|
|
 |
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
aus Ortsgespräch 61: April 2011
|
Kölner Dom ist die Nummer 1
Der Kölner Dom ist zur beliebtesten Sehenswürdigkeit Deutschlands gekürt worden. Dieses Ergebnis ergab die aktuelle Online-Umfrage des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) und des Städteportals meinestadt.de für 2010 unter 1.600 Internetnutzern. Im Vergleich zu 2009 hat der Dom sogar noch zugelegt: waren es im Jahr 2009 acht Prozent der Stimmen, so gaben im Jahr 2010 15 Prozent der Befragten ihr Votum für das Kölner Wahrzeichen ab. Die Dresdner Frauenkirche erlangte mit 7,1 Prozent den zweiten Platz, das Brandenburger Tor folgt mit 6,6 Prozent auf Rang drei. Neunzig Prozent der Befragten haben ihre Lieblingssehenswürdigkeit auch schon besucht. Der Kölner Dom ist nicht nur UNESCO-Welterbe und die beliebteste Sehenswürdigkeit Deutschlands, sondern auch die meistbesuchte Attraktion in Deutschland mit mehr als 6,5 Millionen Besuchern im Jahr. Und auch die Domschatzkammer kann sich über den Verkauf von über 100.000 Eintrittskarten in 2010 freuen. Somit passt es ins Bild, dass die gotische Kathedrale im Jahr 2011 besonders gewürdigt wird: sie wird auf 30 Millionen Exemplaren die Rückseite einer Zwei-Euro-Münze schmücken.
Höhere Parkgebühren
Mit Mehrheit beschloss der Verkehrsausschuss des Rates, dem „schlüssigen Konzept“ der Verwaltung zu folgen und die Parkgebühren in der Stadt zu erhöhen. Dort, wo man bisher für 50 Cent 30 Minuten parken konnte, werden es künftig nur noch 20 Minuten sein. Die Gebühr für das Ganztagsparken steigt von drei auf vier Euro. Insgesamt, so hofft die Verwaltung, wird die Erhöhung zu Mehreinnahmen von 1,77 Millionen Euro führen. Auch die sich in der Testphase befindliche sogenannte Brötchen-Taste wurde von der Verwaltung gekippt, da sie bei der städtischen Finanzlage nicht mehr vertretbar sei. Mit der Brötchen-Taste kann ein parkender Autofahrer ohne für das Parken zu bezahlen kurz aussteigen und einen „schnellen Einkauf“ tätigen. Die Testprojekte auf Ehren-, Severin- und Breite Straße sollen jedoch weiterlaufen, so Baudezernent Bernd Streitberger.
Städtisches Fundbüro jetzt online
Bürger können Infos über abgegebene Fundsachen jetzt im Internet abrufen. Diesen neuen Service bietet das Amt für öffentliche Ordnung ab sofort: das Fundbüro online. Wer in Köln Gegenstände verloren hat, kann nun auf den Seiten im städtischen Internetauftritt erfahren, ob seine Sachen im Fundbüro vorhanden sind. Eine Großzahl der dort abgegebenen Gegenstände wird sofort registriert, näher mit Fundort und Besonderheiten beschrieben und in eine Datei aufgenommen, die online abrufbar ist. Zu den Fundgegenständen gehören auch Sachen, die in den Stadtbahnen und Bussen der Kölner Verkehrsbetriebe sichergestellt wurden. Für die online abrufbaren Gegenstände hat das Fundbüro folgende Gruppen eingerichtet: Fahrräder, Handys, Kameras, Brillen, Uhren, Kfz-Zeichen, Kleidung, elektronische Geräte, Schmuck, Sportgeräte, Geldbörsen und Dokumente. Bürger, die ihre Gegenstände in der Liste entdecken, können über das dort hinterlegte Kontaktdatenformular persönliche Angaben zum Fundgegenstand machen und ihre Kontaktdaten für E-Mail oder Telefon mitteilen. Das Fundbüro meldet sich dann zurück. www.stadt-koeln.de/buergerservice/onlinedienste/fundbuero-liste/index.html
Ostern - Von Ostern, Eiern und Hasen
In der heutigen Zeit ist es erschreckend, dass viele Kinder und Jugendliche aber auch so mancher Erwachsene mit den christlichen Feiertagen vorwiegend die kommerziellen Facetten verbindet. So ist Weihnachten das Fest der Geschenke und der hübsch geschmückten Weihnachtsbäume und Ostern mutiert zum Fest der Schokoladenhasen sowie der bunten Eier.
Dabei steht hinter jeder dieser Festlichkeiten ein bedeutender Aspekt, der gerade in der westlichen Welt von starkem Glauben geprägt ist. Ostern als ein Hochfest ist von einem Festkreis umgeben, der mit dem Aschermittwoch eingeläutet wird. An diesem Tag beginnt die 40-tägige Fastenzeit, die an das Leiden der 40-jährigen Knechtschaft des Volkes Israel sowie an die 40 Tage Jesus in der Wüste erinnern soll. Auf diese 40 Tage folgt dann der Palmsonntag, an dem Jesus von Nazareth in Jerusalem einzog, ehe er am Gründonnerstag das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern zelebrierte. Karfreitag starb Jesus am Kreuz und Ostersonntag wird die Auferstehung Jesus vom Tode gefeiert. An diesem höchsten Fest in der christlichen Glaubensgemeinschaft finden in allen Kirchen wahre Freudenfeste statt, die sich in üppigem Blumenschmuck und strahlenden Altarräumen widerspiegeln, aber auch im Glockengeläut.
Und das Ei zu Ostern? Schon seit Urzeiten waren die Menschen vom Ei fasziniert: Die Schale umschließt ein komplettes Lebenserhaltungssystem, aus dem vermeintlich leblosen Ding entspringt neues Leben. Seit jeher diente das Hühnerei als Symbol für Lebenskraft. So wurde es auch zum Symbol für die Auferstehung Christi: Die zerbrochene Schale wurde als leeres Grab gedeutet. Lange Zeit war für Christen das Ei als „flüssiges Fleisch“ in der Fastenzeit tabu. Da die Hühner im Frühjahr wieder mehr legten, sammelte sich bis Ostern ein Eierüberschuss an, der rasch verzehrt werden musste. Im Mittelalter lieferten die Bauern am Gründonnerstag einen Teil der Eier als Naturalzins beim Lehnherrn ab, ein anderer Teil kam in die Kirche, wo er den Eiersegen, den „benedictio ovorum“, erhielt. Die gesegneten Eier waren zur Unterscheidung rot gefärbt.
Und der Hase? Die Verbindung zum Hasen ist umstritten: Am plausibelsten ist wohl die These, nach der die Menschen einen Zusammenhang zwischen den vielen Eiern und den sich in der gleichen Zeit stark vermehrenden Hasen sahen. Wer sollte also für die Vielzahl von Eiern verantwortlich sein, wenn nicht Meister Lampe. Verspeist wurde folglich nicht nur das Ei, sondern auch der Überbringer, von dessen Verzehr man sich Fruchtbarkeit versprach.
Eine erste Erwähnung des Brauches, die Eier für Kinder zu verstecken, stammt aus dem Tagebuch des Abtes Jakob vom Kloster Schuttern (Ortenaukreis) für das Jahr 1691. Kindern wird – je nach Gegend – erzählt, dass diese Eier vom Hahn, dem Kuckuck, dem Fuchs, dem Storch oder dem Hasen stammen. In neuerer Zeit hat sich der Osterhase als Eierüberbringer überregional durchgesetzt.
Bild: © Gabriele Hrodek-Schweiger/pixelio.de |
|
|
|
|
|
aus Ortsgespräch 60: November 2010
|
„Heute Verantwortung für morgen übernehmen“
Nach über einem Jahr sieht sich der Förderverein zum Erhalt und Unterhalt des Jugendheims Von-Diergardt-Str. bestätigt, dass man gemeinsam in Dünnwald etwas bewegen kann: Neben vielen Einzel-, Doppel oder Familienmitgliedschaften von Singles, jungen Familien, Ehepaaren und Rentnern engagieren sich auch Vereine und Dünnwalder Geschäftsleute im Förderverein. So konnten auch in diesem Jahr große Veranstaltungen im Jugendheim geboten werden wie z.B. am Karnevalssonntag, die tolle „After Zoch-Party“, Vorträge von Peter Richerzhagen im April „Dünnwald: Historie und Histörche – Zwischen Lohnskotten und ahl Kirch“ und im September ein Abend mit „Erinnerungen an Franz Peter Kürten“. Ebenfalls im September gab es im Pfarrsaal zum Abschluss der Deutschlandtournee ein umjubeltes Konzert von drei erstklassigen Solisten des St. Petersburger Konservatoriums. Unterstützung erhielt der Verein bei den bisherigen Veranstaltungen 2009/2010 von der KG Fidele Jonge, der Freiwilligen Feuerwehr Dünnwald, dem Dünnwalder Bürgerverein von 1899, dem Pfarr-Cäcilien-Verein Dünnwald, der IG Handel und Gewerbe und ihren angeschlossenen Mitgliedsbetrieben.
Der Vorstand des Fördervereins bemüht sich nicht nur Gelder für den Unterhalt des Hauses einzusammeln, sondern auch das kulturelle Leben in Dünnwald zu bereichern und das Haus als Veranstaltungsort attraktiv zu bewerben.
Aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Einnahmen konnte der Förderverein bisher der Kirchengemeinde St. Joseph bzw. ab 2010 der fusionierten Kirchengemeinde Heilige Familie helfen, die Deckungslücke für dieses Objekt zu schließen und entsprechende Reparaturrückstellungen zu bilden. Unterstützung erhielt der Verein auch von den Dünnwalder Banken sowie Bürgermeister Manfred Wolf, der dem Vorstand einen Scheck über 1.500 Euro der „KG Kleine Erdmännchen – Kölsche för Kölsche vun 1994 e.V.“ überreichte.
„Damit der Erhalt des Hauses langfristig gesichert werden kann, unterstützen Sie uns Bitte durch Ihre Mitgliedschaft oder Spenden auch weiterhin, damit wir das Jugendheim langfristig sichern können. Wir sind alle aufgerufen, heute Verantwortung für morgen zu übernehmen“, betont Manfred Grimm, Vorsitzender des Verein der Freunde und Förderer St. Hermann-Joseph zu Köln-Dünnwald e.V.
Bürgerhilfe für den Wildpark
Die großen naturnahen Gehege des Dünnwalder Wildparks bieten Besuchern Einblicke in das „wilde“ Leben einheimischer Wälder. Der Wildpark wurde 1957 von Förster Scheideler eingerichtet. Unter knorrigen alten Eichen, Buchen und Kiefern, zwischen Mauspfad, Höhenfelder See und versteckt, mitten im Herzen des Dünnwalder Waldes, können hier große und kleine Besucher dem Alltag entfliehen und ihre Seele baumeln lassen. In den 1970er Jahren hatte der Kölner Zoo die Idee, einige Tiere auf „Stadtranderholung“ zu schicken. So kamen die Wisente weit weg vom Kölner Zoo in das Dünnwalder Wildgehege neben Wildschweinen, Dam- und Muffelwild.
Die Kommune steht unter Sparzwang - öffentliche Zuwendungen werden knapper. Das gilt auch für den Dünnwalder Wildpark. Um dieses Kleinod zu bewahren, gründete sich bereits Ende letzten Jahres der Förderverein Dünnwalder Wald und Wildpark e.V. Engagierte Bürger setzen sich ehrenamtlich für die Sicherung und den Ausbau des Dünnwalder Waldes und Wildparks in seiner ursprünglichen und naturnahen Gestaltung ein. Dazu gehört u.a. auch die Förderung der Wald- und Umweltpädagogik und der Ausbau von Erholungs-Waldeinrichtungen. Unter der Leitung von Förster Jonas Schreibweis und seinem Forstteam wurden in der Vergangenheit Maßnahmen umgesetzt, die in Zeiten leerer öffentlicher Kassen wohl nicht mehr möglich gewesen wären, z.B die Gestaltung der Verkehrsinsel Leuchterstr./Dünnwalder Mauspfad mit Holz-Skulpturen der Forstmeister Remiger und Zavelberg. An zentralen Punkten wurden Hinweisschilder für Notfallsituationen angebracht und für Kinder ist eine Aussichts-Plattform geschaffen worden. Dazu Spielgeräte wie Kanu, Schnecke oder Krake. Aber auch Bänke wurden auf Initiative des Fördervereins aufgestellt. Sie können übrigens für 150 Euro inkl. Montage als Geschenk oder Spende erworben werden. Interessierte Bürger, die sich für den Erhalt des Wildparks einsetzen möchten, können den Förderverein durch eine Spende unterstützen oder durch einen geringen Jahresbeitrag eine Mitgliedschaft erwerben. Infos: Geschäftsstelle Förderverein Dünnwalder Wald und Wildpark e.V., An der Walkmühle 50, Telefon (0221) 16 94 97 64 oder bei der Forstverwaltung, Telefon (0221) 60 13 07.
Gottesdienst am Arbeitsplatz
Msgr. Winfried Motter, Diözesanpräses des Kolpingwerkes Diözesanverband Köln, richtete Ende Oktober erstmals in Dünnwald einen Gottesdienst am Arbeitsplatz aus. Der Ort: Heinrichs Backstube. Die Bäckerei liegt genau am Pilgerweg von Altenberg zum Kölner Dom. Wie früher, so können hier auch heute alle ihr tägliches Brot kaufen. Der Gottesdienst, so Motter, sei Ausdruck der Verbundenheit von Arbeitswelt und Kirche. Seine Predigt folgte inhaltlich dem Gedanken „Wir sind das Brot“. Die Idee zu diesem Gottesdienst hatte Kerstin Scheld-Heinrichs. „Brot, Sauerteig, Bäckerei und Kirche, das passt doch gut zusammen“, betonte die agile Bäckersfrau und freute sich über die mit Besuchern ausgefüllte Backstube. Im Anschluss an den Gottesdienst spendierten Bäckermeister Uwe Heinrichs und seine Frau den Gästen Kaffee und Kuchen.
Die letzten Dinge selbst bestimmen
An den eigenen Tod mag man nicht denken. Aber viele Menschen machen sich Gedanken darüber, was geschieht, wenn der Ernstfall eintritt. Sie möchten eigenverantwortlich handeln und die letzten Dinge selbst regeln.
Selbstbestimmung Vorzusorgen heißt, selber zu entscheiden. Teilen Sie rechtzeitig Ihrer Familie Ihre Vorstellungen mit und hinterlegen Sie Ihre schriftlichen Verfügungen an einem neutralen Ort. Mit einer Bestattungsvorsorge entlasten Sie Ihre Angehörigen und haben die Gewähr, dass eine Beerdigung nach Ihren Wünschen gestaltet wird. Wir beraten Sie vorab unverbindlich, auch bezüglich einer vorzeitigen Finanzierung durch Versicherungen oder Einzahlungen in die Deutsche Bestattungstreuhand.
Vergleichen Sie die Angebote Es gibt Gründe dafür, dass sich jeder Mensch mit dem Thema Tod einmal auseinandersetzen sollte. Der Tod gehört zum Leben. Im Trauerfall fehlen aber meistens Zeit und Nerven, um sich mit Kostenvoranschlägen und Preisvergleichen zu befassen. Beim Vergleich von Angeboten für die Bestattungsvorsorge dürfen nicht nur die reinen Kosten gegenübergestellt werden. Die Leistungen können zwischen den Versicherern stark variieren. Beispielsweise kann die Mindestdauer der Beitragszahlung zwischen 12 und 36 Monaten liegen, bis der volle Versicherungsschutz greift. Wer sich versichern möchte, sollte auch darauf achten, dass die Dauer der Beitragszahlung begrenzt ist, damit es nicht zu einer Überzahlung kommt. Wer in jungen Jahren einen Versicherungsschutz mit geringen Monatsbeiträgen aufbaut, sollte spätestens nach 25 Jahren beitragsfrei sein. Vorsorgeeinrichtungen wie das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur GmbH oder die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG schließen in Ihre Angebote selbstverständlich Zusatzleistungen wie eine weltweit gültige Auslandsrückholgarantie, eine Vorsorgekarte oder auch ein Notfall-Center bei den Leistungen ein.
Sie legen Vorausverfügungen fest, wie zum Beispiel: • wie die Bestattung ausgerichtet werden soll, • welcher Personenkreis benachrichtigt werden soll, • auf welchem Friedhof und in welchem Grab die Bestattung stattfinden soll, • wie die Grabpflege geregelt werden soll, • wie die Trauerfeier gestaltet werden soll, • wie der Grabstein gestaltet werden soll, • wie die Finanzierung geregelt werden kann, • wer unser Ansprechpartner im Falle Ihres Todes sein wird, • wie Sie versorgt werden möchten.
Eine Vorsorgeberatung ist eine kostenlose Dienstleistung für Sie. Nehmen Sie unsere Beratung in Anspruch, informieren Sie sich aus erster Hand über alle Möglichkeiten und teilen Sie uns Ihre Wünsche mit.
Und nur wer sich mit dem Tod auseinandersetzt, kann auch die Angst davor verlieren. Möchten Sie sich über die Bestattungsvorsorge informieren? Vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit uns. Bestattungshaus Kuckelkorn, Berliner Str. 877 oder rufen Sie an: 0221-620 93 00. Infos auch unter www.kuckelkorn.de .
Bildkalender für „Dünnwald 2011“
Wie bereits im letzten Jahr hat der Dünnwalder Bürgerverein einen Bildkalender aufgelegt. Fotografie, Bildgestaltung und Layout wurde von Klemens Winkler, Mitglied des Bürgervereins, kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Kalender führt durch die Dünnwalder Natur und zeigt historische Denkmäler und Bauten. Der Erlös soll den Aufbau und die Dokumentation eines „Dünnwalder Erlebnispfades“ unterstützen. Zum Preis von 14,95 Euro ist der Kalender in den bereits vom Vorjahr bekannten Geschäften erhältlich oder direkt beim Bürgerverein.
Pflegetagegeldtarif Flex
Jetzt sorglos vorsorgen Die steigende Lebenserwartung macht eine langfristige Erhaltung der Lebensqualität zu einer zentralen Herausforderung unserer älter werdenden Gesellschaft. Dies gilt vor allem für den Fall der Pflegebedürftigkeit, denn hier geht es neben der Frage der Finanzierung auch um praktische Fragen der Neuorganisation des Lebens. Doch die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen in der Regel nicht aus, um eine wirklich gute Betreuung im Pflegefall zu bezahlen. Zum Beispiel kann die Versorgungslücke bei stationärer Pflege in Pflegestufe III mehr als 1.800 Euro pro Monat betragen. Wer im Pflegefall seine Lebensqualität, sein Vermögen und Eigentum erhalten möchte, sollte also rechtzeitig mit einer privaten Pflegeversicherung vorsorgen. AXA geht neue Wege beim Thema Pflege und sichert Sie mit innovativen und kundenorientierten Lösungen ab.
Einfache und individuelle Lösung Mit Pflegevorsorge Flex hat AXA ein Produkt entwickelt, das sich flexibel an Ihre Lebensumstände anpasst. Entsprechend Ihrer finanziellen Möglichkeiten und Bedürfnisse können Sie Ihren Versicherungsschutz selbst gestalten. Sie entscheiden, wie hoch Ihr Pflegegeld sein soll und welche Pflegestufen Sie absichern möchten. Ihre Vorteile im Überblick: Bedarfsgerechte finanzielle Absicherung im Pflegefall, Pflegegeld für jede Pflegestufe individuell versicherbar, freie Verfügbarkeit über das ausbezahlte Pflegegeld, Beitragsbefreiung im Pflegefall und keine Wartezeiten. Pflegevorsorge Flex bietet Ihnen einen unkomplizierten und bezahlbaren Einstieg. Wir rechnen Ihnen gerne Ihr individuelles und persönliches Angebot! AXA Bezirksdirektion Frank Renner e.Kfm., Tel.: 0221- 960 67-0, eMail: Frank.Renner@axa.de und ACA Service-Team GmbH, Tel: 0221- 60 10 61, eMail aca@axa.de .
Begeisterte Kinder
Unter dem Motto „Fünf ist Trumpf“ veranstaltete die Kath. Pfarrgemeinde „Heilige Familie“ die Aktion „Ferien zu Hause“ im August 2010 auf der Wiese und im Pfarrheim der Kirche St. Hermann-Joseph. Jeder Tag stand unter einem Motto, das mit „fünf“ zu tun hatte: fünf Kontinente, fünf Länder, fünf Farben, fünf Sinne, usw. Fünf sind auch die Kirchen, die heute die Pfarrei „Heilige Familie“ bilden. Rund 110 Kinder zwischen sechs und dreizehn Jahren, erkennbar am gelben T-Shirt mit dem Logo der diesjährigen Aktion, haben jeden Tag auf der Anlage neben der Kirche St. Hermann-Joseph gespielt, gemalt, gebastelt, u.v.m. Wolfgang Obermann, Gemeindereferent und verantwortlicher Leiter dieser Sommeraktion, hatte eine motivierte Truppe von 20 jungen Betreuern, die die Kinder mit vielen unterschiedlichen Angeboten beschäftigt haben. Einer der Höhepunkte dieser Sommeraktion war die traditionelle spanische Paella, die von P. Johannes García, Seelsorger in der Heiligen Familie und Hobbykoch, für Kinder, Betreuer und Gäste am Mittwoch, am 25. August, gekocht wurde.
Mehr Licht auf dem Parkweg gefordert
Eine hellere Beleuchtung forderte die FDP-Fraktion in der Bezirksvertretung Mülheim für den Parkweg zwischen Amsel- und Leuchterstraße. Der etwa 500 Meter lange Weg berge ein erhebliches Gefahrenpotenzial, besonders in der dunklen Jahreszeit, so die Begründung des Antrages. Zurzeit wird der Weg, der zwischen evangelischer und katholischer Kirche verläuft, nur durch eine einzige Laterne erhellt. Die anderen Fraktionen in der Bezirksvertretung schlossen sich dem Antrag an.
|
Hans-Jo Fichna, 1. Vorsitzender der Großen Dünnwalder KG 1927 e.V. „Fidele Jonge“ im Interview mit dem Dünnwalder Ortsgespräch:
„Den Menschen das Gefühl für die Leichtigkeit des Lebens vermitteln
Ortsgespräch: Wofür stehen die „Fidele Jonge“? Hans-Jo Fichna: „Die Große Dünnwalder KG ist von ihrem Vereinszweck her dafür zuständig, das Brauchtum Kölner Karneval zu pflegen, aber insbesondere hier in Dünnwald für alle Freunde, Bekannte und auch Fremde aus Dünnwald und den Nachbargemeinden den „Spaß an der Freud“ zu organisieren.“
Und wie sieht der „Spaß an der Freud“ aus? Fichna: „Die Fidele Jonge veranstalten in der Karnevalssession verschiedenartige Sitzungen, pflegen den Kontakt zu anderen Karnevalsgesellschaften und sind Mitglied des Festkomitee Kölner Karneval. Dazu die Durchführung des Dünnwalder Veedelszoch und diverser anderer Veranstaltungen außerhalb der Karnevalssession. Und wir haben das erste und kleinste Karnevalsmuseum in Köln auf dem Dünnwalder Mauspfad.“
Das Hoppeditzhüsje? Fichna: „Ja, das Haus wird uns von einem Dünnwalder Bürger zur Verfügung gestellt. In unserem Karnevalsmuseum, benannt nach unserem Vereinsmaskottchen „Hoppeditzhüsje“, stellen wir unsere Devotionalien aus, feiern aber auch kräftig vereinsinterne Feste. Die Einweihung fand in würdigem Rahmen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Köln und dem Präsidenten des Festkomitee Kölner Karneval statt. Übrigens noch vor der Eröffnung des großen Kölner Karnevalsmuseums, deshalb das Erste Kleine Karnevalsmuseum in Köln.“
Was möchten die Fidele Jonge mit ihren Veranstaltungen vermitteln? Fichna: „Durch unsere Veranstaltungen möchten wir natürlich das Brauchtum Kölner Karneval pflegen. Aber wir bemühen uns auch, den Fastelovend mit all dem auszustatten, was ihn liebenswert und erhaltenswert macht. Mit unseren Freunden und Gästen Stunden des gemeinsamen Feierns zu ermöglichen und das „kölsche Jeföhl“ auch auf Nicht-Kölner zu übertragen. Sie sollen den „Spaß an der Freud“ für ein Brauchtum entwickeln, das nichts weiter will, als den Menschen für Stunden und Tage das Gefühl der Leichtigkeit des Lebens zu geben, abzuschalten und den Kopf auch mal frei zu bekommen, ohne die ständige Konfrontation mit Gewalt, Kriegen, Wirtschaftskrisen, Arbeit und sonstigen Stressfaktoren unserer Zeit.“
Was ist denn typisch Dünnwald an den Fidele Jonge? Fichna: „Das fängt damit an, dass der 1. Vorsitzende hier in Dünnwald geboren ist. Aber Spaß beiseite, die Fidele Jonge sind 1927 aus einer katholischen Jünglings-Kongregation entstanden und seither ein fester Bestandteil des Dünnwalder Gesellschaftslebens. Diese Verbundenheit zu Dünnwald, unserem Stadtteil, ist doch die elementare Ausgangsposition, um alles das an Freunde, Bekannte, Kinder und Erwachsene weiter zu geben, was uns Dünnwalder doch ausmachen sollte. Weltoffenheit, Toleranz, Akzeptanz gegenüber allem und jedem, der mit uns lebt, arbeitet und natürlich auch feiert.“
Engagiert sich die Gesellschaft auch sozial? Fichna: „Das kommt darauf an, was man als soziales Engagement ansieht. Natürlich sind auch bei uns die finanziellen Mittel begrenzt. Ich denke, dass wichtigste Engagement ist der Dünnwalder Veedelszoch am Karnevals-Sonntag den die KG alleine organisiert, finanziert und durchführt. Dies alles, wie auch die anderen Veranstaltungen, ehrenamtlich durch unsere Mitglieder. Die Belohnung für uns sind strahlende Kinderaugen und begeisterte Erwachsene bei den vielen Besuchern, nicht nur aus Dünnwald, sondern aus dem gesamten Umland.“
Welche besonderen Highlights gibt es bei den Sitzungen? Fichna: „Am 26.02.2011, 18:30 Uhr, die Prunk- und Kostümsitzung in der Mülheimer Stadthalle. Mit Spitzenkräften des Kölner Karnevals, wie Guido Cantz, Bernd Stelter, Paveier u.a. aber auch der Tradition folgend mit dem Kölner Dreigestirn. Diese Veranstaltung ist der Höhepunkt unseres Sitzungskarnevals. Gemeinsam, egal ob mit oder ohne Kostüm. Eine Besucherin schrieb uns „Selten habe ich mal eine so tolle Sitzung erlebt, bei der eine solch dichte und authentische Atmosphäre herrschte, die in dieser Form von Spaß, Freude und Wohlbefinden ihresgleichen sucht und nicht zu finden ist“. Das sagt doch alles! Und am 5.03.2011, 20:00 Uhr „Jung un Jeck DIE Fastelovendsparty ens anders“ in der Josef-Barten-Halle. Eine Mischung aus Karnevalsdisco mit karnevalistischen Show-Einlagen wie z. B. die Linus-Show, garantiert jede Menge Fun für alle Jungen und Jungebliebenen ab 18 Jahren. Sie ist ein guter Einstieg am Karnevalssamstag in die tollen Tage.“
Wie finanzieren Sie denn die ganzen Veranstaltungen und den Veedelszoch? Fichna: „Damit kommen wir natürlich zu einem heiklen Punkt, gerade in wirtschaftlich unruhigen Zeiten. Wir brauchen zur Unterstützung unserer Bemühungen natürlich alle Dünnwalder Bürger, aber auch die Freunde des Fastelovend um Dünnwald herum.“
Was wünschen sich die Fidele Jonge für die neue Session? Fichna: „Ich kann allen Karnevalsbegeisterten in und um Dünnwald herum nur empfehlen: Besuchen Sie unsere Sitzungen und alle anderen Veranstaltungen, werden Sie förderndes oder aktives Mitglied der Fidele Jonge. Feiern Sie mit uns, lernen Sie viele interessante Menschen kennen, lassen sich von unterhaltsamen Künstlern amüsieren und erleben Sie die Faszination des Dünnwalder Fastelovend.“
Veranstaltungstermine im Kalender für Dünnwald auf Seite Termine
Weitere Infos: Gesch.-Stelle und 1.Vorsitzender: Hans-Jo Fichna, Breslauer Str. 7, 51069 Köln, Tel: 0221-60 21 31, Internet : www.fidele-jonge.de, E-Mail: grosse-duennwalder-kg@web.de, Kartenbestellungen: Dünnwalder Reisebüro Theiss, Berliner Str. 879, 51069 Köln, Tel.: 0221-60 52 55, Fax 0221- 60 20 88.
|
|
|
|
aus Ortsgespräch 59: April 2010
|
|
Getrübte Aussichten bei scharfer HDTV-Technik. Ohne neue Zusatzgeräte läuft gar nichts
Seit den Olympischen Winterspielen im kanadischen Vancouver sind ARD und ZDF mit hochauflösenden Programmen regulär auf Sendung. Auch bei den Privatsendern wie RTL, VOX, SAT 1, Pro 7, Kabel 1 und einigen Spartensendern flimmern Sendungen in HD-Qualität über den Äther. Doch der Empfang der neuen Fernsehtechnik, die schärfere Bilder, brillantere Farben und bessere Tonqualität verspricht, hat seine Tücken. Längst nicht jeder Zuschauer kann das schärfere Fernsehen ohne weiteres empfangen. HD-Programme kann nur sehen, wer sich mit passenden Zusatzgeräten ausstattet. „Wenn Sie also als Nutzer analoger Endgeräte und Empfangsquellen nicht dieses oder nächstes Jahr in die Röhre schauen wollen, dann sollten Sie etwas unternehmen“, rät Markus Voell, Inhaber von Euronics Voell.
Was können Sie tun? Prüfen Sie selbst oder lassen Sie ihre TV-Empfangstechnik durch einen Fachmann prüfen! Ist Ihre Empfangsquelle (Kabelanschluss, SAT Anlage, usw.) digitaltauglich? Ist Ihr Empfangsgerät wie z.B. bei SAT ein digitaler Empfänger? Selbst bei alten, vorhandenen digitalen SAT-Anlagen ist die Frage, ob Sie dem heutigen festgelegten Standard entsprechen, wie z.B. für HDTV.
Was ist HDTV? Es ist die Abkürzung von High Definition Television, das heißt übersetzt „hochauflösendes Fernsehen“ und ist ein neuer digitaler Standard der in 2 Jahren den normalen digitalen Empfang komplett ersetzen wird. Wenn Sie sich einen neuen Receiver kaufen möchten, dann am besten direkt einen HDTV-Receiver, da dieser zusätzlich auch die normalen digitalen Sender wiedergeben kann.
Was empfangen Sie und worauf sollten Sie achten? Es gibt drei Empfangsarten. DVB-T, DVB-S und DVB-C. DVB ist die Abkürzung für digital und der letzte Buchstabe bezeichnet die Art: T = Terrestrisch (über normale Antenne), S = Satellitenempfang und C = Kabelempfang. Wenn Sie einen Fernseher besitzen, der über Kabel empfängt, dann brauchen Sie einen DVB-C Receiver. Haben Sie eine sogenannte „SAT Schüssel“, benötigen Sie einen DVB-S Receiver. Haben Sie keine der beiden Varianten, so haben Sie die Möglichkeit mit einer Zimmerantenne über einen DVB-T Receiver 24 Programme zu empfangen.
TV-Geräte der neuen Generation „Wir können Ihnen bereits jetzt schon zahlreiche LCD Fernseher anbieten, die einen solchen Receiver integriert haben. Die Geräte sind für Sie kompatibler, einfacher zu bedienen und enorm platzsparend“, erläutert Voell. „Wenn Sie interessiert sind, dann schauen Sie doch einfach einmal bei uns im Geschäft vorbei und lassen sich beraten. Ich bin sicher, wir finden die beste Lösung für Ihren speziellen Bedarf. Gern können Sie auch einen persönlichen Termin mit uns vereinbaren, gratis bei Ihnen zu Hause!“, so das Angebot des Multimedia-Spezialisten.
 |
Leiser Start für „CologneE-mobil“
Die Kölner RheinEnergie AG hat die erste „TankE-Zapfsäule“ am Contipark-Parkhaus in der Lungengasse eröffnet. Im Rahmen des Modellprojektes „CologneE-mobil“ geht es um eine effektive Einbindung von Pkw, ÖPNV, Liefer- und Nutzfahrzeugen sowie Zweirädern mit alternativen Antrieben. Außerdem soll eine nutzerfreundliche und sichere Lade-Infrastruktur aufgebaut werden. Neben der RheinEnergie sind die Fordwerke GmbH, die Stadt Köln sowie die Universität Duisburg/Essen an dem Projekt beteiligt. Bis 2011 sollen 25 Elektrofahrzeuge, davon 10 Ford Transit und 15 Ford Focus, unter Alltagsbedingungen erprobt werden.
Der für die Fahrzeugladung bereitgestellte Strom stammt aus Wasserkraft und ist somit klimaneutral. „Elektromobilität ist ein wichtiges Thema der nahen Zukunft“, sagte Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender des Energiekonzerns. „Gerade in Ballungsräumen und Innenstädten können batterie-elektrisch angetriebene Fahrzeuge zu einem besseren Klima und zu einem besseren Lebensumfeld beitragen.“ Die öffentliche Tankstelle sei ein erstes sichtbares Zeichen dafür. Weitere Standorte sollen eröffnet werden.
Um dort elektrische Energie zu erhalten, ist eine einmalige Anmeldung über die Internetseite der RheinEnergie unter www.rheinenergie.com erforderlich. Ist diese erfolgt, können Fahrer von Elektroautos jederzeit Strom zapfen. Dafür erhalten sie einen Zugangscode fürs eigene Handy. Wer tanken möchte, schaltet die Ladesäule über Handy frei. An dieser öffnet sich eine Klappe, hinter der die verschiedenen Stromanschlüsse verborgen sind. Die „TankE“ kann alle derzeit vorhandenen Fahrzeugsysteme versorgen und ist auch für künftige standardisierte Steckersysteme gerüstet. Fahren mit Strom soll bereits in einigen Jahren Teil des normalen Lebens werden. Nach Hochrechnungen könnten bereits 2020 in Köln bis zu 15.000 rein elektrisch betriebene Autos rollen.
Bild: RheinEnergie
 |
Keine Betreuungslücke für Schulneulinge
Für die Kinder, die ab dem 1. August 2010 schulpflichtig werden, haben die Jugend- und die Schulverwaltung der Stadt Köln ein gemeinsames Betreuungskonzept für die Sommerferien entwickelt. Es wird sichergestellt, dass alle Kinder, die vom Kindergarten in die Betreuung der Offenen Ganztagsschule wechseln, auch mit Beginn der Schulpflicht im August versorgt sind, soweit dies von den Eltern gewünscht wird. Die Betreuung erfolgt in den Kindergärten. Das hierfür erforderliche zusätzliche Personal wird zur Verfügung gestellt.
Aktuell läuft in den städtischen Kindertagesstätten eine Bedarfsabfrage. Nach Auswertung soll die konkrete Regelung vor Ort mit dem jeweiligen Personalbedarf festgelegt werden. Die betroffenen Eltern werden über diese Regelungen umgehend informiert und einbezogen. Jugenddezernentin Dr. Agnes Klein sagt zu: Die Betreuung der Kinder in den Schulferien ist gesichert.
Energiesparpotenziale schlummern im Bestandsbau
Wer ein neues Haus plant, muss sich an strenger gewordene energetische Kriterien der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 halten. Im Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) ist zudem festgelegt, dass zumindest ein Teil der Wärme für Heizung und Warmwasser aus erneuerbaren Energien stammt.
Die größten Sparpotenziale schlummern aber im Bestandsbau: Um bis zu 80 Prozent können die Heizkosten nach Berechnungen der Deutschen Energie-Agentur (dena) in vielen Häusern sinken, wenn diese konsequent energetisch saniert werden. Besonders die Kombination von Dämmung, effizienter Technik und erneuerbaren Energien ist unschlagbar. Dass erneuerbare Energien zur Wärmeversorgung auch in bereits bestehenden Gebäuden problemlos eingesetzt werden können, zeigen die prämierten dena-Modernisierungsprojekte.
Vom Reihenhaus aus den 30er-Jahren über einen Wohnblock bis zum denkmalgeschützten Mehrfamilien-Gründerzeithaus reichen die ausgezeichneten Beispiele. Sie zeigen, wie Solarthermie, Wärmepumpe, Pelletskessel und Kombinationen verschiedener Heiztechnik sich mit gewachsener Bausubstanz verbinden lassen. Umfangreiche Infos zu Modernisierungstechniken, Fördermöglichkeiten und Projektbeispielen gibt es unter www.zukunft-haus.info.
Bild: djd/Deutsche Energie-Agentur GmbH
 |
Unfallort Haushalt
Jedes Jahr zum Frühlingsbeginn werden viele Frauen von einem unheimlichen Phänomen gepackt: Mit Putzeimer, Staubtüchern und Scheuerlappen bewaffnet rücken sie Staubmäusen und Co. auf die Pelle. Es wird geschrubbt und gebürstet, bis alles blitzblank ist und sich der Glanz der ersten Sonnenstrahlen spiegelt. Hausarbeit gilt gemeinhin als ein Feld scheinbar harmloser Tätigkeiten - dabei kann sie durchaus gefährlich werden:
Nach einer Schätzung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geschehen mehr als 5,5 Millionen Unfälle in Heim und Freizeit, davon allein 2,6 Millionen im Haushalt.
Besonders die schwer erreichbaren Ecken wie Schrankoberflächen, Lampenschirme und Gardinen haben es in sich. Zu kurze und wackelige Leitern oder gar selbst gebaute "Steigevorrichtungen" geraten leicht ins Wanken und führen oft zum freien Fall. Stürze gehören zu den häufigsten Unfallarten überhaupt. Dazu zählt das Ausrutschen im nassen Bad ebenso wie das Fallen über hochstehende Türschwellen oder Teppichkanten. Wichtig ist, so die Experten, dass keine Hektik bei den Putzarbeiten entsteht. Hektik führt zu Unachtsamkeit und erhöht so das Unfallrisiko.
Museum Ludwig Publikumsliebling
Zufrieden mit den Besucherzahlen in den städtischen Museen zeigt sich die Kölner Kulturverwaltung. In die neun Häuser kamen im vergangenen Jahr exakt 843.305 Kunstinteressierte. Den Spitzenplatz in der Publikumsgunst nahm 2009 wie bereits in den Vorjahren das Museum Ludwig mit knapp 248.000 Besucherinnen und Besuchern ein, gefolgt vom Römisch-Germanischen Museum mit knapp 168.000 und dem Wallraf-Richartz-Museum mit mehr als 161.000. |
|
|
|
|
|
|
aus Ortsgespräch 58: November 2009
|
Ausflug zur Schlossweihnacht auf Schloss Dyck
Die evangelische Gemeinde und das SeniorenNetzwerk (SNW) bieten einen gemeinsamen Ausflug zur Schlossweihnacht auf Schloss Dyck an. Am 12. Dezember 2009 um 10 Uhr fahren wir mit dem Bus nach Jüchen. Dort erwarten Sie 130 Aussteller mit ausgesuchten Geschenkideen im historischen Ambiente. Neben weihnachtlichen Ständen können Sie noch einen Orientbasar besuchen, ein historisches Dorf mit Kinderkarussell und ein lebendiges Krippenspiel erleben. Zahlreiche kulinarische Stände mit Glühwein, Punsch und Leckereien dazu Feuerkörbe, Kerzen und weihnachtliche Klänge versetzen Sie in festliche Stimmung. Treffpunkt Amselstraße / Rückfahrt: 17 Uhr ab Schloss Dyck, Kosten: Erwachsene 15 Euro / Kinder von 7 bis 16 Jahren 10 Euro / Kinder unter 7 Jahren 9 Euro, Anmeldung: Ev. Gemeinde, Lutz Greulich, Telefon 60 64 64, SNW Claudia Lautner 22 219-711 oder E-Mail snw-duennwald@diakonie-koeln.de
Ein Jahr im CAFE mittendrin
Seit dem 6. Dezember 2008 ist das „CAFÉ mittendrin“ eröffnet. Das SeniorenNetzwerk Dünnwald teilt sich hier ein Büro mit „Kölsch Hätz“ und der Café-Koordinatorin. Von der zentralen Lage des Cafés auf der Berliner Straße profitieren alle: Hier hat sich ein reger Publikumsverkehr entwickelt. Viele Leute treffen sich, um einen Kaffee zusammen trinken oder zu frühstücken und die neusten Informationen aus dem SeniorenNetzwerk Dünnwald zu erfahren. Claudia Lautner, c/o Cafe mittendrin, Berliner Str. 944, 51069 Köln, Tel: 0221/ 22 219-711, Mobil: 0163-711 75 79.
|
Bürgerhaushalt Köln 2010
An der Aufstellung des städtischen Haushalts für das Jahr 2010 können sich auch wieder die Bürger beteiligen. Noch bis zum 11. Dezember 2009 haben sie die Möglichkeit, ihre Vorschläge und Anregungen für die Verwendung städtischer Gelder mitzuteilen. Bis zum 20. Dezember 2009 können die Vorschläge Anderer bewertet und kommentiert werden.
Dieses Mal stehen die Themen Bildung/Schule und Umweltschutz im Mittelpunkt. Im Zusammenhang mit dem Beschluss zum städtischen Etat entscheidet der Rat der Stadt Köln dann über die Vorschläge der Bürger. Der erste Kölner Bürgerhaushalt wurde für das Haushaltsjahr 2008 für die Bereiche Straßen, Wege und Plätze, Grünflächen und Sport aufgestellt. Die Resonanz übertraf mit mehr als 10.000 Teilnehmern, die rund 5.000 Vorschläge eingereicht hatten, alle Erwartungen. Wie eine Beteiligung am 2. Kölner Bürgerhaushalt konkret möglich ist, welche Termine es zu beachten gilt und wie das weitere Verfahren aussieht, dies stellt die Verwaltung den Bürgern im Rahmen der Sitzungen der Bezirksvertretungen oder in Sonderveranstaltungen in allen neun Kölner Stadtbezirken vor. Die ersten Termine haben bereits stattgefunden. Infos unter www.stadt-koeln.de /1/verwaltung/stadtfinanzen/
Foto: © www.koelntourismus.de
 |
Blitzer in Aktion
Seit Mitte Oktober arbeiten die neuen Messanlagen im Bereich von Innerer Kanalstraße und Zoobrücke im Echtbetrieb. Seitdem werden Autofahrer, die sich nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit halten geblitzt und zur Kasse gebeten. Erste Ergebnisse zeigten sich bereits: Wurden vor Einrichtung der Messanlagen noch durchschnittlich 400 Tempoverstöße pro Kamerasystem und Messstunde gezählt, ist dieser Wert bereits auf rund 14 Verstöße gesunken.
Während der Testphase wurden drei Kamerasysteme roulierend an den sieben neuen Standorten eingesetzt. Dabei fuhren insgesamt 419.914 Fahrzeuge durch die Kontrollstellen. 3.841 Fahrzeuge überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Davon wäre bei entsprechender Ahndung in 3.604 Fällen ein Verwarnungsgeld und in 202 Fällen ein Bußgeld verhängt worden. 35 Autofahrer hätten zusätzlich ein Fahrverbot hinnehmen müssen. Wie notwendig Geschwindigkeitskontrollen zur Steigerung der Verkehrssicherheit sind, wird besonders deutlich bei den an den neuen Standorten gemessenen Spitzenwerten: Bei erlaubten 50 Kilometern in der Stunde fuhr ein Verkehrssünder Tempo 114, im überwachten Tempo-70-Bereich wurden bei einem Autofahrer 122 Kilometer pro Stunde gemessen und die in einem Abschnitt zulässigen 80 Kilometer pro Stunde wurden mit einem gemessenen Tempo von 138 um 58 Kilometer pro Stunde überschritten.
Die Standorte der neuen Blitzanlagen, ebenso wie die anderen im Kölner Stadtgebiet eingerichteten Standorte für stationäre Blitzer, können im städtischen Internetauftritt eingesehen werden unter www.stadt-koeln/buergerservice/themen/auto/starenkaesten-in-koeln/
Foto: © Bernd Lang/pixelio.de
Ärger mit Sozialleistungen?
Angesichts einer Flut neuer Gesetze und geänderter Zuständigkeiten ist das aktuelle Sozialrecht für viele Bürgerinnen und Bürger ein Buch mit sieben Siegeln: Wer Ansprüche gegenüber ARGE, Versorgungsamt, Kranken- oder Rentenversicherung, Pflegekasse oder Elterngeldstelle durchsetzen will, muss sich beim Behördengang erst mühsam über die Spielregeln im Antragsverfahren informieren. Wenn dann fehlerhafte Entscheidungen oder gar Leistungskürzungen durch die Sozialbehörden ins Haus stehen, ist Konfliktmanagement gefragt: Der neue Ratgeber "Immer Ärger mit Sozialleistungen? – Erfolgreich Widerspruch und Klage einlegen" der Verbraucherzentrale weist dabei den Weg. Auf knapp 200 Seiten wird erklärt, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um seine Rechte zu wahren. Alltägliche Problemsituationen – wie ablehnende Bescheide zur Rundfunkgebührenbefreiung oder zur Kostenübernahme für Operationen bis hin zur Anrechnung von Lebensversicherungen bei ALG-II-Beziehern – werden beispielhaft skizziert und dabei praxisnahe Tipps gegeben, wie erfolgreich Widerspruch eingelegt werden kann. Preis 9,90 €, erhältlich bei der Verbraucherzentrale, Tel.:(0221) 24 07-402+559.
|
|
|
|
|
|
|
aus Ortsgespräch 57: April 2009
|
|
Köln fördert weiter das bürgerschaftliche Engagement
Bürgerschaftliches Engagement und Arbeit für das Gemeinwesen in Köln sollen noch mehr unterstützt werden. Oberbürgermeister Fritz Schramma begrüßt die Fortschreibung dieser Regelung: „Die Anerkennung und Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements ist mir eine Herzensangelegenheit. Der Einsatz der Kölnerinnen und Kölner für ihre Mitmenschen oder ihre Umwelt kann nicht hoch genug bewertet werden und ist eine Förderung wert. Jeder Euro, der hier fließt, ist an der richtigen Stelle investiert!“
Zu den Projekten, die Zuschüsse bis zu 5.000 Euro bekommen können, zählen beispielsweise Aktionen zur Verschönerung des Wohnumfeldes in Nachbarschaftsinitiative, Straßen- und Nachbarschaftsfeste, Nachbarschaftshilfe-Projekte, Initiativen zur Förderung der sozialen Teilhabe und Partizipation im Stadtteil sowie Maßnahmen zur Förderung des Miteinander verschiedener Altersgruppen oder verschiedener Kulturen. Über die eingegangenen Anträge entscheidet der Ausschuss für Soziales und Senioren.
Antragsberechtigt sind gemeinnützige Vereine und Organisationen, Interessengemeinschaften und Initiativen. Der Antrag ist einschließlich eines Finanzplanes an das Amt für Soziales und Senioren der Stadt Köln, Abteilung 503 / 13, Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln, zu richten. Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 0221 / 221-27475 oder per E-Mail an das Sozialamt der Stadt Köln.
KölnTage: freier Eintritt in städtischen Museen
Alle Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in Köln können seit dem 2. April 2009 am ersten Donnerstag im Monat, außer an Feiertagen, kostenlos die ständigen Sammlungen der städtischen Museen besuchen. Die Stadtverwaltung setzt mit dieser Regelung einen entsprechenden Ratsbeschluss in die Tat um.
Als Eintrittskarte für das Museum Ludwig, das Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud, das Römisch-Germanische Museum, das Museum für Angewandte Kunst, das Museum für Ostasiatische Kunst, das Kölnische Stadtmuseum, das Museum Schnütgen, das Rautenstrauch-Joest-Museum, das NS-Dokumentationszentrum und das Praetorium reicht der Personalausweis. Für den Besuch von Sonderausstellungen gilt nach wie vor der reguläre Eintrittspreis. Die Häuser haben an den KölnTagen durchgehend bis 22.00 Uhr geöffnet.
Aktuelles aus dem Bürgerverein
Der Dünnwalder Bürgerverein von 1899 e.V. hat endlich sein neues Büro im Jugendheim von-Diergardt-Str. 44-46 bezogen, das teilte der erste Vorsitzende Dieter Ernst mit. Dort findet jeden Montag von 17.00 bis 19.00 Uhr eine Bürgersprechstunde statt, zu der jeder willkommen ist. Der öffentliche Bürgertreff mit wechselnden Themen wird dagegen im Cafe mittendrin, Berliner Str., abgehalten. Jeden 1. Dienstag im Monat. Anfang März veranstaltete der Bürgerverein die erste kooperative Sitzung mit Dünnwalder Vereinen, an der sich zwölf Vereinsvorstände und Delegierte beteiligten. Einstimmig wurde beschlossen, die Vereinsintegration unter Federführung des Bürgervereins zu starten, so Ernst. Mitte März nahm der Verein an einem Gespräch mit der Amtsleiterin des Stadtplanungsamtes teil. Dabei ging es um die Verkehrs- und Infrastrukturplanung für Dünnwald. Und im April geht es wieder um ein sauberes Dünnwald, am „Putzmunter-Tag“. In einem eindringlichen Appell an alle Dünnwalder Bürger, bittet Dieter Ernst um eine rege Beteiligung. Am „Putzmunter-Tag“ des letzten Jahres nahmen mehr als zwanzig Dünnwalder teil und sammelten rund zehn Kubikmeter Unrat ein. Informationen zu allen Themen des Bürgervereins gibt es auf der neuen Internetseite des Vereins www.duennwalder.de .
Neues vom Lollypop
Die IG Dünnwald hat einen wunderschönen Weihnachtsmarkt veranstaltet, auf dem sich auch das Lollypop mit einem Stand einbrachte. Jede Menge Selbstgebasteltes, vom Windlicht bis zu Engelchen, wurde dort zu kleinen Preisen angeboten, dazu Kuchen, gebacken von den Eltern. Die nette Einnahme, über die sich die Kleinen riesig freuten, setzten sie direkt in Lernspielsachen um. Ein Dankeschön an alle. Jetzt nähert sich mit Riesenschritten das neue Lollypop-Jahr, das am 1. August 2009 beginnt. Wer sein Kind bei Loolypop anmelden möchte, sollte sich jetzt schon auf die Warteliste setzen lassen. Info: www.lollypop-koeln.de .
Rock N’ Roll Never Dies
Crossfire cologne, gegründet im Herzen von Dünnwald, war ursprünglich als reine „Cover-Band“ gedacht, die von Anfang an den Schwerpunkt auf eigene Interpretationen der Songs legte, die hauptsächlich aus Rock-Covern der 70er, 80er und 90er Jahre bestanden. Dadurch drückten Crossfire den gecoverten Songs bereits ihre eigene Note auf. So war es nur noch ein kleiner Schritt bis zur Entstehung der ersten eigenen Songs im Stile klassischer Rockmusik. Von ihrer energiegeladenen Liveshow konnten sich Zuschauer und Fans bei zahlreichen Auftritten überzeugen. Die aktuelle Besetzung der Band bildet seit Anfang 2005 eine feste Einheit und besteht aus Martin Bruns/vocals, Sascha Luy/bass, Frank Baumerich/drums, Martin Reichwein/guitar und Jens Neumann/lead-guitar. Seit November 2008 arbeitet Crossfire cologne zusammen mit „Brings“-Produzent Dirk Baldringer an ihrem Debüt-Album „to boldly go…“, das im Juni 2009 erscheinen soll und neben dem Live-Hit „elysian fields“ noch weitere mitreißende Songs enthalten wird. Infos: www.myspace.com/crossfirecologne .
Spielplatz-Bepflanung
Im Rahmen der Neugestaltung des Spielplatzes an der von-Diergardt-Straße, wurde auch ein Teil der Bepflanzung abgeholzt. Nicht alle Eltern stimmten dieser Maßnahme zu. Jedoch ist nun der Spielplatz im Vorbeifahren einsehbar. Vielleicht hilft das ja gegen die Verunreinigung durch achtlose Menschen, die hier häufig ihren Müll abladen oder gegen Jugendliche, die den Platz abends als Treffpunkt nutzen und allerlei Unrat zurücklassen. „Es wurde uns Eltern geraten, sich nicht direkt mit den Jugendlichen anzulegen, sondern besser die Polizei oder das Ordnungsamt zu rufen“, erklärte Melanie Olbrich, ehrenamtliche Patin des Spielplatzes. Unter Telefon 0221 – 229 45 34 wäre immer jemand zu erreichen.
Mitte März 2009 konnten die Kinder der Umgebung die neue Bepflanzung mit Wünschen und Bildern willkommen heißen. Die Eltern gaben ebenfalls eine Vision für den Spielplatz in Form eines Briefes an Ailke Schnabel, die am Abend die gesammelten Zettel zusammen mit kleinen Geschenken in einem „Despacho“-Paket (Foto) in die Erde zurückgab.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|