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aus Ortsgespräch 58: November 2009
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Ausflug zur Schlossweihnacht auf Schloss Dyck
Die evangelische Gemeinde und das SeniorenNetzwerk (SNW) bieten einen gemeinsamen Ausflug zur Schlossweihnacht auf Schloss Dyck an. Am 12. Dezember 2009 um 10 Uhr fahren wir mit dem Bus nach Jüchen. Dort erwarten Sie 130 Aussteller mit ausgesuchten Geschenkideen im historischen Ambiente. Neben weihnachtlichen Ständen können Sie noch einen Orientbasar besuchen, ein historisches Dorf mit Kinderkarussell und ein lebendiges Krippenspiel erleben. Zahlreiche kulinarische Stände mit Glühwein, Punsch und Leckereien dazu Feuerkörbe, Kerzen und weihnachtliche Klänge versetzen Sie in festliche Stimmung. Treffpunkt Amselstraße / Rückfahrt: 17 Uhr ab Schloss Dyck, Kosten: Erwachsene 15 Euro / Kinder von 7 bis 16 Jahren 10 Euro / Kinder unter 7 Jahren 9 Euro, Anmeldung: Ev. Gemeinde, Lutz Greulich, Telefon 60 64 64, SNW Claudia Lautner 22 219-711 oder E-Mail snw-duennwald@diakonie-koeln.de
Ein Jahr im CAFE mittendrin
Seit dem 6. Dezember 2008 ist das „CAFÉ mittendrin“ eröffnet. Das SeniorenNetzwerk Dünnwald teilt sich hier ein Büro mit „Kölsch Hätz“ und der Café-Koordinatorin. Von der zentralen Lage des Cafés auf der Berliner Straße profitieren alle: Hier hat sich ein reger Publikumsverkehr entwickelt. Viele Leute treffen sich, um einen Kaffee zusammen trinken oder zu frühstücken und die neusten Informationen aus dem SeniorenNetzwerk Dünnwald zu erfahren. Claudia Lautner, c/o Cafe mittendrin, Berliner Str. 944, 51069 Köln, Tel: 0221/ 22 219-711, Mobil: 0163-711 75 79.
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Bürgerhaushalt Köln 2010
An der Aufstellung des städtischen Haushalts für das Jahr 2010 können sich auch wieder die Bürger beteiligen. Noch bis zum 11. Dezember 2009 haben sie die Möglichkeit, ihre Vorschläge und Anregungen für die Verwendung städtischer Gelder mitzuteilen. Bis zum 20. Dezember 2009 können die Vorschläge Anderer bewertet und kommentiert werden.
Dieses Mal stehen die Themen Bildung/Schule und Umweltschutz im Mittelpunkt. Im Zusammenhang mit dem Beschluss zum städtischen Etat entscheidet der Rat der Stadt Köln dann über die Vorschläge der Bürger. Der erste Kölner Bürgerhaushalt wurde für das Haushaltsjahr 2008 für die Bereiche Straßen, Wege und Plätze, Grünflächen und Sport aufgestellt. Die Resonanz übertraf mit mehr als 10.000 Teilnehmern, die rund 5.000 Vorschläge eingereicht hatten, alle Erwartungen. Wie eine Beteiligung am 2. Kölner Bürgerhaushalt konkret möglich ist, welche Termine es zu beachten gilt und wie das weitere Verfahren aussieht, dies stellt die Verwaltung den Bürgern im Rahmen der Sitzungen der Bezirksvertretungen oder in Sonderveranstaltungen in allen neun Kölner Stadtbezirken vor. Die ersten Termine haben bereits stattgefunden. Infos unter www.stadt-koeln.de /1/verwaltung/stadtfinanzen/
Foto: © www.koelntourismus.de
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Blitzer in Aktion
Seit Mitte Oktober arbeiten die neuen Messanlagen im Bereich von Innerer Kanalstraße und Zoobrücke im Echtbetrieb. Seitdem werden Autofahrer, die sich nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit halten geblitzt und zur Kasse gebeten. Erste Ergebnisse zeigten sich bereits: Wurden vor Einrichtung der Messanlagen noch durchschnittlich 400 Tempoverstöße pro Kamerasystem und Messstunde gezählt, ist dieser Wert bereits auf rund 14 Verstöße gesunken.
Während der Testphase wurden drei Kamerasysteme roulierend an den sieben neuen Standorten eingesetzt. Dabei fuhren insgesamt 419.914 Fahrzeuge durch die Kontrollstellen. 3.841 Fahrzeuge überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Davon wäre bei entsprechender Ahndung in 3.604 Fällen ein Verwarnungsgeld und in 202 Fällen ein Bußgeld verhängt worden. 35 Autofahrer hätten zusätzlich ein Fahrverbot hinnehmen müssen. Wie notwendig Geschwindigkeitskontrollen zur Steigerung der Verkehrssicherheit sind, wird besonders deutlich bei den an den neuen Standorten gemessenen Spitzenwerten: Bei erlaubten 50 Kilometern in der Stunde fuhr ein Verkehrssünder Tempo 114, im überwachten Tempo-70-Bereich wurden bei einem Autofahrer 122 Kilometer pro Stunde gemessen und die in einem Abschnitt zulässigen 80 Kilometer pro Stunde wurden mit einem gemessenen Tempo von 138 um 58 Kilometer pro Stunde überschritten.
Die Standorte der neuen Blitzanlagen, ebenso wie die anderen im Kölner Stadtgebiet eingerichteten Standorte für stationäre Blitzer, können im städtischen Internetauftritt eingesehen werden unter www.stadt-koeln/buergerservice/themen/auto/starenkaesten-in-koeln/
Foto: © Bernd Lang/pixelio.de
Ärger mit Sozialleistungen?
Angesichts einer Flut neuer Gesetze und geänderter Zuständigkeiten ist das aktuelle Sozialrecht für viele Bürgerinnen und Bürger ein Buch mit sieben Siegeln: Wer Ansprüche gegenüber ARGE, Versorgungsamt, Kranken- oder Rentenversicherung, Pflegekasse oder Elterngeldstelle durchsetzen will, muss sich beim Behördengang erst mühsam über die Spielregeln im Antragsverfahren informieren. Wenn dann fehlerhafte Entscheidungen oder gar Leistungskürzungen durch die Sozialbehörden ins Haus stehen, ist Konfliktmanagement gefragt: Der neue Ratgeber "Immer Ärger mit Sozialleistungen? – Erfolgreich Widerspruch und Klage einlegen" der Verbraucherzentrale weist dabei den Weg. Auf knapp 200 Seiten wird erklärt, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um seine Rechte zu wahren. Alltägliche Problemsituationen – wie ablehnende Bescheide zur Rundfunkgebührenbefreiung oder zur Kostenübernahme für Operationen bis hin zur Anrechnung von Lebensversicherungen bei ALG-II-Beziehern – werden beispielhaft skizziert und dabei praxisnahe Tipps gegeben, wie erfolgreich Widerspruch eingelegt werden kann. Preis 9,90 €, erhältlich bei der Verbraucherzentrale, Tel.:(0221) 24 07-402+559.
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aus Ortsgespräch 57: April 2009
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Köln fördert weiter das bürgerschaftliche Engagement
Bürgerschaftliches Engagement und Arbeit für das Gemeinwesen in Köln sollen noch mehr unterstützt werden. Oberbürgermeister Fritz Schramma begrüßt die Fortschreibung dieser Regelung: „Die Anerkennung und Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements ist mir eine Herzensangelegenheit. Der Einsatz der Kölnerinnen und Kölner für ihre Mitmenschen oder ihre Umwelt kann nicht hoch genug bewertet werden und ist eine Förderung wert. Jeder Euro, der hier fließt, ist an der richtigen Stelle investiert!“
Zu den Projekten, die Zuschüsse bis zu 5.000 Euro bekommen können, zählen beispielsweise Aktionen zur Verschönerung des Wohnumfeldes in Nachbarschaftsinitiative, Straßen- und Nachbarschaftsfeste, Nachbarschaftshilfe-Projekte, Initiativen zur Förderung der sozialen Teilhabe und Partizipation im Stadtteil sowie Maßnahmen zur Förderung des Miteinander verschiedener Altersgruppen oder verschiedener Kulturen. Über die eingegangenen Anträge entscheidet der Ausschuss für Soziales und Senioren.
Antragsberechtigt sind gemeinnützige Vereine und Organisationen, Interessengemeinschaften und Initiativen. Der Antrag ist einschließlich eines Finanzplanes an das Amt für Soziales und Senioren der Stadt Köln, Abteilung 503 / 13, Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln, zu richten. Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 0221 / 221-27475 oder per E-Mail an das Sozialamt der Stadt Köln.
KölnTage: freier Eintritt in städtischen Museen
Alle Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in Köln können seit dem 2. April 2009 am ersten Donnerstag im Monat, außer an Feiertagen, kostenlos die ständigen Sammlungen der städtischen Museen besuchen. Die Stadtverwaltung setzt mit dieser Regelung einen entsprechenden Ratsbeschluss in die Tat um.
Als Eintrittskarte für das Museum Ludwig, das Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud, das Römisch-Germanische Museum, das Museum für Angewandte Kunst, das Museum für Ostasiatische Kunst, das Kölnische Stadtmuseum, das Museum Schnütgen, das Rautenstrauch-Joest-Museum, das NS-Dokumentationszentrum und das Praetorium reicht der Personalausweis. Für den Besuch von Sonderausstellungen gilt nach wie vor der reguläre Eintrittspreis. Die Häuser haben an den KölnTagen durchgehend bis 22.00 Uhr geöffnet.
Aktuelles aus dem Bürgerverein
Der Dünnwalder Bürgerverein von 1899 e.V. hat endlich sein neues Büro im Jugendheim von-Diergardt-Str. 44-46 bezogen, das teilte der erste Vorsitzende Dieter Ernst mit. Dort findet jeden Montag von 17.00 bis 19.00 Uhr eine Bürgersprechstunde statt, zu der jeder willkommen ist. Der öffentliche Bürgertreff mit wechselnden Themen wird dagegen im Cafe mittendrin, Berliner Str., abgehalten. Jeden 1. Dienstag im Monat. Anfang März veranstaltete der Bürgerverein die erste kooperative Sitzung mit Dünnwalder Vereinen, an der sich zwölf Vereinsvorstände und Delegierte beteiligten. Einstimmig wurde beschlossen, die Vereinsintegration unter Federführung des Bürgervereins zu starten, so Ernst. Mitte März nahm der Verein an einem Gespräch mit der Amtsleiterin des Stadtplanungsamtes teil. Dabei ging es um die Verkehrs- und Infrastrukturplanung für Dünnwald. Und im April geht es wieder um ein sauberes Dünnwald, am „Putzmunter-Tag“. In einem eindringlichen Appell an alle Dünnwalder Bürger, bittet Dieter Ernst um eine rege Beteiligung. Am „Putzmunter-Tag“ des letzten Jahres nahmen mehr als zwanzig Dünnwalder teil und sammelten rund zehn Kubikmeter Unrat ein. Informationen zu allen Themen des Bürgervereins gibt es auf der neuen Internetseite des Vereins www.duennwalder.de .
Neues vom Lollypop
Die IG Dünnwald hat einen wunderschönen Weihnachtsmarkt veranstaltet, auf dem sich auch das Lollypop mit einem Stand einbrachte. Jede Menge Selbstgebasteltes, vom Windlicht bis zu Engelchen, wurde dort zu kleinen Preisen angeboten, dazu Kuchen, gebacken von den Eltern. Die nette Einnahme, über die sich die Kleinen riesig freuten, setzten sie direkt in Lernspielsachen um. Ein Dankeschön an alle. Jetzt nähert sich mit Riesenschritten das neue Lollypop-Jahr, das am 1. August 2009 beginnt. Wer sein Kind bei Loolypop anmelden möchte, sollte sich jetzt schon auf die Warteliste setzen lassen. Info: www.lollypop-koeln.de .
Rock N’ Roll Never Dies
Crossfire cologne, gegründet im Herzen von Dünnwald, war ursprünglich als reine „Cover-Band“ gedacht, die von Anfang an den Schwerpunkt auf eigene Interpretationen der Songs legte, die hauptsächlich aus Rock-Covern der 70er, 80er und 90er Jahre bestanden. Dadurch drückten Crossfire den gecoverten Songs bereits ihre eigene Note auf. So war es nur noch ein kleiner Schritt bis zur Entstehung der ersten eigenen Songs im Stile klassischer Rockmusik. Von ihrer energiegeladenen Liveshow konnten sich Zuschauer und Fans bei zahlreichen Auftritten überzeugen. Die aktuelle Besetzung der Band bildet seit Anfang 2005 eine feste Einheit und besteht aus Martin Bruns/vocals, Sascha Luy/bass, Frank Baumerich/drums, Martin Reichwein/guitar und Jens Neumann/lead-guitar. Seit November 2008 arbeitet Crossfire cologne zusammen mit „Brings“-Produzent Dirk Baldringer an ihrem Debüt-Album „to boldly go…“, das im Juni 2009 erscheinen soll und neben dem Live-Hit „elysian fields“ noch weitere mitreißende Songs enthalten wird. Infos: www.myspace.com/crossfirecologne .
Spielplatz-Bepflanung
Im Rahmen der Neugestaltung des Spielplatzes an der von-Diergardt-Straße, wurde auch ein Teil der Bepflanzung abgeholzt. Nicht alle Eltern stimmten dieser Maßnahme zu. Jedoch ist nun der Spielplatz im Vorbeifahren einsehbar. Vielleicht hilft das ja gegen die Verunreinigung durch achtlose Menschen, die hier häufig ihren Müll abladen oder gegen Jugendliche, die den Platz abends als Treffpunkt nutzen und allerlei Unrat zurücklassen. „Es wurde uns Eltern geraten, sich nicht direkt mit den Jugendlichen anzulegen, sondern besser die Polizei oder das Ordnungsamt zu rufen“, erklärte Melanie Olbrich, ehrenamtliche Patin des Spielplatzes. Unter Telefon 0221 – 229 45 34 wäre immer jemand zu erreichen.
Mitte März 2009 konnten die Kinder der Umgebung die neue Bepflanzung mit Wünschen und Bildern willkommen heißen. Die Eltern gaben ebenfalls eine Vision für den Spielplatz in Form eines Briefes an Ailke Schnabel, die am Abend die gesammelten Zettel zusammen mit kleinen Geschenken in einem „Despacho“-Paket (Foto) in die Erde zurückgab.
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aus Ortsgespräch 56: November 2008
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Mehr Licht als Schatten
Abschied von der Glühbirne
Nach Australien bringt nun auch Neuseeland Glühbirnen aus der Fassung: Die klassischen Lichtquellen dürfen dort ab Oktober 2009 nicht mehr verkauft werden. Hierzulande schalten umweltbewusste Zeitgenossen schon lange Glühbirnen aus und Energiesparlampen an. Einfacher Grund für den Wechsel: Diese Leuchtstofflampen brauchen, um die gleiche Helligkeit zu erzielen, erheblich weniger Strom. Denn die herkömmliche Glühbirne produziert in erster Linie Wärme. Nur etwa fünf Prozent des benutzten Stroms werden tatsächlich in Licht umgewandelt. Damit der Abschied von mehr Licht als Schatten begleitet wird, gibt die Verbraucherzentrale NRW die folgenden Tipps:
Sparpotenzial: Eine gute, mit der 60-Watt-Glühbirne vergleichbare 11-Watt-Energiesparleuchte kann zwischen zwei und 22 Euro kosten. Damit ist sie zwar zum Teil deutlich teurer als herkömmliche Glühbirnen, braucht aber bei gleicher Lichtausbeute circa 80 Prozent weniger Strom und die meisten Lampen halten mehr als bis zu zehn Mal so lange. Durch ihre längere Lebensdauer kann eine solche Energiesparvariante für ein Plus von rund 100 Euro in der Haushaltskasse sorgen. Und die Anschaffung zahlt sich - je nach Kaufpreis - schon nach knapp 1.000 Betriebsstunden aus – also oft schon im ersten Betriebsjahr.
Energieeffizienz: Wie viel Strom Lampen verbrauchen, geben sogenannte Energieeffizienzklassen an. Sie reichen von "A" (sehr effizient) bis "G" (ineffizient). Auskunft über die jeweilige Klasse gibt ein Hinweis auf der Verpackung. Energiesparlampen schaffen es meist in die Klasse "A" oder - bei Lampen mit milchigen Glaskolben als Umhüllung - zumindest in die Klasse "B". Dagegen erreichen herkömmliche Glühlampen bestenfalls ein "D".
Lichtfarbe: Vielfach wurden Kompakt-Leuchtstofflampen bislang wegen ihres kalt wirkenden Lichts links liegen gelassen. Inzwischen haben technische Weiterentwicklungen bewirkt, dass sich die Lichtfarbe der leuchtenden Energiesparer kaum noch von der Leuchtfarbe konventioneller Birnen unterscheidet. Für gemütliche Stimmung sorgen Lampen in den Lichtfarben „warm-weiß“ oder „extra-warmweiß“. Wer die Helligkeit regeln möchte, findet auch einige dimmbare Exemplare (Hinweis auf der Verpackung beachten).
Entsorgung: Haben Energiesparlampen ausgedient, gehören sie nicht in den Hausmüll. Denn außer Glas und umweltverträglichen Stoffen enthalten sie geringe Mengen an giftigem Quecksilber. Deshalb ist es wichtig, dass diese Lampen unversehrt gesammelt werden. Leuchtstofflampen und -röhren sowie Energiesparlampen und Kompaktleuchtstofflampen zählen zum Elektroschrott. Seit Ende März 2006 müssen sie von jeder Kommune separat eingesammelt und von den Herstellern recycelt oder sachgerecht entsorgt werden. Die Abgabe der Lampen ist kostenlos.
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aus Ortsgespräch 55: April 2008
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Spende von 700 Euro für Pater Ralf
Die liebevoll gestaltete Adventsaustellung im Gartencenter Wilms ist für Achim und Ralf Wilms (rechts im Bild) auch immer ein Anlass, um an die Situation anderer Menschen zu denken. Darum sammeln sie in der vorweihnachtlichen Zeit Spenden. Anfang des Jahres überreichte Ralf Wilms seinem Namenskollegen Pater Ralf einen Scheck über 700 Euro für die katholischen Kinder und die Jugendarbeit in Dünnwald.
Bild: Wilms
Zelter Plakette verliehen
Bundespräsident ehrt Pfarr-Cäcilien-Verein
Mit der Verleihung der „Zelter Plakette“ durch Bundespräsident Köhler an den Dünnwalder Pfarr-Cäcilien-Verein, erfährt dieser Chor nach der Übergabe der Palestrina-Medaille im April 2007 eine weitere Ehrung für seine Verdienste um Chorgesang und Volkslied.
Mit der „Zelter Plakette“(Foto Vorderseite) wird das Engagement und der ehrenamtliche Einsatz der Sänger mit Vorstand und Chorleitern geehrt, die seit 1902 in Dünnwald viele Gottesdienste, Feste und Feiern verschönert haben und durch Auftritte in Kinder- und Altenheimen sowie bei Benefizkonzerte ihrer sozialen und gesellschaftlichen Verpflichtung in vorbildlicher Weise nachgekommen sind. Die Plakette ist benannt nach dem Komponisten Carl Friedrich Zelter (1758-1832), der sich in der damaligen Zeit um die Neuordnung des staatlichen, städtischen, kirchlichen und schulischen Musiklebens und den Aufbau u.a. der Berliner Liedertafel bemühte. Bundespräsident Theodor Heuss verlieh diese Plakette erstmals 1956 an Chorvereinigungen, die sich durch langjähriges Wirken besondere Verdienste um die Pflege der Chormusik und des deutschen Volksliedes und damit um die Förderung des kulturellen Lebens erworben haben.
Bild: Pfarr-Cäcilien-Verein
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Kinderspielplatz von-Diergardt-Straße
Umbaumaßnahme auf gutem Weg
Die Planungen für den Umbau des Kindergartens von-Diergardt-Straße sind abgeschlossen, die notwendigen politischen Beschlüsse gefasst und auch die Kosten sind genehmigt. Das erklärte Susanne Müllers vom Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln. Die Umbaukosten werden mit rund 93.000 Euro veranschlagt. Der Baubeginn und ein ungefährer Fertigstellungstermin sind nach dem derzeitigen Stand noch nicht konkretisierbar. Da es sich um eine größere Baumaßnahme handelt, ist ein Leistungsverzeichnis zu erstellen, das Rechnungsprüfungsamt ist ebenfalls involviert und dann erfolgt die Ausschreibung durch das Vergabeamt der Stadt Köln mit einer sechwöchigen Frist. Danach geht’s dann los.
Bild Karte: Stadt Köln
Bunte Seiten
Jugendangebot endlich vernetzt
Im Rahmen einer jugendpolitischen Runde im Jahre 2006 trafen sich die Vertreter der Vereine, Jugendhilfeträger und betroffene Jugendliche aus Dünnwald sowie die Politiker aus dem Rat der Stadt Köln und der Bezirksvertretung in Mülheim. Erörtert wurde die Frage, welche Angebote gibt es bereits für Jugendliche in Dünnwald und wo liegen noch Bereiche brach? Ein Ergebnis der jugendpolitischen Runde war die Forderung nach einer Vernetzung der Jugend-Angebote. Diese Forderung wurde der Stadtteilkonferenz der Sozialarbeiter von Dünnwald rückgemeldet und ein entsprechender Unterausschuss gebildet.
Alle bestehenden Angebote für Kinder und Jugendliche sind jetzt in einer Info-Broschüre namens „Bunte Seiten“ zusammengefasst worden. Diese Broschüre wurde in mühevoller sechsmonatiger Recherche erstellt und mit einer Auflage von 500 Stück gedruckt. Sie wird Jugendlichen, Eltern, Erziehern, Vereinen, Trainern und Jugendbetreuern kostenlos zur Verfügung gestellt. Außerdem kann nun auch die Kommunikation der Vereine und Träger untereinander viel besser geplant werden. Wird beispielsweise eine Veranstaltung in Angriff genommen, lässt sie sich jetzt so planen, das eine Terminüberschneidung verhindert werden kann. Unterstützt wurde das Projekt von der GAG und der Volksbank Dünnwald. Die Broschüre kann angefordert werden bei Monika Laurien, Te.: 60 20 16 oder Pater Ralf, E-mail: pfarrbuero@zur-heiligen-familie.de .
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Zwischenbilanz
Neues aus dem Kindercafe Lollypop e.V.
Im letzten Ortsgespräch berichteten wir darüber, dass wir eine neue Waldgruppe gegründet haben. Nun, nach einem halben Jahr des Bestehens dieser Gruppe können wir eine „Zwischenbilanz“ ziehen. Sowohl die Eltern, als auch die Kinder sind begeistert. Das Konzept, welches wir für diese Gruppe erarbeitet haben, zeigt sich als realisierbar, denn auch für uns und die betreuenden Erzieherinnen war das eine besondere Herausforderung. Des weiteren freut es uns, dass wir seit Oktober 2007 ehrenamtliche Helfer gefunden haben, die unser offenes Cafe jetzt auch donnerstags in der Zeit von 15-18 Uhr betreiben.
Stellenangebot Aufgrund personeller Veränderungen und Neugründung der Waldgruppe, suchen wir noch ausgebildete Erzieherinnen auf Honorarbasis, bei Interesse bitte unter 02 21 – 60 77 98 bei Anne Musiol oder Ursula Leipertz melden. Es erwartet euch ein außergewöhnlicher Arbeitsplatz.
Spendenaufruf Aufgrund einer neuen Betriebserlaubnis, wegen Umstrukturierung der Gruppen (betreut werden jetzt auch Kinder ab 18 Monate) hat uns das Landesjugendamt und das Gesundheitsamt zur Auflage gemacht, einen eigenen Wickelraum mit Dusche und Sanitäranlagen zu erstellen. Ebenfalls müssen Umbauten in der Küche vorgenommen werden, Kostenpunkt ca.3.000 Euro. Aufgrund unserer geringen Betreuungsbeiträge, sie liegen unter 2,50 Euro/Std., sind unsere Rücklagen entsprechend, nämlich äußerst gering. Über jede Spende sind wir dankbar. Auf Wunsch erstellen wir auch eine Spendenquittung. Spendenkonto: Volksbank Dünnwald, Konto 8008532010, Bankleitzahl 37069427.
Tipp Wer die Betreuungsmöglichkeit im Kindercafe Lollypop wahrnehmen möchte, sollte sich jetzt schon anmelden bzw. vormerken lassen, da für 2008/2009 schon einige Kinder auf der Warteliste stehen. Ansonsten wünscht das Kindercafe Lollypop allen ein sonniges Frühjahr.
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Frühlings-Flohmarkt
Was Sie nicht mehr verwenden, können andere gut brauchen
Was bei Ihnen in Kleiderschrank, Wohnung, Keller und Dachboden keinen Platz mehr findet, erfreut vielleicht einen anderen Menschen! Am Samstag, dem 10. Mai 2008 von 10 bis 17 Uhr, veranstaltet die Ev. Kirchengemeinde Köln-Dünnwald einen Frühlings-Flohmarkt auf dem Kirchengrundstück Amselstr. 22, 51069 Köln. Gegen einen geringen Obulus kann der Tapeziertisch samt Verkaufsgut aufbaut werden. Für das Drumherum, besonders das leibliche Wohl, sorgen die veranstaltungserprobten Mitmenschen der Kirchengemeinde. Der Erlös aus Standgebühren und Gemeindeaktivitäten kommt dem Spendenprojekt "Barrierefreie Tersteegenkirche" zugute. Anmeldungen bitte bis zum 3. Mai 2008 an S. Kasperski, Tel.: 0163 / 410 50 01
Kreisverkehr
Leuchter-Straße/Dünnwalder Mauspfad Ausbaupläne fertig – Finanzierung sicher!
Der Bau des Kreisverkehrs am Knotenpunkt ist beschlossene Sache. Aber wie geht es weiter? Auf Anfrage teilte uns das Büro von Bürgermeister Josef Müller (Foto) mit: Der Kreuzungsbereich Leuchter Straße / Dünnwalder Mauspfad wurde in der Vergangenheit immer mal wieder als Unfallhäufungsstelle aufgeführt. Da diese Unfallhäufungsstelle mit einfachen Mitteln -z.B. mit Beschilderung oder Markierungen - nicht zu beseitigen war, wurde bereits vor Jahren beschlossen, die Kreuzung mit einem Kreisverkehr zu entschärfen.
Da Kreisverkehre in der Regel mit Landeszuschüssen gebaut werden können, ist hierfür eine zeitliche Abstimmung mit der Bezirksregierung als Zuschussgeber notwendig. Im Herbst 2007 hat die Bezirksregierung nunmehr dem zeitnahen Ausbau zugestimmt und einen Zuschuss für 2008 zugesagt. Mittlerweile sind die Ausbaupläne fertiggestellt. Die Stadt wartet jetzt auf den Bewilligungsbescheid. Laut Aussage des Zuschussgebers ist mit dem Bewilligungsbescheid im Sommer zu rechnen. Dann kann die Ausschreibung und der Ausbau erfolgen.
Bild: Stadt Köln
Seniorennetzwerk Köln
Probleme erkennen – Ressourcen benennen!
Das Leben im Wohnumfeld eines Stadtteils gewinnt für älter werdende Menschen zunehmend an Bedeutung, wenn die Mobilität geringer wird, wenn Menschen alleine leben, wenn Angehörige und Familien nicht mehr in erreichbarer Nähe sind. Freizeit- und Bildungsangebote, Hilfeleistungen, Dienstleistungen, Unterstützungsangebote, die in einem Stadtteil verankert sind, machen die Lebensqualität eines Veedels aus, vielmehr aber noch die Kontakte und Beziehungen, die Menschen untereinander haben und pflegen. Neben den Veranstaltungsterminen, die im Kalender für Dünnwald aufgeführt sind, bietet das Seniorennetzwerk Dünnwald als Teil des Ganzen, noch zwei weitere interessante Veranstaltungen an: Englisch Anfängerkurs I, Kurs II, Kontakt Frau Thol, Tel.: 0172-5311699 und eine „Kulinarische Fußgängerreise“, einmal im Monat nach Vereinbarung, Einkehr in ein internationales Lokal mit vorheriger Führung in einem entsprechenden Lebensmittelgeschäft. Das Seniorennetzwerk Dünnwald hat sein Büro in der Amselstr. 22, 51069 Köln. Fragen zu Terminen oder zu Veranstaltungen beantwortet Claudia Lautner, Tel.: 960 43 95 oder E-Mail: snw-duennwald@diakonie-koeln.de
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Aufführung
Das Musical „Nutao-Kind der Erde“
Wenn sich der Schulhof der Kath.Grundschule am Portzenacker in ein Indianerdorf verwandelt, hat das einen besonderen Anlass: Als ein Sturm das Lager der Indianer zerstört, ist Häuptlingssohn „Kleiner Adler“ verzweifelt. Er empfindet die Natur als ungerecht. Dann aber erkennt der Häuptlingssohn, dass die Natur: Feuer, Wasser, Erde und Wind nützliche Freunde des Menschen sind. Neugierig geworden? Dann schau dir das Musical an, am 7 Juni 2008 um 17.00 Uhr in unserer Aula. Und anschließend findet noch das große Indianerfest statt. Wir freuen uns auf dich! Das Team von der KGS.
Engagement
Bürgertreff eingerichtet
Der Dünnwalder Bürgerverein von 1899 e.V. hat sein bürgerschaftliches Engagement für Dünnwald ausgeweitet. Seit Anfang des Jahres findet jeden 1. Donnerstag, ab 19 Uhr ein „Bürgertreff“ in der Gaststätte am Schützenheim statt. Nachdem bereits die Verkehrssituation in Dünnwald ein Schwerpunktthema war, wird am 8. Mai die Sauberkeit des Veedels im Mittelpunkt der Diskussion stehen. Nach einer ersten Ortsbegehung im Herbst letzten Jahres war das Fazit des Bürgervereins niederschmetternd. Daher fand Anfang März 2008 eine zweite Begehung statt. Nach Auffassung des Bürgervereins scheint sich die allgemeine Situation leicht gebessert zu haben, nach wie vor „steche jedoch die Unsauberkeit direkt ins Auge“. Wie denken die Dünnwalder darüber? Ihre Meinung ist gefragt, auf dem Bürgertreff. Infos: Walter Ernst, 1. Vorsitzender, Tel.: 60 80 25, Internet: www.buergerverein-duennwald.de .
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aus Ortsgespräch 54: November 2007
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Festliche Wiedereröffnung der Pfarrkirche St. Nikolaus
Als romanische Basilika gehört St. Nikolaus zum äußeren Ring der romanischen Kirchen in Köln. Wann die Kirche exakt erbaut und geweiht wurde, geht aus alten Dokumenten nicht klar hervor. Als gesichert gilt, dass der Kölner Erzbischof Friedrich I. von Schwarzenberg bereits 1117 der Kirche die vollen Pfarrrechte verlieh.
Bereits in den 50er, 70er und 80er Jahren wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Kirche durchgeführt. Aber der Zahn der Zeit, Feuchtigkeit und natürlicher Verschleiß machten weitere große Reparaturen und Restaurierungen notwendig. Instand gesetzt wurden das Dach, der Außenputz, die Drainage, der Innenputz, die Fresken, die Orgel, die Elektrik mit neuer Beleuchtung, die komplette Sakristei mit neuem behindertengerechten WC. Restauriert wurden ebenfalls das große Kreuzigungsgemälde, die Marienfigur, die Nikolausstatue. Jetzt sind die Sanierungsarbeiten endlich abgeschlossen und die Kirche erstrahlt innen wie außen in neuer Schönheit. Die Wiedereröffnung feiert die kath. Pfarrgemeinde St. Nikolaus mit einer Festwoche vom 2. bis 9. Dezember 2007. Veranstaltungen und Termine siehe Seite 14. Infos auch unter www.st-nikolaus-duennwald.de .
Foto: Pfarrgemeine St. Nikolaus
Praxis Drs. Frankenfeld hilft aufklären
Leider haben bereits ca. 90 Prozent der Schulanfänger defekte Zähne und das trotz immer besserer Aufklärung und Informationen über Kinderzahnpflege. Verursacher ist meist eine zu zuckerreiche Ernährung und die schlechte Pflege der Zähne. Hinzu kommt häufig noch die Angst vor dem Zahnarztbesuch. Die Verantwortung für eine dringend notwendige, ziel- und kindgerechte Aufklärung liege nicht nur bei den Eltern, sondern müsse auch im Sinne der Gesellschaft sein, so Drs. Frankenfeld, Zahnärzte aus Dünnwald, Berliner Straße 929.
Darum unterstützten sie eine außergewöhnliche Theater-Aktion in der Gemeinschaftsgrundschule Leuchterstraße: Lillys Abenteuer beim Zahnarzt, ein Theaterstück für Kinder von Patricia Esch, die auch Mit-Akteurin ist. Die Idee zu dem Stück kam der zahnmedizinischen Fachhelferin schon vor neun Jahren. Und da man am ehesten spielerisch einen Zugang zu den sehr jungen Patienten bekommt, schuf sie kleine Rollenspiele, um das Bewusstsein der Kinder zu wecken und sie zu motivieren. Für die Kleinen heißt es aber nicht nur zuschauen, sondern aktiv in die Handlung einbezogen zu werden, interaktiv zu kommunizieren.
Die Hauptfigur in dem Kindertheater ist der Backenzahn Lilly. Lilly liebt Schokolade und Bonbons, will sich aber nicht die Zähne putzen. Mit vielen netten Tricks wird nun versucht, Lilly das Zähneputzen beizubringen. Und Lilly steht dabei überdimensional groß auf der Bühne. Dann ist Lilly irgendwann beim Zahnarzt und der entdeckt unter dem ganzen süßen Film ein Loch.
„Es ist wirklich schön mitzuerleben, wie den Kindern durch das Spiel die Ängste genommen werden und wie sie begierig lernen, dass man Zähne putzen muss und wie man Zähne putzen soll, wie man sich schützen kann, ohne auf Süßes verzichten zu müssen“, erklärt Dr. Frankenfeld genauso begeistert wie die kleinen Zuschauer. Dieses gewonnene Vertrauen müsse man nun weiter aufbauen und in der Zahnarztpraxis vertiefen. „Das erfordert allerdings viel Einfühlungsvermögen in die kindliche Seele“, betont Dr. Frankenfeld. Aber damit hat er ja Erfahrung. Zum Schluss gibt es noch für alle Kinder eine Geschenktüte mit Zahnpflegeutensilien.
Bild: Drs. Frankenfeld (obere Reihe, 2. u. 3. v.l.), sein Team und Backenzahn Lilly.
ALLE JAHRE WIEDER dunkel - kalt – feucht
Das Schmuddelwetter ist wieder da und damit auch die Frage, „ist mein Auto winterfest“. In einem Winterscheck für 19,95 €, zzgl. Material, gibt das Star-Service-Center in Dünnwald, Ecke Berliner Str./Odenthaler Str., gerne Antwort. Hier wird alles rund um die dunkle Jahreszeit geprüft und Mängel abgestellt. Auch die leidige Frage Winterreifen „ja oder nein“ steht wieder an. Bei Eis und Schnee sind Winterreifen oberstes Gebot, denn schon Temperaturen um 7° C lassen Sommerreifen den Grip ausgehen. Je nach Anforderung reichen vielleicht auch Allwetterreifen. Kfz-Meister Manfred Kackert und sein Mitarbeiter Adnan Bubani stehen beratend zur Seite, wenn es darum geht, Schäden und Ärger vorzubeugen. Und ist die Technik des Autos ok, sind vielleicht ein paar Streicheleinheiten angebracht. Eine Auto-Wellness-Pflege mit Außen- und Innenreinigung bietet das Star-Service-Center schon ab 29,95 €. Das steigert nicht nur die Fahrfreude, sondern trägt auch zum Werterhalt des Fahrzeugs bei.
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Uhrmachermeister Helmut Knops restauriert im Sommerpalast der Zaren Uhren für die Museen.
Vom 28.7.- bis 12.8. 2007 waren 6 Uhrmachermeister vom Fachkreises Historischer Uhren in St. Petersburg, um für die Museen Peterhof Uhren zu restaurieren und wieder instand zu setzen. Der Fachkreis hat im Schlosspark eine eigene Werkstatt in der die Arbeiten für die Schlösser ausgeführt werden. Zuvor erstellt die Direktion eine Liste von Uhren die neu gezeigt werden sollen und Uhren in den Ausstellungsräumen die überarbeitet werden müssen. In den 14 Tagen werden dann die Uhren repariert, Teile werden von Hand angefertigt Zifferblätter restauriert Vergoldungen aufgefrischt und vieles mehr.
Es handelt sich um ca. 350 Uhren von hohem Wert und zum Teil von großer Seltenheit. Seit 7 Jahren fährt der Fachkreis Historischer Uhren Schloss Raesfeld e.V. nach St. Petersburg.
Das Angenehme für die Meister ist, dass sie unter keinem Zeitdruck arbeiten müssen, weil Qualität entscheidend ist, und sich somit Idealismus entfalten kann. Die Freude an schönen Dingen zu arbeiten, wird zudem mit einem angenehmen Aufenthalt belohnt.
Auch in der Zukunft wird Uhrmachermeister Knops sich bemühen den Qualitätsansprüchen seiner Kunden und des Fachkreises zu entsprechen um auch in den nächsten Jahren unter anderem für Museen und Schlösser zu arbeiten.
Bilder:
Der Sommerpalast „Peterhof der Zaren Eine restaurierte Uhr wird im Schloss aufgestellt Uhrmachermeister Knops bei der Arbeit in der Werkstatt
Fotos: Knops |
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aus Ortsgespräch 53: August 2007
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Weltkindertag
Der Weltkindertag wurde 1954 von der UNO eingeführt. In diesem Jahr erinnert die Unicef, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, am 20. September 2007 die Regierungen der Welt an ihre Pflicht, allen Kindern auf der Erde ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Die Erfolgsstory der bundesweiten Weltkindertags-Aktivitäten gründet auf dem festen Fundament einer engen Zusammenarbeit vieler Partner, die sich für mehr Kinderfreundlichkeit engagieren: Städte und Gemeinden, freie und öffentliche Träger der Jugendhilfe, Schulen, Kindergärten, Medienpartner, Sponsoren, Vereine, Initiativen, Musikgruppen usw. Neben dem Einsatz für Kinderrechte und Freundschaft unter der nachwachsenden Generation sollten sich die Regierungen einmal im Jahr öffentlich verpflichten, die Arbeit des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen zu unterstützen. Der Weltkindertag wird heute an unterschiedlichen Tagen in mehr als 145 Nationen gefeiert.
Aller guten Dinge sind drei
RheinEnergie versorgt die Region nicht nur mit Energie, sondern engagiert sich auch in der Gesellschaft. Mit drei Stiftungen werden Projekte auf unterschiedlichen Feldern gefördert. Die 1988 gegründete GEW Stiftung Köln, 2006 umbenannt in RheinEnergieStiftung Jugend/Beruf, Wissenschaft, unterstützt benachteiligte junge Menschen. Sie ist mit einem Stiftungskapital von 27 Millionen Euro ausgestattet. Die RheinEnergieStiftung Kultur und die RheinEnergie Stiftung Familie haben ihre Arbeit im letzten Jahr aufgenommen. Beide sind mit jeweils 15 Millionen Euro Stiftungskapital ausgestattet, aus dessen Erlösen die Projekte finanziert werden. Der Stiftungsrat der RheinEnergieStiftung Kultur hat kürzlich entschieden, weitere 15 Projekte mit rund 266.000 Euro zu unterstützen. Die ausgewählten Aktivitäten entsprechen den Schwerpunkten der Stiftung: Vermittlung von Kunst und Kultur an Kinder und Jugendliche, Kooperationen, Vernetzungen in die Region sowie die institutionelle Förderung als Hilfe zur Selbsthilfe. Damit leistet die Stiftung einen wesentlichen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Köln und der Region.
Farbenspiel
Bei der Farbwahl für ihr Auto legen die deutschen Autofahrer nicht gerade viel Kreativität an den Tag. Setzt sich die vom Kraftfahrt-Bundesamt veröffentlichte Jahresbilanz für 2006 weiter fort, wird es auch in Zukunft auf Deutschlands Straßen weiterhin grau (42,2 Prozent) und schwarz (27,8 Prozent) zugehen. Für ein blaues Auto entschieden sich lediglich 16,3 Prozent der Autofahrer und für Rot nur 5,1 Prozent. An der von den Autoherstellern propagierten Trendfarbe Weiß haben die Käufer noch keinen Gefallen gefunden. Nur 1,6 Prozent der Käufer entschieden sich 2006 für weiße Autos.
Reiseziel Köln weiter im Aufwind
Nach den Großveranstaltungen der letzten zwei Jahre entwickelt sich Köln zum Touristenmagneten. Insgesamt 587.642 Reisende aus aller Welt kamen bereits im ersten Quartal 2007 nach Köln und übernachteten 1.071.106 Mal in den Hotels der Stadt. Auch der Anteil der Touristen, die aus dem Ausland in die Domstadt gereist sind, verzeichnet im ersten Quartal erneut ein Wachstum: 165.938 internationale Gäste (+ 7,4 Prozent) nächtigten 354.075 Mal (+ 5,5 Prozent) in Kölner Hotels und Pensionen. „An dieser Stelle werden die positiven Auswirkungen des Imagegewinns durch die Großveranstaltungen der vergangenen beiden Jahre deutlich“, bewertet der Aufsichtsratsvorsitzende der KölnTourismus GmbH, Dr. Martin Schoser, die erfreuliche Steigerung der Besucherzahlen. Stärkster ausländischer Herkunftsmarkt für Köln-Touristen ist Großbritannien, gefolgt von den USA und den Niederlanden.
Foto: Inge Decker, Stadt Köln
Riester-Geschenke vom Staat renditestark investieren!
Die gesetzliche Rente ist eine Rechnung, die nicht mehr aufgeht. Viele Arbeitnehmer werden später nur etwa die Hälfte ihres jetzigen Nettoeinkommens erhalten. Eine ertragreiche private Vorsorge ist daher unverzichtbar. Das hat auch der Staat bei der Riester-Rente erkannt und unterstützt Arbeitnehmer daher großzügig. Diese Geschenke gelte es jetzt mitzunehmen, so der Rat von Michael Jansen vom AXA AC Service-Team, und durch Top-Renditen noch zu erhöhen! Um die gesamten staatlichen Zulagen voll auszuschöpfen, sollten jährlich 3 Prozent des Jahresbruttoeinkommens als Beitrag in die Riester-Rente fließen (ab 2008 / 4 Prozent). Für Eltern gibt es zudem eine Zulage für jedes Kind. Steuerlich werden die Beiträge und Zulagen als Sonderausgabe angerechnet. Übertrifft der daraus resultierende Steuervorteil die Zulagen, wird die Differenz zusätzlich erstattet. Maximiert werden kann der Steuervorteil durch Zahlung des Höchstbeitrages. Das stattliche Ergebnis: Bis zum Rentenbeginn können z.B. 26.000 Euro*) zusammenkommen! Mit dem Geld vom Staat kann man so zu einer sicheren Altersvorsorge mit Rendite-Extra kommen. Lassen Sie sich über die Vorteile von TwinStar Riester-Rente Invest ausführlich informieren. Das AXA AC Service-Team berät Sie gerne. Telefon: (0221) 60 10 61
*) Single: Jahreseinkommen 50.000 Euro brutto; Zulage fließt direkt in den Vertrag, Steuerersparnis wird ausgezahlt; Voraussetzung: Einreichung Einkommensteuererklärung, Vertragslaufzeit 30 Jahre, gleichbleibende Verhältnisse.
Hornpottkirmes - immer ein Hit
Die diesjährige Hornpottkirmes startet am Samstag, 22. September um 19.00 Uhr mit der Open-Air-Disco, DJ Bärchen und Tanz im Pavillon. Als Überraschungsgast wird Oliver Koch, alias Robbie Williams auftreten. Am Sonntag, 23. September, beginnt die Kirmes traditionell mit einem ökumenischen Waldgottesdienst unter Mitwirkung des Gospelchors „Mind the Gap“. Besondere Höhepunkte des tagfüllenden Programms werden wieder sein: Schürreskarrenrennen, Kappesrollen für Damen und dazu diesmal ein Männerwettbewerb der Extraklasse. Übrigens wird beim Hahnenköppen ein gallischer Hahn (heute eine Attrappe) mit stumpfem Schwert und verbundenen Augen geköpft. Der Veranstalter, die IG Hornpott, garantiert allen Gästen und Besuchern eine tolle Disconacht und einen kurzweiligen und geselligen Kirmessonntag bei hoffentlich schönem Wetter.
Jogger-Rush-Hour auf deutschen Wegen
34 Prozent der Bundesbürger laufen regelmäßig, so das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Angestelltenkrankenkasse (DAK). Knapp jeder Dritte läuft mindestens einmal pro Woche. 22 Prozent sind sogar zwei- bis dreimal pro Woche oder öfter sportlich unterwegs.
Und warum laufen die Deutschen? 81 Prozent der Jogger sind unterwegs, weil sie sich dadurch wohler fühlen. 75 Prozent schätzen vor allem die Bewegung in der Natur. Bei Sonnenschein kein Problem – was aber, wenn es regnet?
Und eine weitere Erkenntnis der Studie: Lauftreffs haben Hochkonjunktur und das nicht nur, weil regelmäßige Bewegung fit hält: 49 Prozent der befragten Sportfreaks sehen in einem Lauftreff vor allem die Chance, interessante Leute zu treffen – sei es nun als Neuankömmling in einer fremden Stadt oder als Single mit Teamgeist. Für 59 Prozent bedeutet ein Lauftreff außerdem, sich von einem Trainer zu regelmäßigem Sport motivieren zu lassen.
Kunst am Fenster
Viele gewerbliche Immobilien in den Geschäftsstraßen der Stadt sind nicht mehr vermietet. Häufig prägen leere Schaufenster und geräumte Ladenlokale das Straßenbild. Für das Erscheinungsbild eines Viertels ein eher negativer Faktor. Anders in der Berliner Straße 863a. Die Firma Invocare stellte ihr Fenster dem Bonner Künstler Martin Welzel zur Verfügung, der es mit seinen Gemälden und Objekten zu einer Gesamtkomposition verarbeitete. Nahezu jeder alltägliche Gebrauchsgegenstand wird hier zu einem besonderen individuellen und einzigartigen Kunstwerk, seien es Holzstühle, Karnevalswagen oder Fassaden, die er zu seinen Leinwänden macht.
Seine Werke thematisieren die Natur im Spannungsbereich zwischen dem Unendlichgroßen und dem Winzigkleinen. Mit seiner Aktion „Kunst am Fenster“ stellt Welzel Geschäftsleuten - zeitlich limitiert - ein attraktives und verkaufsförderndes Werbemittel zur Verfügung. Eine ansprechende Idee, die mithilft, unsere Städte attraktiver zu gestalten. Weitere Infos: www.kunst-am-fenster.de .
Fotos: Welzel
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aus Ortsgespräch 52: April 2007
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Elefanten vor dem Ausverkauf
Obwohl der Handel mit Elfenbein seit 1989 generell verboten ist, kommt immer wieder Elfenbein auf den Markt. Seit 1997 wurden 64.000 Kilogramm geschmuggeltes Elfenbein beschlagnahmt, das entspricht etwa 6.400 Stoßzähnen oder 3.200 Elefanten. In den letzten 12 Monaten konfiszierten Zollbehörden mehr als 17.576 Kilogramm Elfenbein (entsprechend 1.758 Stoßzähne oder 879 Elefanten).
Experten sind sich einig, dass dies nur die Spitze des Eisberges des illegalen Handels darstellt. Die verstärkte Wilderei setzt auch die Wildhüter und Naturschutzbehörden in Elefantengebieten zunehmend unter Druck. Ein wirksamer Schutz der Dickhäuter, der in vielen Ländern auch wichtig ist für Einnahmen aus dem Tourismus erfordert immer mehr Mittel. Diese sind meist aber nicht vorhanden. Langfristig sind Elefanten nur durch ein absolutes Handelsverbot für Elfenbein wirksam zu schützen, so die Tierschutz-Experten.
Bis zu 84% Förderung vom Staat kassieren!
Das Geld liegt auf der Straße! Jeder kann von der Förderung profitieren! Top Rendite mit „Riester-Rente“! Garantierte Rentenzusatzleistung mit der „Riester-Rente“ usw. usw. Solche oder ähnliche Sätze kann man fast täglich in der Presse lesen. Aber wie viel ist wirklich bei mir persönlich „drin“? Bringt mir die „Riester-Rente“ etwas? Ist die „Riester-Rente“ nicht zu kompliziert? Was muss ich tun, um zu „Riestern“? Was kostet mich das wirklich? Ist „Riester“ Hartz IV sicher? Solche Fragen sind ebenfalls an der Tagesordnung. Licht ins Dunkel bringt die kostenlose und persönliche Beratung der Finanzdienstleister in der Bezirksdirektion Frank Renner in Köln-Dünnwald, Tel: 0221-960 67-0. Jede Frage zu Riester wird individuell behandelt und beantwortet. Vereinbaren Sie einen Termin. Eine Serviceleistung, die jeder in Anspruch nehmen sollte, um optimal zu profitieren und im Alter nicht mit leeren Händen da zu stehen. Jetzt handeln, um nicht weiter Geld zu verschenken.
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Zum Schutz der Kinder: Runde Ecken, stumpfe Kanten
Kinder verbringen viel Zeit in ihrem Kinderzimmer. Dort schlafen, spielen und toben sie. „Deswegen müssen die Möbel für den Nachwuchs ganz besonders sicher sein. So sollten zum Beispiel Ecken und Kanten bei allen Möbeln im Kinderzimmer gerundet sein“, sagt Felix Scharnagl von der LGA, einer Tochtergesellschaft des TÜV Rheinland. Der Experte prüft Kindermöbel und verleiht ihnen nach erfolgreicher Prüfung das GS-Zeichen. Das Signet garantiert, dass das Produkt von einem unabhängigen Institut, wie der LGA, auf Sicherheit gecheckt wurde.
Beim Kindermöbelkauf gezielt auf die folgenden Kriterien achten:
Sind bei einem Gitterbett Sprossen herausnehmbar, darf der entstehende Durchschlupf zwischen den Stäben nicht kleiner sein als 20 Zentimeter. Sonst können sich Kinder leicht darin verkeilen. Ratsam ist es auch, einen Blick unter das zukünftige Bett, die Wiege oder Krippe des Nachwuchses zu werfen. Hat es an allen Füßen Rollen, müssen mindestens zwei davon feststellbar sein.
Bei Etagen- und Hochbetten gilt: Eine fest installierte Leiter mit regelmäßig angeordneten Sprossen und am oberen Bett eine Absturzsicherung, die mindestens 16 Zentimeter über die Matratze ragt, sind Pflicht. Sichere Kinderhochstühle haben einen Bauchbügel und einen Schrittgurt, damit der Sprössling nicht aus dem Stuhl herausrutschen kann. Die Rückenlehne sollte mindestens 25 Zentimeter hoch sein. Das schützt vor Kopf und Rückenverletzungen, wenn sich das Kind beim Füttern zurückwirft. Schräg nach außen gestellte Stuhlbeine verringern zudem die Kippgefahr.
Standsicher müssen auch Schränke sein, denn Kinder, die schon laufen können, klettern auch mal gerne darauf herum. „Deshalb den Schrank lieber an der Wand festschrauben“, rät Felix Scharnagl. „Außerdem sollten Schubladen eine Auszugssicherung haben, damit sie Kindern nicht auf die Füße fallen können.“ Eine der häufigsten Unfallursachen bei Kleinkindern ist allerdings noch immer der Sturz vom Wickeltisch. Barrieren links, rechts und an der Rückseite – aber vor allem ein wachsames Auge auf den Nachwuchs – helfen Eltern dabei, auch diese Unfälle zu verhindern.
TREIBHAUSGASE nachhaltig senken
In Sachen Umwelt- und Klimaschutz sind Wald und Holz echte Multitalente: Pro Hektar filtern die Wälder in Deutschland jährlich bis zu 50 Tonnen Ruß und Staub aus der Luft. Außerdem entzieht jeder Baum der Atmosphäre große Mengen des schädlichen Treibhausgases Kohlendioxid (CO2). "Durch Fotosynthese nehmen Bäume für die Bildung einer Tonne Holz rund 1,9 Tonnen CO2 auf, geben 430 kg Sauerstoff ab und speichern 500 Kilogramm Kohlenstoff", erläutert Professor Gerd Wegener, Direktor des Instituts für Holzforschung der Technischen Universität München. Besonders Wälder, die nachhaltig bewirtschaftet werden, spielen eine wichtige Rolle als dauerhafte CO2-Senker.
Denn Bäume binden vor allem während des Wachstums CO2 in Form von Kohlenstoff. Es sind also in erster Linie junge Wälder, die eine entsprechende Senkungswirkung haben. In den heimischen Wäldern ist bereits heute etwa zehnmal so viel CO2 in Form von Kohlenstoff gespeichert wie jährlich durch Emissionen entstehen - und jedes Jahr kommen durch den Holzzuwachs große Mengen CO2 hinzu.
Kreislauf im Gleichgewicht. Auch die Nutzung des nachwachsenden Rohstoffs Holz trägt zum Klimaschutz bei. Beispielsweise entzieht ein Holz-Dachstuhl eines Wohnhauses mittlerer Größe der Atmosphäre knapp 8,5 Tonnen CO2. Erst am Ende ihres Lebenszyklus geben Holzprodukte die gespeicherte Menge CO2 bei der energetischen Nutzung wieder ab - die dann wiederum von wachsenden Bäumen aufgenommen wird. So entsteht ein geschlossener, CO2-neutraler Kreislauf. "Bei ihrer Herstellung und bei der Entsorgung setzen Holzprodukte keinen Überschuss an CO2 frei", betont Wegener. Durch diese energetische Nutzung werden Umwelt und Klima geschont und endliche Ressourcen wie Erdöl und Gas eingespart.
Rezepte, wie man Bratäpfel zubereitet, gibt es unzählige. Wichtig erscheint die Auswahl des richtigen Apfels. Aromatisch, aber leicht säuerlich sollte er sein, wie beispielsweise der Boskop oder ein Cox Orange. Man entfernt den Stiel und schneidet den oberen Teil des Apfels ab, dann entfernt man vorsichtig mit einem Löffel das Kerngehäuse, aber bitte den Apfel nicht durchstechen. Wenn der Apfel geschält wird, anschließend kurz in kaltes Salzwasser tauchen, dann wird er nicht braun. Als Füllung bietet sich alles an, was man auch sonst zu Weihnachten in der Küche verarbeitet: grob gehackte Nüsse, Rosinen, Konfitüre, Marzipan, Ingwer, Honig, eine Prise Zimt oder ein Löffel Zitronensaft, um nur einige zu nennen. Bratäpfel auf ein mit Butter bestrichenes Blech in den vorgeheizten Backofen geben, mit etwas Apfelsaft begießen und ca. 25 Minuten braten lassen. Richtige Bratäpfel-Fans begießen den Bratapfel anschließend mit Vanillesoße.
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aus Ortsgespräch 51: Dezember 2006
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Brot der Engel: himmlisch süßes Marzipan
Man hat ihr viele Namen gegeben, dieser köstlichen weißen Knuspermasse, die gerade zur Weihnachtszeit so zahlreiche Liebhaber findet. Die heute übliche Bezeichnung leitet sich wahrscheinlich vom italienischen Marci pani, dem Markusbrot, ab. Wichtig für alle Süßschnäbel ist, dass man Marzipan heute überall problemlos bekommt.
Das war nicht immer so, denn der Siegeszug des Marzipans vollzog sich langsam. Aus Arabien, das als Ursprungsland gilt, kam es über das südliche Europa zu uns. Allerdings durfte es hier erstmals im 15. Jahrhundert zubereitet werden und das ausschließlich von den Apothekern (was auch erklärt, warum es Rosenwasser - ein Bestandteil des Marzipan - ausschließlich in Apotheken zu kaufen gibt). Wen wundert es, dass diese köstliche Kostbarkeit nur den Reichen vorbehalten war, die sie als exquisite Nachspeise verzehrten. Für den Normalbürger ging die marzipanarme Zeit erst Anfang des vorigen Jahrhunderts zu Ende, als 1806 in Lübeck die erste große Marzipanfabrik gegründet wurde.
So entstand der Adventskranz
Der Hamburger Erzieher und Theologe Johann Hinrich Wichern (1808 – 1881) gilt allgemein als der „Erfinder“ des Adventskranzes. 1833 gründete er auf einem alten Bauernhof in Hamburg das „Rauhe Haus“. In diesem Waisenhaus gab er obdachlosen Kindern und Jugendlichen ein Heim. Da die Kinder während der Adventszeit immer fragten, wann denn endlich Weihnachten sei, baute er 1839 aus einem alten Wagenrad einen Holzkranz mit 19 kleinen roten und 4 großen weißen Kerzen. An jedem Wochentag im Advent zündete er eine rote Kerze an und an den Sonntagen eine weiße. Aus dieser Idee entwickelte sich der Adventskranz mit vier Kerzen. Erst später, so um 1860, schmückte man den Kranz mit Tannengrün.
Lecker: Bratäpfel
Wenn es draußen so richtig kalt ist und der eisige Wind um die Häuser fegt, dann ist es Zeit für Bratäpfel. Traditionell sollen Bratäpfel bereits am Nikolaustag an die Großzügigkeit des heiligen Nikolauses erinnern und dabei die Geldbeutel und Goldklumpen symbolisieren, die Bischöfe an arme Leute verschenkten. Bratäpfel verbreiten nicht nur einen angenehmen Duft, sie legen sich auch nicht so um die Hüften wie all die anderen süßen Sachen, die in der Weihnachtszeit zu gut schmecken. Rezepte, wie man Bratäpfel zubereitet, gibt es unzählige. Wichtig erscheint die Auswahl des richtigen Apfels. Aromatisch, aber leicht säuerlich sollte er sein, wie beispielsweise der Boskop oder ein Cox Orange. Man entfernt den Stiel und schneidet den oberen Teil des Apfels ab, dann entfernt man vorsichtig mit einem Löffel das Kerngehäuse, aber bitte den Apfel nicht durchstechen. Wenn der Apfel geschält wird, anschließend kurz in kaltes Salzwasser tauchen, dann wird er nicht braun. Als Füllung bietet sich alles an, was man auch sonst zu Weihnachten in der Küche verarbeitet: grob gehackte Nüsse, Rosinen, Konfitüre, Marzipan, Ingwer, Honig, eine Prise Zimt oder ein Löffel Zitronensaft, um nur einige zu nennen. Bratäpfel auf ein mit Butter bestrichenes Blech in den vorgeheizten Backofen geben, mit etwas Apfelsaft begießen und ca. 25 Minuten braten lassen. Richtige Bratäpfel-Fans begießen den Bratapfel anschließend mit Vanillesoße.
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Kleine Kerzenkunde
Kerzen sind in der Advents- und Weihnachtszeit das Symbol Christus, der den Menschen erst durch den Glauben die Welt erleuchtet hat. Obwohl es Kerzen schon im 17. Jahrh. gab, wurden sie erst im 19. Jahrh. so richtig populär, als man statt der teuren Wachskerzen auch die preiswerteren Paraffinkerzen kaufen konnte. Paraffin lässt sich besonders gut verarbeiten und es ermöglicht auch eine sehr gute Brennqualität.
Stearinkerzen sind besonders tropffest, da die sich um den brennenden Docht bildende „Brennschüssel“ recht trocken bleibt, d.h., es bildet sich in dieser Schüssel kaum ein Vorrat von aufgeschmolzenem Wachs. Stearinkerzen werden etwas aufwendiger verpackt. Stearin ist härter als die anderen Wachsarten. Dies macht die Kerzen bruchempfindlicher.
Bienenwachs stellt wegen seiner Viskosität etwas höhere Anforderungen an die Verarbeitung. Die fertigen Kerzen haben die sympathische Bienenwachsfarbe und den leichten Honigduft. Die Brennqualität ist keinesfalls besser als diejenige von Paraffin- und Stearinkerzen.
Warum rust eine Kerze?
Ein Abbrand ohne jegliche Rußabgabe ist aus chemisch-physikalischen Gründen nicht möglich. Die Rußabgabe der Kerzen muss aber durch optimale Abstimmung der Wachsart, der Färbung, des Dochtes sowie der Produktionsmethode minimiert werden, sodass ein Abbrand erfolgt, den man als sauber bezeichnen kann. Eine Kerze kann beispielsweise rußen, wenn diese Anstimmung nicht richtig ist, wenn sie zu wenig Sauerstoff erhält oder wenn sie in Zuglust steht. Kerzen vertragen es auch nicht, wenn sie zu dicht neben- oder untereinander brennen oder in unmittelbarer Nähe zu einer anderen Wärmequelle stehen. Schließlich muss der so genannte Brennteller um den Docht herum sauber bleiben.
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aus Ortsgespräch 49: April 2006
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Das Leben wird immer kostspieliger!
Um das zu wissen, müssen Sie nicht erst in Ihr Portemonnaie schauen.
Auch nächstes Jahr wird wieder einiges an Ausgaben und Verteuerungen auf Sie zukommen, z. B. durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer. Ergreifen Sie deshalb IhreChance zum Sparen und wechseln Sie schon heute mit Ihrer Kfz-Versicherung für 2007 zu AXA!
Selbstverständlich gilt unsere Preisgarantie auch bei einer Erhöhung der Versicherungsteuer. In diesem Falle übernimmt AXA die Mehrkosten für Sie! Sagen Sie “Ja zum Sparen” und schließen Sie bis 31. August 2006 Ihre Kfz-Versicherung für das nächste Jahr bei AXA ab.
Wärme im Paket – in der heißen Jahreszeit schon an die kalte denken!
Warum sollten Sie Ihre Heizung modernisieren …? Vielleicht ist Ihnen letzter Zeit schon einmal der Gedanke gekommen, Ihre alte Heizung zu modernisieren. Sie sind sich in Ihrer Entscheidung noch nicht sicher? Wir nennen Ihnen gute Gründe, warum Sie sich dafür entscheiden sollten:
▪Sie sparen Energie durch effizientere Technik
▪Sie sparen Geld durch Senkung Ihres Energieverbrauches
▪Sie gewinnen an Komfort
▪Sie helfen, die Natur zu schonen
▪Sie schaffen Raum.
Wir bringen Wärme im Paket! Mit Erdgas setzen Sie auf mehr Energiekomfort schon bei der Umstellung. Dafür sorgen wir. Die RheinEnergie bietet einen optimalen Service und eine Menge Extraleistungen - gebündelt in unserem Wärmepaket. Dazu gehören unter anderem:
►die kostenlose Beratung vor Ort,
►der Ankauf von Restöl,
►die fachgerechte Entsorgung des Öltanks und
►eine zinsgünstige Finanzierung.
Die RheinEnergie ist der richtige Partner für Sie. Unsere Fachleute stehen Ihnen mit Rat und Tat zu Seite. Unser Serviceangebot umfasst auch die Finanzierung anstehender Installations- und Nebenarbeiten. Auf Wunsch unterstützen wir Sie mit einem zinsgünstigen Darlehen. Ihr Eigenanteil beträgt lediglich 15 Prozent; die Tilgungszeit 5 Jahre bei 60 gleichen Monatsraten. Sollten Sie noch Öl im Tank haben, kaufen wir es Ihnen gerne ab.
Sie können sich in aller Ruhe damit beschäftigen, wie Sie den frei werdenden Raum nutzen möchten. Wir kümmern uns derweil um die Reinigung, den Ausbau und den Abtransport Ihres nicht mehr benötigten Öltanks. Vorab erhalten Sie von uns ein Angebot über die fachgerechte Entsorgung – zum Festpreis.
Der Vorteil liegt auf der Hand: Regelmäßige Brennstoff-Nachbestellungen gehören der Vergangenheit an. Öltankreinigung und TÜV-Prüfung der Tankanlage sind nicht mehr nötig.
Umstellen ist einfach! Wünschen Sie eine Beratung? Planen Sie die Umstellung auf Erdgas? Möchten Sie sich unverbindlich über die Vorteile einer Erdgasheizung informieren? Dann rufen Sie uns einfach an. Service-Zeit bei der Rheinenergie: Mo. bis Fr., 7.30 Uhr bis 18.00 Uhr, Telefon (0221) 178-25 01, E-Mail vertrieb-heizungswechsel@rheinenergie.com, Fax (0221) 178-23 55.
Sommer Schluss Verkauf - Reklamationen nicht ausgeschlossen
Für Schnäppchenjäger beginnt die schöne Zeit, wenn der Einzelhandel seine Sommerlager räumen muss, um für die Winterware Platz zu schaffen. Doch trotz günstiger Angebote sollten Käufer prüfen, ob die Qualität stimmt. Wurde eine falsche Größe gewählt oder passt die Farbe nicht, können Käufer nicht auf ein Umtauschrecht pochen. Sie sind auf die Kulanz des Verkäufers angewiesen. Wenn die ergatterten Schnäppchen jedoch nicht in Ordnung sind, also ein Ärmel zu lang ist oder der Reißverschluss klemmt, haben Käufer klare Rechte. Zwei Jahre lang können Ansprüche gegenüber dem Verkäufer geltend gemacht werden. Schalten Händler auf stur, müssen sie innerhalb der ersten sechs Monate nach dem Kauf nachweisen, dass einwandfreie Ware über die Ladentheke ging. Ausgenommen von dieser Regel sind Fehler- oder B-Waren, wenn beim Kauf auf deren Mängel ausdrücklich hingewiesen wurde. Bevor Kunden den Kaufpreis eines fehlerhaften Artikels zurückerhalten oder auf einen Preisnachlass hoffen können, dürfen Händler die mangelhafte Ware in der Regel zweimal reparieren oder einmal für Ersatz sorgen. Also unbedingt den Einkaufsbon aufbewahren, um bei Reklamationen nachzuweisen, wo und wann die Ware gekauft wurde.
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Rechtsstreit lieber aus dem Weg gehen
Wegen jeder Kleinigkeit gleich vor Gericht? Eine aktuelle Umfrage räumt mit diesem Klischee auf. Bizarre Rechtsstreitigkeiten - oft zwischen Nachbarn - werden gerne als Beleg genommen, dass die Deutschen zu Prozesshanseln geworden sind. Eine aktuelle Umfrage von TNS Emnid ergab ein anderes Bild. 41 Prozent der Befragten würden ein Problem am liebsten ohne Rechtsstreit lösen, selbst wenn der "Gegner" mit einer Klage droht. Weitere 22 Prozent würden sich am liebsten zunächst einmal kostenlosen ersten Rat bei einem Anwalt holen.
Wasser sparen!
Wer hätte das gedacht? Obwohl landauf, landab über die steigenden Spritpreise geschimpft wird, ist der Preis fürs Benzin - trotz Ökosteuer - seit 1988 weitaus weniger stark gestiegen als der für das Grundnahrungsmittel Nummer eins. Die Wasserpreise nämlich erhöhten sich in diesem Zeitraum um satte 350 Prozent, der Sprit wurde hingegen "nur" um 150 Prozent teurer. Doch während wir steigenden Erdölpreisen hilflos gegenüberstehen, lässt sich in puncto Wasserersparnis einiges tun. Mit einfachen Maßnahmen - z.B. Duschen statt Vollbad oder dem Einsatz moderner Haushaltstechnik - lässt sich der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch von 125 Litern Trinkwasser pro Person und Tag ganz leicht auf ca. 110 Liter senken. Die weitaus effizienteste Methode zur Reduzierung des Trinkwasserverbrauchs ist jedoch der Umstieg auf eine zeitgemäße Regenwassernutzungsanlage: Von 110 auf ca. 60 Liter lässt sich der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch von Trinkwasser pro Tag auf diese Weise reduzieren. Denn für gleich drei verbrauchsintensive Bereiche des häuslichen Lebens ist das Wasser, das vom Himmel fällt, ideal: Neben der Toilettenspülung und der Gartenbewässerung eignet sich das weiche, kalkarme Regenwasser auch hervorragend zum Wäschewaschen - hier spart man sogar zusätzlich, weil durch Kalk verursachte Kosten wegfallen.
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Zentrale Kartensperre:Anruf genügt!
Wenn Langfinger Jagd auf Bank- und Kreditkarten machen, kann das unter Umständen teuer werden. Um Missbrauch schnell zu verhindern, gibt es eine zentrale Notrufnummer der Sperr e.V.: 116 116. Die Notrufnummer ist gebührenfrei und 24 Stunden lang an sieben Tagen der Woche erreichbar. Für Sprach- und Hörbehinderte ist die Service-Nummer auch faxfähig. Wer aus dem Ausland anruft, wählt sich unter 0049 116 116 ein – allerdings kostenpflichtig. Sollte diese Nummer aus dem Ausland nicht erreichbar sein, steht die Rufnummer 0049 30 4050 4050 bereit. Der Sperr e.V. gehören alle namhaften Banken und Sparkassen sowie die gängigen Kreditkartenunternehmen an. Die Sperrung selbst ist kostenlos.
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aus Ortsgespräch 48: Dezember 2005
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Winter, Weihnachten, Geflügelbraten
Der Gänsebraten zu Weihnachten, die Ente zu allen anderen Anlässen und das Huhn am Sonntag: Ein Geflügelbraten ist die ganze Herrlichkeit. Nicht nur in Märchen und alten Geschichten ist er das Sinnbild von Genuss und Festlichkeit. Und der verführerische Duft....
Geflügelkauf ist Vertrauenssache!
Die Fleischqualität ist abhängig von Aufzucht, Fütterung und Alter der Tiere. Nur der Händler kennt die Herkunft seiner Tiere! Der Kunde erkennt die Qualität meistens erst am Esstisch. Gutes Geflügel ist aus bäuerlicher Haltung und frisch. Die Haut ist stumpf aber nicht trocken, sie ist hell und nicht gelb. Bratgeflügel muss von jungen Tieren stammen, dass Fleisch älterer Tiere eignet sich nur zum Schmoren oder kochen. Die Elastizität des Brustbeinknorpels und bei Wildgeflügel die Beschaffenheit der Füße gibt Hinweise auf das Alter.
Gans. Das beste Fleisch haben Junggänse, wenn sie nach etwa neun Monaten geschlachtet werden. Eine Gans wiegt dann rund vier bis sechs Kilogramm. Ihr Fleisch ist sehr aromatisch und besitzt einen leichten Wildgeschmack. Eine gute Gans erkennt man an ihrem festen Fleisch und an ihrer gleichmäßigen, fleckenfreien Haut.
Ente. Gewöhnlich kommt die Ente als Hausente in den Handel. Sie wiegt zwischen zwei und zweieinhalb Kilogramm. Auch hier gilt: Junge Enten, im Ganzen gebraten, schmecken am besten.
Pute. Das Fleisch ist hell und milde. Ganze Tiere wiegen bis zu 15 Kilogramm und sind schnell zu groß für den Backofen. Babybuten bringen um die drei Kilogramm auf die Waage. Der Putenbraten ist heikel, weil das Fleisch sehr fettarm ist und schnell trocken wird.
Huhn. Nach 12 bis 15 Wochen werden Masthähnchen geschlachtet. Sie wiegen zwischen 800 und 1.300 Gramm und ergeben ein gutes Brathähnchen. Poularden sind nach sieben Wochen mit 1.200 bis 1.800 Gramm noch schwerer. Kapaune, das sind kastrierte Hähnchen, wiegen bis zu zwei Kilogramm und haben weißes, weiches Fleisch.
Wildgeflügel. Angeboten werden überwiegend Wildenten und Fasane, selten Rebhuhn und Tauben. Wildgeflügel kann recht trocken und zäh sein. Es ist deshalb besser zum Schmoren geeignet. Eine interessante Alternative ist auch das Perlhuhn, das als Hausgeflügel gezüchtet wird. Es besitzt einen feinen Wildgeschmack und die Größe eines Fasans. Wenn es angeboten wird, greifen sie zu.
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Seit wann gibt es eigentlich unsere Adventskränze?
Vor rund 150 Jahren hatte Johann Hinrich Wichern, Begründer der Inneren Mission, die grandiose Idee, im „Rauhen Haus“, einem Erziehungsheim für Problemkinder und -jugendliche, zur Adventszeit einen großen Holzkronleuchter mit 24 Kerzen auszustatten. Er fand, damit ließe sich das Warten auf die Ankunft Jesu als Licht der Welt seinen Schutzbefohlenen besonders eindrucksvoll vor Augen führen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Holzreifen dann durch einen aus Immergrün gewundenen Kranz ersetzt und von den 24 Kerzen blieben 4 übrig, eine für jeden Sonntag im Advent. Die Jugendbewegung in Deutschland übernahm die Idee und nach dem 1. Weltkrieg eroberte der Adventskranz schließlich ganz Deutschland. Die ursprünglich mahnend-besinnliche Funktion blieb allerdings im Laufe der Zeit ein wenig auf der Strecke.
Der Weihnachtsmann
ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts
Während die Verehrung des hl. Nikolaus bis ins 5. Jahrhundert zurückreicht, ist der Weihnachtsmann ein Produkt des 19. Jahrhunderts. Er kommt mit dem Schlitten aus dem Wald und bringt den Weihnachtsbaum und Geschenke mit. Der Weihnachtsmann trägt eine rote Zipfelmütze, während Nikolaus immer in der bischhöflichen Mitra dargestellt wird. Seine rote Farbe bekam der Weihnachtsmann in den dreißiger Jahren von Coca Cola. Die Firma kleidete ihre Fahrer mit roten Mänteln und Zipfelmützen ein. Mit seinem Urbild, dem heiligen Bischof Nikolaus aus Myra (dem heutigen Demre in der Türkei) hat der Weihnachtsmann, der heute unübersehbar überall anzutreffen ist, also überhaupt nichts zu tun.
Das Weihnachtspostamt
In der ganzen Welt schreiben Kinder ihre Weihnachtswünsche an das Christkind oder den Weihnachtsmann. Und sie erwarten natürlich eine Antwort. Daher existieren in vielen Ländern auch ganz offizielle Weihnachtspostämter. Eines der bekanntesten ist wohl das Weihnachtspostamt Christkindl in Oberösterreich. Dort treffen jedes Jahr rund 2 Millionen Sendungen an den Weihnachtsmann oder das Christkindl ein. Aber auch in Nordrhein-Westfalen gibt es ein Weihnachtspostamt. 70.000 Weihnachtsbriefe von Kindern werden jährlich beim „Christkindpostamt" im rheinischen Engelskirchen erwartet. Und es heißt, dass alle bis zum 20. Dezember eingehenden Briefe bis zum 24. Dezember beantwortet werden, aber bitte nicht das Rückporto vergessen. Die Anschrift: An das Christkind, 51766 Engelskirchen.
Adventspunch
Ein heißer Punsch wärmt von innen, nicht nur beim Besuch des Weihnachtsmarktes, auch gemütlich vor dem Fernseher, nach einem Spaziergang in eisiger Kälte. Und das sind die Zutaten für unseren Adventspunch-Vorschlag: 200 ml Traubensaft, 1 TL Rosinen, 1 TL gehackte Mandeln, 1 Prise Zimt, 1 paar Nelken, 1 Prise Kardamon und etwas Zitronensaft. Den Traubensaft mit den anderen Zutaten in ein Glas geben. Das abgedeckte Glas in der Mikrowelle bei 600 Watt gut zwei Minuten erhitzen und fertig ist der Adventspunch.
Egoismus ist Beziehungskiller Nummer eins
Wenn einer der beiden Partner anfängt, „sein eigenes Ding durchzuziehen“, wird’s gefährlich für die Beziehung. Das meinen 85 Prozent der Frauen und mehr als 80 Prozent der Männer, die von einer großen Frauenzeitschrift befragt worden sind. Welches Verhalten die Liebe außerdem schnell kaputt macht: Kein Verständnis für die Probleme des anderen haben, dauernd an einem herummeckern, nie über die eigenen Gefühle reden und Geld verschleudern. Übertriebene Eifersucht und Unordentlichkeit folgen erst sehr viel später auf der k.o.-Hitliste.
Das Auto winterfit machen
An Winterreifen sollte man schon vor dem ersten Schneefall denken: Bereits ab 7 Grad Celsius verlieren die Sommerreifen ihre optimale Haftung und stellen damit beispielsweise beim Bremsen ein deutliches Sicherheitsrisiko dar. Ebenso wichtig ist, das Kühlwasser und die Scheibenwaschanlage mit Frostschutzmittel auszustatten. Auch das Freikratzen vereister Scheiben sollte man nicht scheuen: Sind die Scheiben unzureichend gesäubert, droht ein Verwarnungsgeld.
Wissen Sie eigentlich...
woher die Redewendung jemanden „auf den Schlips treten" kommt? Ursprünglich war gar nicht der Schlips, sondern der Slip gemeint. Mit Unterwäsche hat das allerdings nichts zu tun. So bezeichnete man früher den letzten Zipfel am langen Frackschoß, auf den man im Gedränge bei seinem Vordermann schon mal treten konnte. Als dann im 19. Jahrhundert der Frack aus der Alltagsmode verschwand und sich für Krawatten die Bezeichnung Schlips durchsetzte, passte man die Redensart einfach klanglich an.
Der intelligente Bierdeckel
Dass wir Deutschen ein Land der Denker und Erfinder sind, bewiesen ein weiteres Mal zwei junge Studenten. Sie erfanden einen Bierdeckel, der mittels Drucksensor automatisch den Füllgrad des Bierglases misst und über einen kleinen Sender dem Wirt das Signal zum Nachfüllen gibt. Auf die Idee mit dem Deckel waren Andreas Butz von der Universität München und Michael Schmitz von der Universität des Saarlandes bei einem Kneipenbummel mit Freunden gekommen.
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aus Ortsgespräch 47: August 2005
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Stadt Köln plant Familienkarte In Berlin, Hamburg und Nürnberg gibt es sie bereits, die Familienkarte. Düsseldorf stellte sie den Bürgern letztes Jahr vor und verbuchte bereits sechs Wochen später über 10.000 Anträge. Mit der Familienkarte können Haushalte mit Kindern zu ermäßigten Bedingungen beispielsweise städtische Einrichtungen wie Bäder, Museen oder den Zoo besuchen. Sie können aber auch - wie in Düsseldorf – spezielle Angebote des Handels oder Dienstleistungen von privaten Unternehmen zu besonderen Konditionen wahrnehmen. In Köln gibt es aktuell 90.490 Haushalte mit Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren. Bürgermeister Josef Müller, Initiator der Idee, will die Familienkarte schnellstens realisieren. Die Trägerschaft für die Familienkarte wird die Stadt Köln übernehmen. Für Familien ist die Karte kostenlos und ihre Gültigkeit soll zwei Jahre betragen. Teilnehmende Institutionen, Betriebe und Dienstleister erhalten eine Plakette für Werbezwecke und dürfen sich „Familienunternehmen" nennen. Um den Werbeeffekt zu steigern, beabsichtigt die Stadt die Zusammenarbeit mit einem Medienpartner.
Drängler treiben den Puls hoch Autofahrer mit einem Drängler im Nacken können einen Puls von bis zu 155 Schlägen pro Minute entwickeln, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Setzt der ungeduldige Hintermann auch noch die Lichthupe ein, steigt der Pulsschlag des Bedrängten noch einmal an. 175 Schläge pro Minute haben englische Forscher auf einer Schnellstraße bei London gemessen, die Autofahrer in alltäglichen Stresssituationen untersuchten. Eine derartige Herzbelastung erreicht beispielsweise ein Boxer im Wettkampf.
Auch bei Last-Minute-Reisen Preise vergleichen Das empfehlen Verbraucherschützer dringend. Häufig seien einfach nur bestimmte Leistungen reduziert oder sogar gestrichen wie Transfer oder Halbpension. Ein Last-Minute-Angebot muss mindestens zwei Wochen vor Reiseantritt gebucht sein und der Rabatt zu gleichwertigen Katalogzielen sollte zwischen 10 und 15 Prozent liegen, argumentieren Verbraucherschützer. Natürlich gehöre auch der Sicherungsschein zu einer Last-Minute-Reise. Er schützt Reisende vor möglichen Veranstalterpleiten.
Ungetrübter Spaß im Nassen Ob in heimischen Gewässern oder fernab im Urlaub – sobald das kühle Nass lockt, heißt es nichts wie rein. Auch wenn Badeunfälle glimpflich ausgehen, ist die Frage nach der Ursache meistens schnell beantwortet: „Leichtsinn“, sagt Martin Janssen von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Deshalb ist es wichtig, sich vor dem Sprung ins Wasser ein paar Ratschläge ins Gedächtnis zu rufen.
So lassen sich Badeunfälle vermeiden:
Wichtige Renteninformation Vorsorge, wichtiger denn je; wie viel Geld steht mir im Alter zur Verfügung? Was ist, wenn ich heute berufsunfähig werde? Was zahlt die gesetzliche Rentenversicherung? Sind alle Daten und Beitragszeiten dort vollständig erfasst? Was bringen die neuen Förderungen, wie Rürup- oder Riester-Rente? Kann ich diese Förderung in Anspruch nehmen und wie hoch ist dann meine steuerliche Belastung im Alter? Immer mehr Menschen beschäftigen diese Fragen. Eine Antwort liefert der kostenlose Vorsorgeoptimierer zur Altersversorgung von der Agentur Frank Renner in Köln-Dünnwald, Telefon (0221) 96 067-0. Nach Eingabe weniger Daten wird durch die Analyse die voraussichtliche Rente nach Steuern und Inflation ermittelt. Das Besondere: Die komplizierten Regeln des Alterseinkünftegesetzes sind berücksichtigt. Zudem werden schon vorhandene Absicherungen, wie Immobilien, Lebensversicherungen usw. mit beachtet. Qualitative Fragen, wie Vererbbarkeit, Hartz IV Sicherheit oder die steuerliche Behandlung werden ebenfalls mit einbezogen. Ergibt sich eine Versorgungslücke, liefert die Analyse der Agentur Renner zugleich Lösungsansätze. Eine Übersicht zeigt, wie hoch der monatliche Aufwand bei den förderfähigen Anlageformen sein muss, um zukünftig sicher und ausreichend versorgt zu sein. Diese Serviceleistung sollte jeder in Anspruch nehmen.
Clever, cool & compakt Mit rund 700 000 Tonnen Waschpulver rücken die Bundesbürger alljährlich Schmutz und Flecken zu Leibe: Saubermacher aus Jumbo-Tonnen, Compakt-Versionen, Waschkraft aus Megaperls und Tabs. Doch was Waschgang für Waschgang verpulvert wird, belastet Umwelt und Portemonnaie und ist keineswegs ein „muss" für porentiefe Reinheit. Rund zwanzig Prozent des Verbrauchs lassen sich locker einsparen, so die Verbraucherzentrale. Baukasten-Waschmittel etwa, die aus den Komponenten kompaktes Grundwaschmittel, Enthärter und Bleichmittel bestehen, sind die Saubermänner unter den Pulvern. Clever fährt beim Waschen auch, wer auf das Tandem-Prinzip setzt: Kompaktes Mittel für weiße Wäsche, kompaktes Colorwaschmittel für Buntwäsche und Feinwaschmittel. Ausgedient haben Vollwaschmittel, da sie bis zu 30 Prozent Füllmittel beinhalten. Kompaktwaschmittel, im Gewand von Ultra- und Future-Waschkraft oder auch Megaperls, sind dagegen sparsam und umweltverträglich. Also weniger Waschmittel pro Maschine für die gleiche Waschleistung. Auf die Vorwäsche kann beim Zusatz der Kompakten ebenso verzichtet werden wie aufs Kochprogramm von 95 Grad. Das spart Wasser und Energie. Tipps: Stets nur niedrige Temperatureinstellungen wählen, die Maschine voll beladen und die Kompakten nach dem niedrigsten Verschmutzungsgrad dosieren.
Elektromärkte doch nicht so billig? Um besonders billig zu erscheinen, stellen Elektromärkte ihre Preise gern den unverbindlichen Preisempfehlungen der Hersteller (UVP) gegenüber. Doch oft trügt, was einem auf den Schildern ins Auge fällt. Bei einem Check der Verbraucherzentrale NRW war jede dritte Empfehlung des Herstellers zu hoch angegeben. Die Folge: Beim Gros der falsch etikettierten Geräte ließen sich gegenüber dem korrekten und aktuellen Herstellerpreis 25 bis 50 Prozent weniger sparen als es die Märkte irreführend vorgaben, berichtet die Verbraucherzentrale. Der Marktcheck bestätigt einen Trend, den die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs in ihrem Jahresbericht 2004 anprangert. Gerade in großen Elektromärkten, vorwiegend bei Produkten der Unterhaltungselektronik, würden Kunden oftmals übertrieben günstige Schnäppchenpreise vorgegaukelt - aufgrund falscher UVP-Angaben. Also aufpassen und beim Preisvergleich im jeweiligen Geschäft nachfragen, ob es sich tatsächlich um die „aktuelle UVP“ des Herstellers handelt.
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aus Ortsgespräch 46: April 2005
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BOXplus Aktiv: Unfallversicherung mit Hilfeleistungen für Generation 55plus inklusive Hilfe beim Einkaufen, Haushalt führen oder Gassi gehen.
Sie reisen viel, treiben Sport und sind meist ohne finanzielle Sorgen: Die Generation 55plus ist weit weg vom "Alten Eisen" - im Gegenteil. Für viele Jüngere ist sie ein Vorbild an Erfahrung und Optimismus. Mit BOXplus Aktiv hat die DBV-Winterthur jetzt ein Rundum-Vorsorgepaket für diese Senioren geschnürt.
Fast jeder vierte Deutsche ist heute in einem Alter, in dem er sich zur Ruhe setzt und in vollen Zügen seine Rente genießt. Und dabei gleichzeitig ein Bedürfnis nach Sicherheit verspürt. Schon seit Jahren ist die DBV-Winterthur erfolgreich am Markt mit BOXplus. Mit BOXplus Aktiv ist das Produkt um viele altersspezifische Leistungen erweitert worden. Interessant ist es für alle, die das 55. Lebensjahr erreicht und nicht mehr im Berufsleben stehen.
Die Unfallversicherung mit Hilfeleistungen kann sogar bis zum 80. Lebensjahr abgeschlossen werden und gilt dann bis zum Lebensende. Leistungen bei unfall- oder krankheitsbedingter Erblindung, einem Oberschenkelhalsbruch, unfallbedingter Pflegebedürftigkeit und die Unterstützung durch eine Assistentin bzw. einen Assistenten zeichnen diese Unfallversicherung aus. Diese Hilfe erhält der Kunde, wenn er nach einem Unfall die täglichen Dinge des Lebens nicht mehr erledigen kann. Zum Beispiel einkaufen, den Haushalt führen, sich alleine waschen oder mit dem Hund Gassi gehen. Weitere Pluspunkte: Bei der Haftpflichtversicherung spielt die Haushaltsgröße keine Rolle mehr.
Jetzt sind auch die Enkel auf Besuch versichert, wenn sie einen Schaden anrichten. Und wer gern im Süden ist, darf seine Wohnung bei vollem Versicherungsschutz bis zu einem halben Jahr unbewohnt lassen. Weitere wichtige Produkte für die Generation 55plus sind das Pflegetagegeld und die Vorsorge für den Sterbefall, die ebenfalls bei der Firma Frank Renner abgeschlossen werden können.
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Vorsicht nach den Winterstürmen
Wer nach den Stürmen der letzten Wochen Schäden an seinem Dach zu beklagen hat, sollte jetzt dennoch nichts überstürzen, rät Manfred Schröder, Obermeister der Dachdecker-Innung Köln. Jedes Unwetter nehmen zahlreiche unseriös arbeitende Handwerkerkolonnen zum Anlass für schnelle Geschäfte an der Haustüre.
Nicht selten werden solche Reparaturaufträge dann unsachgemäß ausgeführt und zu überhöhten Preisen abgerechnet. Die Folge kann sein, dass die Gebäudeversicherung die Reparaturkosten nicht in voller Höhe übernimmt und das Dach schon nach kurzer Zeit wieder Schäden aufweist. Obermeister Schröder rät, sich ausschließlich an qualifizierte Betriebe zu wenden, deren Anschriften bei der örtlichen Dachdecker-Innung erfragt werden können. Wenn eine Notabdeckung erforderlich wird, wird diese in der Regel auch von den Versicherungen übernommen. www.dachdeckerleipertz.de
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aus Ortsgespräch 45: Dez 2004
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Wohlfühlfaktor Licht
Wenn die Tage kürzer werden und sich der Winter von seiner trüben Seite zeigt, wird die Beleuchtung in den eigenen vier Wänden zum wichtigsten Wohlfühlfaktor. Denn die Bedeutung von Licht für die Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden ist stärker als viele annehmen. Daher sollte die eigene Wohnung besonders in der dunklen Jahreszeit stets angenehm und ausreichend ausgeleuchtet sein. Was viele Verbraucher nicht wissen: Gerade mit Energiesparlampen lässt sich eine gemütliche Wohnatmosphäre erzeugen. Unterschiedliche Lampengrößen und -farben bieten vielfältige Möglichkeiten, Energiesparlampen geschickt in das Wohnambiente einzufügen. Bei herkömmlichen Glühlampen ist die Lichtfarbe einheitlich. Um andere Farbtöne zu erzeugen, wird lediglich der Glaskolben eingefärbt. Hingegen sorgt bei Energiesparlampen die unterschiedliche Zusammensetzung des Leuchtstoffes im Leuchtkörper für verschiedene Lichtfarben. Die Palette reicht von taghell, lichtweiß bis hin zu extra warm. · EB
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ADAC warnt vor alten Neureifen
Käufer von Neureifen sollten sich beim Händler genau nach deren Alter erkundigen. Der Grund: Ein aktuelles Urteil vom Amtsgericht Krefeld (Az.: 82 C 460/02). Demnach dürfen Pneus ohne besondere Kennzeichnung auch dann als Neureifen verkauft werden, wenn sie fünf Jahre gelagert wurden. Da Reifen spätestens zehn Jahre nach der Herstellung ausgetauscht werden sollten, kann sich so die Nutzungsdauer solcher Ladenhüter halbieren. Die so genannte DOT-Nummer auf den Reifen offenbart das Herstellungsdatum. Seit 2000 wird das Produktionsjahr zweistellig angegeben. Die Ziffernfolge 4001 bedeutet folglich, dass der Reifen im Oktober (40. Woche) 2001 produziert wurde. · mr
Reisepässe für Pussi und Bello?
Ja. Das verdanken wir unserer Eurokratie. Seit dem 1. Oktober 2004 führt die Europäische Union den „Heimtier-Ausweis" ein. Den müssen zukünftig Hunde, Katzen und Frettchen mit sich führen. Das gilt allerdings nur für das europäische Ausland. Damit sollen die bisher unterschiedlichen Einreisebestimmungen für die lieben Kleinen vereinheitlicht werden. Der Pass enthält neben dem Namen und der Anschrift des Halters viele intime Details über den kleinen Liebling: z.B. Rasse, Geschlecht oder Geburtsdatum. Eine Tollwutimpfung ist ebenfalls Pflicht. Und damit alles fälschungssicher ist, erhält das Tier eine Kennzeichnungs-Nummer. Entweder eintätowiert oder per Mikrochip unter die Haut gepflanzt. Und wer möchte, kann den Pass auch noch mit einem Foto von „Bello" versehen. Am besten beim nächsten Mal den Tierarzt fragen. · mr
DB: Höchste Eisenbahn
Seit dem 1. Oktober zahlt die Deutsche Bundesbahn fürs Zu-spät-Kommen: Erreicht man im Fernverkehr das Ziel mit mehr als 60 Minuten Verspätung, gibt es einen Reisegutschein. Er ist ein Jahr lang gültig und sein Wert beträgt 20 Prozent vom Fahrpreis, mindestens jedoch 5 Euro. Wer nach 24 Uhr (bisher 1 Uhr) auch noch den Anschlusszug verpasst und nicht weiterkommt, erhält einen Gutschein für eine Übernachtung (Wert 80 Euro). Allerdings muss der Schaffner die Verspätung bestätigen. · EB
Jeder dritte Fahrer ignoriert das Handy-Verbot am Steuer
40 Euro Bußgeld und einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei hindern die Autofahrer anscheinend nicht daran, am Steuer zu telefonieren. Die dabei auftretenden Risiken werden völlig unterschätzt. Wissenschaftliche Versuche zeigen, dass Mobil-Telefonierer deutlich schlechter fahren als alkoholisierte Fahrer mit 0,8 Promille. Sie reagieren langsamer, brauchen längere Bremswege und schätzen Situationen falsch ein. Besonders gefährlich ist der kurze Blick aufs Handy bei voller Fahrt: In einer einzigen Sekunde der Ablenkung, beispielsweise beim Wählen, legt ein Auto bei 100 Stundenkilometern ganze 28 Meter Blindfahrt zurück, so der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft. Wer grob fahrlässig einen Unfall verursacht, muss sogar damit rechnen, dass seine Kasko-Versicherung die Kosten für den Unfall nicht übernehmen muss. Wer auf das Mobiltelefonieren nicht verzichten kann, sollte sich zumindest eine fest eingebaute Freisprech-Einrichtung anschaffen. Bei der Kasko-Versicherung von Axa beispielsweise ist diese als Zubehör sogar beitragsfrei mitversichert. · mr
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Was braucht der Mensch zum Glücklichsein?
Schnelle Autos, große Häuser und teure Kleidung sind nicht das, wovon die Deutschen träumen. Was sich die Bundesbürger am meisten wünschen, sind dagegen Gesundheit (38 Prozent) und eine intakte Familie (22 Prozent). An dritter Stelle folgt der Wunsch nach Selbstverwirklichung: 15 Prozent erträumen sich, „nur noch das zu tun, wozu man selber Lust hat". Dies sind die Ergebnisse einer repräsentativen Untersuchung im Auftrag der „Fernsehwoche". Nur jeder Zehnte träumt dagegen vom großen Geld (zehn Prozent) und nur jeder Zwanzigste davon, nicht mehr arbeiten zu müssen (fünf Prozent). Dass Geld rundherum glücklich macht, glaubt nur einer von hundert Befragten. Wichtiger als ein dickes Bankkonto sind den meisten Deutschen Liebe und Partnerschaft (64 Prozent) ein befriedigender Job (23 Prozent) oder Freizeit (20 Prozent). · EB
Macht schlafen klug?
Glaubt man den jüngsten Untersuchungen von Forschern der Universität Lübeck, dann dient der Schlaf nicht nur der Ruhe, sondern auch dazu, frisch Gelerntes im Gedächtnis zu festigen. „Schläft der Mensch, speichert sein Gehirn neue Informationen nicht nur, es verarbeitet sie auch", so der Wissenschaftler Jan Born. „Schlaf ist für die Gedächtnisbildung absolut notwendig", so Born. Jedes Schlafstadium scheine eine andere Art der Gedächtnisbildung zu beeinflussen, erklärt der Experte. Der so genannte Rapid-Eye-Movement (REM)-Schlaf, der durch schnelle Augenbewegungen charakterisiert ist, unterstützt etwa das Lernen bestimmter Bewegungen und Empfindungen. Anders ist es in den ersten Stunden des Nachtschlafes, dem tiefen „Delta-Schlaf". Darin lerne der Mensch vor allem, sich an Fakten und Episoden zu erinnern. Born geht außerdem davon aus, dass die Restrukturierung von Informationen den Menschen ermöglicht, „Probleme im Schlaf zu lösen". · mr
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Sprit sparen leicht gemacht - Richtige Fahrweise senkt Benzinverbrauch
Weit über 60 Milliarden Liter Kraftstoff schlucken Deutschlands Automobile Jahr für Jahr. Während die Umwelt unter dem hohen Ausstoß an Kohlendioxid ächzt, stöhnen die Autofahrer beim Blick auf die Preistafeln der Tankstellen. Doch je nach Fahrzeug und Fahrverhalten können bis zu 40 Prozent Kraftstoff eingespart werden. Wer etwa frühzeitig schaltet und im höchstmöglichen Gang fährt, senkt durch niedrige Motordrehzahl den Verbrauch. Fachleute raten dazu, lieber kraftvoll zu beschleunigen und dann den Wagen im Leerlauf ausrollen zu lassen, als hohe Drehzahl bei wenig Last zu verursachen. Empfohlen wird auch ein ausgeglichenes, konstantes Tempo statt ungleichmäßiger Fahrt. Das spart nicht nur Sprit, sondern schont auch die Nerven. Alte Zündkerzen, verschmutzte Luft- und Ölfilter oder eine zu „fett" eingestellte Zündanlage treiben ebenfalls den Verbrauch in die Höhe, genauso wie zu geringer Luftdruck in den Reifen. Das ist obendrein noch gefährlich. Bei längeren Stau- oder Ampelstopps sollte grundsätzlich der Motor abgeschaltet werden. Auch beim Motorstart immer sofort losfahren. So erreichen Motor und Katalysator am schnellsten die optimale Betriebstemperatur. Mehr Gewicht bedeutet mehr Verbrauch. Dach- und Heckgepäckträger erhöhen den Luftwiderstand massiv und kosten viel Energie. Wer Gepäckträger abmontiert, kann bis zu einen Liter Benzin auf 100 Kilometer sparen. Wer dagegen die Klimaanlage dauernd laufen lässt, muss sich mit einem erhöhten Spritverbrauch von 0,8 Litern pro 100 Kilometer abfinden. Gute Fahrt. · mr
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Neues aus dem „Anti-Blamier-Knigge“
Was heute noch zum guten Stil gehörte, kann morgen sogar ein Fauxpas sein, so Inge Wolff, Autorin des neu erschienenen „Anti-Blamier-Knigge". Die Sitte, dass die Dame im Business-Meeting brav sitzen bleibt, wenn ein Geschäftspartner eintritt und alle per Handschlag begrüßt, ist beispielsweise längst passé. Selbst im Privaten geht der Trend weg vom Sitzen bleiben. Auch wer Kellnerinnen noch mit „Fräulein" anspricht, outet sich als ewig Gestriger. Die Empfehlung: Kurzes Handzeichen geben oder dezent „Hallo" oder „Bitte" rufen. Und wie war das noch mit dem Rest im Suppenteller, der sich dem Löffel verweigert? Bei dieser Sitte hat der Knigge ein Einsehen: Wer Suppentasse oder -teller ankippen will, darf das mittlerweile sogar beim Dinner mit dem Bundespräsidenten. Erschienen ist der neue Knigge im Verlag Gräfe und Unzer, 128 Seiten, 12,90 Euro. · mr
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