung der 19 Gruppen im Gemeindeverband auf höchstens fünf, mindestens aber zwei Gruppen. Das bedeutet, für Dünnwald und Höhenhaus wird es nur noch jeweils eine katholische Kindertagesstätte geben.

Eltern gehen auf die Barrikaden.  
„Die Kirche schließt sich selber die Tür", meint Lydia Jansen und stellt provokativ die Frage „Warum noch Kirche, wenn es keine Leistung mehr gibt, wenn die Möglichkeit beschnitten wird, dass unsere Kinder christliches Verständnis und christliche Werte erlernen können!". Nach ihrer Auffassung drängt das Generalvikariat die Entscheidung auf die ehrenamtlich tätigen Kirchenvorstände ab. Wolfgang Obermann, Mitglied des Pfarrgemeinderates leitet die Spargruppe „Kindergärten“: „Die Sorge des Elternrates ist leider begründet. Der blaue Brief des Generalvikariats hat uns alle aus heiterem Himmel getroffen. Die Einsparvorgaben beziehen sich im Wesentlichen auf Reduzierungen bei den Versammlungsflächen, also den Gemeindezentren, zu einem geringeren Teil auf die Folgedienste (Personal) und auf die Kindertagesstätten".

 Die „Spargruppe" hat nun die undankbare Aufgabe zu bestimmen, wie die Reduzierungen realisiert werden können. Ein erster Vorschlag war bereits Ende März fällig. Weitere Entscheidungen stehen Ende Juli an. „Natürlich versuchen wir in Gesprächen mit der Stadt, neue Träger für die Kindertagesstätten zu finden", so Obermann. Einfach werden diese Gespräche sicher nicht werden, zumal fraglich ist, ob die Stadt das Personal übernehmen würde. Das Erzbistum aber garantiert weiterhin „jedem katholisch getauften Kind" einen Kindertagesplatz. Allerdings nicht mehr wie bisher rund um den Kirchturm, sondern wohl nur in der Nähe eines Kirchturms.

Die beiden Fördervereine werden weiter um den Erhalt der Kindertagesstätten kämpfen. Vielleicht hilft gelingt es mit mehr privaten Spendern: Förderverein Kita St. Hermann-Joseph e.V., Volksbank, BLZ 37 06 94 27, Konto 80 11 09 60 19 und Freunde und Förderer Kita St. Nikolaus e.V., Stadtsparkasse, BLZ 37 05 01 98, Konto 50 22 355. ∙ mr



Neuer Internetauftritt der IG-Dünnwald kommt gut an

„Sehr übersichtlich und funktionell", so charakterisierte beispielsweise ein Dünnwalder Bürger den neu gestalteten Internetauftritt. In dem Internetportal der IG Dünnwald finden Sie alles wissenswerte über das Geschehen in Dünnwald, über die Geschäfte der IG Mitglieder, über besondere Aktionen der Geschäftsleute und natürlich alles über das Leben in Dünnwald.
Wenn Sie das nächste Mal surfen, schauen Sie doch einmal vorbei, unter www.ig-dünnwald.de .

 OG-45: Dez 2004

St. Nikolaus - Sanierung der romanischen Basilika in Finanznöten?

Genau vor einem Jahr berichteten wir über den Beginn der tief greifenden Sanierungsarbeiten an der romanischen Basilika St. Nikolaus. Jetzt wollten wir wissen, wie die Arbeiten voranschreiten. Günter Wirges, ehemaliges Mitglied des Kirchenvereins und im Ruhestand lebender Architekt, der die Pfarrei bei den Sanierungsarbeiten berät, gab bereitwillig Auskunft: „Alles steht für die Realisierung der II. Planungsphase bei Fuß, aber solange wir nicht endgültig das grüne Licht des Generalvikariats haben, kommen wir nicht weiter."

Der Außenputz muss runter.  
Das steht als Nächstes an. Darum ist die Kirche auch noch immer eingerüstet. Der neue Putz basiert auf einer Tuff-Zusammensetzung und soll die Atmungsaktivität des Mauerwerks unterstützen. Neu verputzt wird die Nord-, Süd- und Westseite der Basilika. Die Ostseite war erst vor zehn Jahren erneuert worden. Wirges geht davon aus, dass noch in diesem Jahr der alte Außenputz abgeschlagen und das darunter liegende Mauerwerk entsprechend saniert werden kann. Anfang des nächsten Jahres würde dann der neue Putz aufgetragen. Um dem leidigen Problem der eindringenden Feuchtigkeit zu begegnen, entschied man sich auch dafür, einen so genannten „Opferputz" im Sockelbereich der Basilika anzubringen. Dieses Putzmaterial bewirkt ein regelmäßiges Ausdunsten des Mauerwerks und nimmt die aus dem Tuffstein tretenden Salze auf. Der Opferputz hält rund zehn Jahre oder sogar länger und muss dann wieder erneuert werden. Im Innenbereich der Kirche soll dieses Putzmaterial ebenfalls zum Einsatz kommen.

Ob der nach dem letzten Krieg sanierte Sakristeianbau gleichfalls erneuert wird, ist noch offen. Er entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen, erklärt Günter Wirges, auch wäre es sinnvoll - bei einem Neubau der Sakristei - stärker die romanischen Bauelemente der Kirche aufzugreifen. Erste Entwürfe liegen vor, aber die leidige Finanzierungsfrage ist noch nicht geklärt.

Für die Außenanlage ist dagegen ein Lichtblick vorhanden: Um die Restaurierung der aus dem 17. Jahrhundert stammenden Basaltkreuze kümmert sich der Stadtkonservator. Die Sanierungskosten für sieben dieser wertvollen Kreuze übernimmt der „Romanische Verein Köln“.

Und der Innenbereich?  
Da stehe einiges an, meint Günter Wirges. Die Planungen würden sofort aufgenommen, sobald mit den Außenarbeiten begonnen werde. Putzproben sind zu erstellen, die Frage der Deckengestaltung ist zu klären und ein neuer Anstrich sei ebenso notwendig, wie die Restaurierung der teils wertvollen Wandgemälde. Für Letzteres hat der Landschaftsverband bereits seine Zusammenarbeit signalisiert. Auch die Gestaltung des Altarraums, insbesondere des in der Wand eingelassenen Tabernakels, muss angegangen werden. Es ist durch die Feuchtigkeit besonders stark beschädigt. Hinzu kommen die sanierungsbedürftigen Bänke und die ins Alter gekommene Elektro- und Beleuchtungsanlage. Aber auch die Orgel ist durch die andauernden Bauarbeiten in Mitleidenschaft gezogen worden. Sie muss abgebaut und gereinigt werden. „Sicher lassen sich nicht alle notwendigen Arbeiten auf einen Schlag realisieren", erklärt Wirges leicht resignierend, da die Finanzierung noch völlig offen sei. Das Generalvikariat übernehme nur die Kosten für Instandsetzungsarbeiten am Baukörper. Für alle „losen Gegenstände" sei die Pfarrei zuständig und die habe keinerlei finanzielle Mittel mehr.

Für freundliche Spenden hat die Pfarrei St. Nikolaus ein Konto bei der Volksbank Dünnwald-Holweide eG eingerichtet, Konto 800 375 7090, BLZ 370 694 27. · mr


Ein neuer Priester ist da!

Pater Ralf Winterberg, der sich am liebsten einfach nur Pater Ralf nennen lässt, ist neuer Seelsorger des Pfarrverbandes Dünnwald/Höhenhaus und übt das Pfarramt gemeinsam mit Albert Kühlwetter aus. Mitte Oktober fanden in St. Nikolaus und St. Joseph die feierlichen Einführungsmessen statt. Mit eingeführt wurde auch die Gemeindereferentin Angelika Müller, die ihr Büro in St. Joseph haben wird.

Pater Ralf ist 42 Jahre alt, gebürtiger Kölner und gehört als Pater zur franziskanischen Ordensgemeinschaft der „Amigonianer“. So spanisch wie es sich anhört, ist es auch. 1889 gründete der Kapuziner und spätere Bischof Luis Amigó den Orden in Valencia. Der Orden widmet sich einer besonderen Aufgabe: Die Begleitung und Erziehung von benachteiligten Jugendlichen in sozialen Brennpunkten und Heimen, in der Drogentherapie und in der Jugendgefängnisseelsorge. Um diese anspruchsvolle Aufgabe erfüllen zu können, haben die Amigoianer auch fachliche Ausbildungen als Erzieher, Sozialpädagoge, Therapeut oder Psychologe. Aber Menschen sind mehr als ihr Problem, meint Pater Ralf, und die Ordensleute seien nicht nur Helfer. „Unsere „Berufung“ ist es Nachbar unter Nachbarn zu sein, uns freudig dem Alltag mit seinen Herausforderungen zu stellen, optimistisch Gottes Hilfe zu suchen und zu finden, uns offen und partnerschaftlich in die Kirche vor Ort mit einzubringen“, so Pater Ralf. Sein Vorgänger im Amt, Pfarrer Stefan Ehrlich, arbeitet zukünftig hauptamtlich als Gefängnisseelsorger und wird der Gemeinde als Subsidiar weiter verbunden bleiben. · EB