Archiv - Themen zur Gesundheit

 

aus Ortsgespräch 58:   November 2009

Der Winter kommt – stärken Sie Ihr Immunsystem

Winterzeit ist Erkältungszeit. Doch es ist keineswegs ein Naturgesetz, dass wir in den Wintermonaten Husten und Schnupfen bekommen. Wer seine Abwehrkräfte rechtzeitig in Schwung bringt, hat gute Chancen, die kalten Monate gesund zu überstehen.

Mit einem ausgeklügelten „Abwehrsystem“ bringt der Organismus Krankheitserreger zur Strecke. Vor allem an den Eintrittspforten zum Körper, den Schleimhäuten der Atemwege und Augen, finden in den Erkältungswochen wahre Schlachten statt. Sind die Schleimhäute in Augen und  Mund zu trocken, mindert dies die Schutzfunktion. Gleiches geschieht, wenn wir uns unterkühlen – dann ist die Durchblutung und damit die Abwehrleistung des Körpers herabgesetzt.

Folgende Tipps können Ihnen helfen, Ihr Immunsystem zu stärken:

Halten Sie Ihre Schleimhäute feucht – indem Sie viel trinken, die Raumluft befeuchten und die Räume nicht zu sehr überheizen.
Trainieren Sie Ihren Kreislauf – durch kaltes Abbrausen am Morgen oder wöchentliche Saunabesuche.
Ernähren Sie sich bewusst - mit viel frischem Obst und Gemüse sowie zusätzlichen Vitaminpräparaten, vor allem hoch dosiertem Vitamin C und Zink. Wir empfehlen Ihnen gerne entsprechende Präparate.
Bewegen Sie sich viel- und das vor allem im Freien. Das stärkt ebenfalls den Kreislauf und durchblutet die Schleimhäute.
Halten Sie Ihre Füße warm - ein „Rezept”, das schon unsere Großmütter kannten. Bei kalten Füßen ist auch die Nasenschleimhaut schlecht durchblutet und öffnet Schnupfenviren Tür und Tor.
Versuchen Sie Stress zu vermindern – denn seelische Belastungen schwächen ebenfalls das Immunsystem.
Vermeiden Sie Alkohol und Nikotin – da beide Substanzen die Abwehrkräfte hemmen und Infektionen begünstigen.
Sorgen Sie für ausreichend Schlaf - denn Schlaf sorgt für ein gesundes Gleichgewicht im Körper.
Nutzen Sie Immunstimulanzien – das sind pflanzliche Präparate, die gerade bei einem hohen Infektionsrisiko, die Abwehr zusätzlich stärken.

Haben Sie noch Fragen zum Immunsystem? Sprechen Sie uns an. Denn: Wir wollen, dass Sie gesund bleiben! Brigitta Altgassen, Apothekerin

Foto: ©
S. Hofschläger/pixelio.de




Der wahre Jungbrunnen

Wer möchte nicht dem Alterungsprozess trotzen und möglichst lang auf dem Höhepunkt seiner Kräfte bleiben? Im Gegensatz zu teuren „Anti-Ageing-Produkten“, die mittlerweile große Industrien am Leben erhalten, konnte bislang vor allem ein preiswertes und leicht verfügbares Mittel die hohen Erwartungen erfüllen: Bewegung bzw. Sport. Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit. Bewegung ist bislang der einzige „Jungbrunnen“, der es schaffte, selbst über 90jährige Menschen wieder aus ihren Pflegebetten zu holen.

Mit Recht werben Bewegungskampagnen schon lange mit Devisen „20 Jahre lang 40 bleiben“ (Hollmann). Ihr Konzept ist einfach: Wer sich ausreichend bewegt, verlangsamt  den Alterungsprozess und die zwangsläufig damit verbundenen Leistungseinbußen. „Use it or lose it“. („Benutz es oder du verlierst es“). Ein trainierter 60Jähriger kann ohne weiteres mit einem nicht sonderlich trainierenden 20Jährigen mithalten oder diesen sogar übertreffen. Menschen die auch in hohem Alter noch intensiv Sport treiben sehen durchweg mindestens 10 bis 20 Jahre jünger aus. Die Haut ist straffer, der Gang wirkt federnd, die Haltung ist aufrecht und das gesamte Bild strahlt Kraft und Leichtigkeit aus. Die Körperproportionen entsprechen denen jüngerer Menschen und die ganze Person wirkt vitaler und damit attraktiver. Dies führt oft dazu, dass sich die Betreffenden erfolgreicher fühlen, ein besseres Selbstvertrauen entwickeln und sich selbst mehr schätzen (höheres Selbstwertgefühl). Diese Wirkungen strahlen häufig auf den Alltag aus und können beispielsweise auch sexuelle Lust steigern.
Auch das Gehirn wird bei sportlicher Betätigung vermehrt durchblutet und produziert so vermehrt „Nervenwachstumsfaktoren“. So sagte man schon in der Antike „Mens sana in corpore sano“ in einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist.

Eine mittlerweile nicht mehr überschaubare Zahl wissenschaftlicher Studien belegt, dass Sport einer Vielfalt von Erkrankungen vorbeugt, angefangen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (insbesondere dem sog. metabolischen Syndrom) und Atemwegserkrankungen bis hin zu verschiedenen Krebsleiden. Selbst zur Bewältigung und Rehabilitation schwerer Erkrankungen kann Sport nachweislich beitragen. Dies gilt insbesondere auch für seelische Erkrankungen, wie insbesondere Angst und Depression.

Wenn Sie sich träge und antriebslos fühlen und vor lauter Erschöpfung keinen Schritt mehr gehen möchten, schnell die Kondition verlieren und immer leichter auch körperlich ins Herzrasen geraten, werden Sie durch den bloßen Wunsch nach Vitalität daran gar nichts ändern! Sie müssen aktiv werden! Also kramen Sie Ihre Laufschuhe wieder heraus, entstauben Sie Ihr Fahrrad und erkundigen Sie sich nach den Öffnungszeiten des nächstgelegenen Fitness-Studios – und legen Sie wieder los!
Einen guten Einstieg bietet jetzt in der Sportsconnection die medizinsche Vibrationsplatte Fit Vibe Exel. Hierbei  können in kurzer Zeit vielfältige Probleme  bekämpft werden und persönliche Ziele erreicht werden. Schon eine Behandlung von nur wenigen Minuten zeigt direkt spürbare Erfolge. Diese Methode findet heute Anwendung im medizinischen Bereich,  im Sport und in der Kosmetik. Das Sportsconnection Team hilft ihnen bei ihrem Neustart.

 

aus Ortsgespräch 57:   April 2009

Fitness und Gesundheitsvorsorge
lohnen sich nicht nur für das Wohlbefinden

Seit dem 1. Januar 2009 unterstützt Vater Staat die Arbeitgeber, die sich um die Fitness und die Gesunderhaltung ihrer Arbeitnehmer bemühen mit einem Steuergeschenk.

Bei allem Klagen über die neue Gesundheitsreform und die weitreichenden Einschnitte für Ärzte und Patienten übersieht man oft die Steuergeschenke, die wir alle so nebenbei vom Staat erhalten. So kann seit dem 1. Januar 2009 jeder Arbeitgeber, auf freiwilliger Basis, gesundheitsfördernde Maßnahmen bis 500 Euro als Zulage zum Gehalt steuer- und sozialversicherungsfrei für die Gesundheitsvorsorge seiner Mitarbeiter verwenden. Der Arbeitnehmer braucht seinerseits diese Geld- oder Sachleistungen nicht mehr als sogenannten „Geldwerten Vorteil“ zu versteuern.

Dieses Modell funktioniert über einen neuen Freibetrag nach § 3 Nummer 34 des Einkommensteuergesetzes. Die Arbeitnehmer können von  jetzt an, an vom Arbeitgeber finanzierten gesundheitsfördernden Maßnahmen teilnehmen. Es lohnt sich also mit seinem Arbeitgeber zu sprechen.

Gefördert wird natürlich nicht alles. Die Primärprävention also die Gesunderhaltung ist dem Staat wichtig. Hier greift die Förderung und hierbei ist das Geld auch sinnvoll eingesetzt. Es muss bei stetig steigenden Krankenkassenkosten und sinkenden Leistungen alles getan werden, um die Gesunderhaltung, die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden zu fördern und zu erhalten. In der Sportsconnection, dem Institut für Sport und Gesundheit in Köln-Dünnwald, ist die Primärprävention, die nach § 20 des V. SGB strengen Anforderungen unterliegt, seit Jahren ein wichtiges Thema. Hier können diese arbeitgeber- und staatsgeförderten Gesundheitskurse unter qualitativ hochwertiger Anleitung durchgeführt werden. Die Dipl. Sportwissenschaftlerin Petra Boer-Janshoff erklärt, dass die Primärprävention, die ja zu einem gesundheitsförderlichen Verhalten führen soll, aus Angeboten bestehen muss, die spielerisch sind und mit Freude dem Bewegungsmangel entgegenwirken sollen. Ziel ist der Spaß und die Freude an der Bewegung. Wenn dies beim Sportler ankommt, kann man eine Verhaltensänderung hin zu einem aktiveren Lebensstil erreichen. Wenn man vermitteln kann, dass gesunde Ernährung Spaß macht und schmeckt und Bewegung und Aktivität Stress abbauen, ist man auf dem richtigen Weg.

Der Staat und die Gesundheitsreform haben den Weg geebnet. Jetzt heißt es nur noch den Arbeitgeber mit ins Boot zu holen und beherzt kann es losgehen. Mensch beweg Dich!

 

Mit einem Vitamin-Kick durchstarten

Fitness, Wellness und Lifestyle: Das sind Themen, die aus dem Leben nicht mehr wegzudenken sind. Nach der Winterzeit sind Körper und Geist häufig etwas abgeschlafft.

Genau die richtige Zeit, um seinen Körper mit einem Vitamin-Kick wieder auf Touren zu bringen. Fruchtsäfte sind heute aus einer gesunden Ernährung nicht mehr wegzudenken. Sie sind erfrischend und wohlschmeckend und versorgen den Organismus mit ausreichend Flüssigkeit sowie mit lebenswichtigen Nährstoffen wie Vitaminen und Mineralstoffen. Und das ist nach den langen Wintermonaten besonders wichtig, um der Frühjahrsmüdigkeit und den Erkältungskrankheiten keine Chance zu geben. Nahezu alle Fruchtsäfte enthalten Vitamin C, besonders reichlich die Zitrussäfte, wie z.B. Orangen- oder Grapefruitsaft. Vitamin C regt die körpereigene Abwehr an und dient daher zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten. Der natürliche Zuckergehalt der Frucht bestimmt den Energiegehalt des Fruchtsaftes. Fruchtsäuren und -aromen bringen die erfrischende Geschmacksnote, fördern die Verdauung und erleichtern überdies die Aufnahme der wertvollen Mineralstoffe.

Trinken, ob Fruchtsäfte, frisch gepresst oder aus der Flasche helfen den Flüssigkeitsbedarf des Körpers zu denken. Wer zu wenig trinkt, merkt sehr bald: Konzentration und Leistungsfähigkeit lassen nach. Ideal ist z.B. ein Mix aus Fruchtsaft und Mineralwasser. Das ist zusätzlich noch ein erstklassiger Durstlöscher.

Ingwer – die scharfe Wurzel kann vieles

In Asien ist Ingwer schon seit Jahrtausenden als Heilpflanze bekannt und fest in der traditionellen Heilkunde verankert. Ebenso wie in der fernöstlichen Küche. Geschätzt wird die Knolle vor allem wegen seiner ätherischen Öle und Scharfstoffe. Ingwer beruhigt den Magen und entkrampft, beugt Übelkeit und Erbrechen vor und bringt die träge Verdauung in Schwung. Zugleich wird der ganze Organismus innerlich erwärmt.

aus Ortsgespräch 56:   November 2008

Osteopathie

Leben ist Bewegung

Vor über 130 Jahren entdeckte der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still die Prinzipien der Osteopathie und begründete damit eine neue Medizin. Der zusammengesetzte Begriff Osteopathie leitet sich aus den altgriechischen Wörtern Osteo für Knochen und Pathie für Leiden her. Mit den Knochen hatte Still seine Studien begonnen, um die Leiden seiner Patienten lindern zu können.

Osteopathie versteht sich als eine ganzheitliche, rein manuelle Medizin. Sie dient dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen. Im Ansatz geht sie davon aus, dass Leben sich in Form von Bewegung zeigt. Wird sie eingeschränkt, können funktionelle Störungen auftreten, die später zu ernsthaften Erkrankungen führen. „Die Osteopathie basiert auf drei Prinzipien“, erklärt Alina Gajetzki, die sich intensiv mit dem Studium der Osteopathie auseinandergesetzt hat, um ihre Patienten noch effektiver therapieren zu können. „Das erste Prinzip ist die Erkenntnis, dass es eine Wechselwirkung zwischen Struktur und Funktion gibt.“

Der Körper besteht aus unzähligen Strukturen wie Knochen, Muskeln, Organen, Nerven oder Körperflüssigkeiten und Körperfunktionen, beispielsweise der Durchblutung oder der Verdauung. Struktur und Funktion beeinflussen sich gegenseitig. So kann eine willkürliche Veränderung der Funktion (z.B. durch Fehlbelastung) die Struktur verändern in dem sich Kalkeinlagerungen bilden, während eine Veränderung der Körperstruktur (z.B. durch einen Unfall) die Funktion beeinträchtigen kann. „Dabei betrachtet die Osteopathie den menschlichen Körper immer als eine biologische Einheit, in der sich Struktur und Funktion gegenseitig beeinflussen und daher stets gemeinsam zu betrachten sind“, erläutert die Therapeutin. Erst das Zusammenspiel der einzelnen Strukturen ermöglichen dem Organismus als Ganzes zu funktionieren. Dabei darf natürlich auch die Psyche nicht vergessen werden.

Die dritte Erkenntnis des amerikanischen Arztes war, dass der menschliche Körper die Fähigkeit besitzt, Gesundheit zu halten oder bei Erkrankung wiederzuerlangen. Das sei auf die Selbstheilungskräfte des Körpers zurückzuführen. „Normalerweise ist ein Mensch in der Lage, störende Einflüsse wie Stress, Verletzungen oder Krankheitserreger selbst zu neutralisieren. Der Osteopath ist bemüht, diese oft gestörten Selbstheilungskräfte wieder zu aktivieren“, sagt Alina Gajetzki. Dafür erforscht der Osteopath mit seinen Händen die eigentliche Ursache für die Symptome, unter denen ein Patient leidet. Und die Ursache der Beschwerde ist oft nicht an der Stelle der Schmerzen zu finden, sondern kann in allen Bereichen des Körpers liegen. „Der Osteopath untersucht und behandelt deshalb neben dem Bewegungsapparat auch das Organsystem und das Cranio-Sacrale System, also das Nervensystem“, betont Alina Gajetzki. Unabhängig davon sollte man dem Körper doch auch öfter einmal ein Antistressprogramm zu Relaxen und Wohlfühlen verordnen.
 „Eine Basaltstein- oder Thaimassage oder vielleicht eine Fußreflexzonenmassage wäre doch auch einmal ein schönes Weihnachtsgeschenk", merkt sie charmant an, „die Zeit vor Weihnachten ist stressig genug und dazu noch die Feiertage, da kann man sich anschließend einmal so richtig entspannen". Geschenkgutscheine liegen bei ihr bereit.

 

aus Ortsgespräch 55: April 2008


Physiotherapie

Menschen in Bewegung bringen

Am 1. April eröffnete in Dünnwald die phsyiotherapeutische Praxis „physioconnection“. Die beiden Therapeuten Martin Breuer und Markus Heinen möchten durch die Behandlung ihrer Patienten Bewegungsfreiheit ohne Schmerzen und ein gutes Körpergefühl erreichen. „Dazu
greifen wir auf ein breites Spektrum an klassischen und alternativen Methoden zurück“, so der Physiotherapeut, Masseur und med.

Bademeister Markus Heinen. Schwerpunktbereiche sind dabei Unfallchirurgie, Orthopädie, Traumatologie und Neurologie. Sprechstunden in der Praxis auf der Rönsahler Straße 27: Montag bis Donnerstag, 8 bis 19 Uhr, Freitag von 8 bis 15 Uhr. Telefon 97 77 86 95.

Zahnmediziner Drs. Frankenfeld:
„Kinder müssen Zahnpflege spielerisch lernen“

Leider haben bereits ca. 90 Prozent der Schulanfänger defekte Zähne, und das trotz immer besserer Aufklärung über Kinderzahnpflege. Der Verursacher Nummer 1 ist die zuckerreiche Ernährung bei Kindern. Die zweite Ursache ist die schlechte Pflege der Zähne bei Kindern und häufig kommt noch die Scheu vor einem Zahnarztbesuch hinzu.

Die Verantwortung für eine dringend notwendige ziel- und kindgerechte Aufklärung liege nicht nur bei den Eltern, sondern müsse auch im Sinne der Gesellschaft sein, so Drs. Frankenfeld, Zahnärzte aus Dünnwald, Berliner Straße 929. Daher engagieren sich die beiden Zahnmediziner auf dem so wichtigen Feld der Prävention. „Es war allerdings nicht einfach, eine kindgerechte Kommunikationsform zu finden, über die wir die Kleinen emotional erreichen, um sie zur richtigen Zahnpflege zu animieren“, erklärt Dr. Frankenfeld.

Bei seinen Recherchen für ein „kindgerechtes Kommunikationsvehikel“ stieß er auf Patricia Esch. Die zahnmedizinische Fachhelferin konzipierte bereits vor Jahren ein interaktives Theaterstück: Lillys Abenteuer beim Zahnarzt. Hauptfigur ist ein großer Backenzahn namens Lilly. Um das Bewusstsein der Kinder zu wecken und um sie zu motivieren, schuf Esch um den Backenzahn Lilly kleine Rollenspiele. Beispielsweise holt der Zahnarzt eine große Zahnbürste heraus und zeigt Lilly, wie man die Zähne richtig putzt: Zuerst putzt man die Kaufläche. Man bewegt die Zahnbürste hin und her, hin und her, das ist gar nicht schwer!

Die Kinder gehen begeistert mit und wollen den einprägsamen Reim immer wieder singen. „Bereits im letzten Jahr sponserten wir die Theater-Aufführung in der KGS Leuchterstraße. Der Erfolg hat uns von dem Konzept überzeugt. Es ist einfach schön mitzuerleben, wie den Kindern die Ängste genommen werden und wie begierig sie lernen“, erzählt Dr. Frankenfeld. Daher verstärkten die beiden Zahnärzte ihr Engagement und halfen auch dabei, dass das Stück in der KGS Am Portzenacker aufgeführt werden konnte. Auch hier die gleiche Begeisterung. Nun müsse das gewonnene Vertrauen weiter ausgebaut und in der Zahnarztpraxis vertieft werden, rät der Zahnmediziner.  

Bildzeile
Dr. Frankenfeld (v.r.) mit seinem Praxisteam und den Darstellerinnen von Lilly.

Bild: Dr. Frankenfeld

 

Frühjahrsputz im Arzneischrank!

Mit dem Messer geschnitten, den Kopf angestoßen, den Fuß umgeschlagen..... kleine Unfälle im Haushalt passieren schnell. Doch leider ist der Griff in die Hausapotheke dann oft vergebens oder ernüchternd, weil das Pflaster nicht mehr klebt und Tabletten oder Salbe schon längst verfallen sind. Damit schnelle Hilfe in Notfällen im Haushalt funktioniert, sollte die Hausapotheke regelmäßig durchgesehen werden.

Was gehört in die Hausapotheke?
Die Zusammenstellung der Hausapotheke ist sehr individuell und richtet sich nach der Lebenssituation und den persönlichen Bedürfnissen: leben Kinder im Haushalt, leidet jemand an chronischen Krankheiten, welche Medikamente werden bereits regelmäßig eingenommen. Dies und andere Faktoren beeinflussen die Zusammenstellung der Hausapotheke. Neben ausreichend Verbandsmaterial sollten Arzneimittel gegen Erkältung, Durchfall, Übelkeit, Fieber, Schmerzen, Verbrennungen, Wundbehandlungen usw. vorhanden sein.

Richtige Aufbewahrung der Hausapotheke
Der Aufbewahrungsort für die Hausapotheke sollte möglichst kühl und trocken sein. Als idealer Ort gelten in der Wohnung das Schlafzimmer oder der Flur. Das Bad und die Küche sind aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit und wechselnder Temperaturen weniger geeignet. Kühl zu lagernde Arzneimittel und Kühlkissen sind im Kühlschrank zu lagern. Die Hausapotheke sollte für Kinder unerreichbar und im Idealfall abschließbar sein, wobei der Schlüssel immer leicht auffindbar sein muss. Die Arzneimittel sollten mit den Beipackzetteln in den Originalschachten aufbewahrt werden. So erspart man sich im Notfall ein Rätselraten, welches Medikament für welche Erkrankung gedacht war.

Regelmäßige Kontrolle der Hausapotheke ist wichtig
Ist die Hausapotheke erst einmal zusammengestellt, sollte sie in der Folgezeit mindestens einmal im Jahr kontrolliert werden, kleben die Pflaster wirklich noch, sind die Kompressen noch steril und ist die Salbe noch in Ordnung und noch nicht abgelaufen? Zu entsorgende Arzneimittel dürfen direkt in den Hausmüll entsorgt werden oder können in der Apotheke abgegeben werden.

Die Hausapotheke bietet schnelle Hilfe!
Die Hausapotheke ist für die Erste Hilfe gedacht bzw. für leichtere Beschwerden, die selbst behandelt werden können. Doch sollte der Griff in die Hausapotheke (z. B. bei Schmerzen, Verstopfung oder Schlafstörungen) weder zur Gewohnheit werden, noch sollte die Hausapotheke einen Gang zum Arzt ersetzen. Durch eine sorgfältig zusammengestellte Hausapotheke kann bei kleineren Pannen im Haushalt schnell Hilfe ermöglicht werden. Eine regelmäßige Generalinspektion lohnt sich, um für den Notfall gewappnet zu sein. Wir informieren Sie gerne über eine sinnvoll zusammengestellte Hausapotheke. 

Brigitta Altgassen, Apothekerin
 


Bewegungsfreude mit gleich Gesinnten

Bewegung soll und darf in erster Linie Freude machen. Sie muss nicht, wie uns viele Sendungen und Berichte glauben machen, „Arbeit an der Gesundheit“ sein. Wer sich bewegt, fühlt sich lebendig, spürt seinen Körper und genießt dessen Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Kinder muss man deswegen in den seltensten Fällen zu Bewegung ermuntern, sie handeln aus reiner Freude an der Lust. „Sport“ muss also nichts „Anstrengendes“ sein. Allerdings erleben die meisten Menschen ein „angenehmes Erschöpfungsgefühl“ nach sportlicher Tätigkeit durchweg als wohltuend und entspannend.

Moderne Fitness-Studios wie die Sportsconnection halten eine Fülle von Bewegungs- und Erlebnismöglichkeiten bereit, unter denen jeder das für ihn oder sie passende Angebot findet. Zu ihnen gehören eine Vielzahl von Kursen (Bauch & Po, Yoga, Pilates, Bodystyling, Step-Aerobic, Rücken-Aktiv, Kick-Boxen, Hip-Hop, Jazz-Dance, Thai Bo, Indoor-Cycling...) und eine enorme Auswahl an Trainingsgeräten. Nicht nur die Kurse, in denen man sich mit gleich Gesinnten zu motivierender Musik bewegen kann, sondern auch die Kommunikationsmöglichkeiten beim Gerätetraining sorgen dafür, dass Gemeinschaftserlebnisse und Spaß mit anderen möglich werden…

Freizeit ist kostbar, warum dort Kompromisse machen?
Da sollte alles stimmen: das Ambiente, die qualifizierte Betreuung, das Publikum, die Atmosphäre. Neben den körperlichen Effekten findet auch Gedankenaustausch und mentales Training statt.

Beruflich engagierte Menschen, die hohe Leistungen bringen, sowie konzentriert und diszipliniert mit Menschen zusammenarbeiten, können hier abschalten und ohne Zwänge ihr Wunschprogramm durchführen. Hier kann man aber auch interessante Menschen treffen, die offen für Gespräche sind.
Hier kann der Manager mal Dampf ablassen, die Mutter und Hausfrau endlich einmal etwas für sich tun und auf andere Gedanken kommen. Jugendliche tanzen aktuelle Choreos und lernen Selbstvertrauen und Selbstverteidigung. Kinder machen ihre ersten Erfahrungen mit Rhythmik und Tanz. 

Beleben diese Zeilen Ihre Lust auf Bewegung? Dann besuchen Sie uns doch einmal unverbindlich entweder direkt in unserem Studio oder schon einmal virtuell im Internet (www.sportsconnection.de). Für weitere Fragen stehen wir Ihnen auch telefonisch unter 02 21-60 15 77 zur Verfügung.



 

aus Ortsgespräch 54: November 2007


Lebenskraft („Vitalität“) durch Krafttraining

Viele Menschen fühlen sich schwach, erschöpft und energielos. Sie schleppen sich mehr oder weniger mit hängendem Kopf und eingezogenen Schultern durchs Leben. Im Extremfall kann bei ihnen schon eine „Depression“ oder ein „Burn-Out-Syndrom“ vorliegen. Diesen Personen hilft im Allgemeinen nicht nur ein Ausdauertraining (auf das man nie verzichten sollte!), sondern fast immer auch ein zusätzliches Krafttraining. Um von einem Krafttraining zu profitieren, sollte man jedoch keinesfalls solange warten, bis einer der beschriebenen Schwächezustände droht oder sogar schon eingetreten ist. Denn zu einer gesunden Verfassung („Ich fühle mich stark und kräftig“) trägt durchweg bei, wenn man innerlich Kraft spürt. Dass man sich diese angenehme Erfahrung relativ einfach durch Krafttraining erschließen kann, ist bislang viel zu wenig bekannt und wird erst recht nicht ausreichend ausgeschöpft.

Dabei ist der Aufwand relativ gering: Für den Normalgebrauch reichen schon zweimal 30 Minuten Training pro Woche aus, um die wichtigsten Muskelgruppen durch geeignete Trainingsreize spürbar (bei Männern auch sichtbar) zu kräftigen. Ist ein ausreichendes Kraftniveau einmal erreicht, genügt es in den meisten Fällen sogar, dieses durch ein wöchentlich einmaliges Auffrischtraining auf dem erreichten Stand zu halten. Wer sich diese Erfahrung gönnt, wird künftig mit einem ganz anderen (nämlich „kräftigen“ bzw. „energievollen“) Gefühl durch den Alltag gehen und diese Kraft und Vitalität auch ausstrahlen. Wer sich kräftiger fühlt, ist automatisch auch weniger ängstlich oder depressiv. Oft nehmen – bei geeigneten Übungen – gleichzeitig Rücken- und Gelenkbeschwerden ab. Wer über mehr Muskulatur verfügt, nimmt weniger leicht zu bzw. tendenziell eher ab, da unsere Muskeln „Hauptenergieverbraucher“ sind.

Da die Muskelkraft im Lauf des Lebens nachlässt, gehört Krafttraining zu den wirksamsten Maßnahmen der Altersprophylaxe. Studien beweisen, dass Krafttraining sogar 100-jährigen wieder dazu verhalf, ihre Ruhesessel zu verlassen (sie VERDOPPELTEN ihre Kraft!) und wieder aktiver am Leben teilzunehmen. Dass Krafttraining selbstverständlich auch zu einer „besseren Figur“ verhelfen kann, sei nur am Rande erwähnt (besonders wenn an „Problemzonen“ gearbeitet wird). Dabei brauchen Frauen nicht zu befürchten, dass sie im Rahmen eines normalen Krafttrainings „vermännlichen“. Soweit spezielle Muskelgruppen (wie die Beckenbodenmuskulatur) einbezogen sind, profitiert mitunter auch das Sexualleben vom Krafttraining und lassen sich selbst Probleme wie Inkontinenz lindern.

Nicht zuletzt verbessert bewusst und achtsam durchgeführtes Krafttraining das Körpergefühl.

Erschließen auch Sie sich ein angenehmes „Grunderleben von Kraft“ und damit mehr „Wohlgefühl im Alltag“. Nutzen Sie diese Gelegenheit auch dazu, Ihr Körpergefühl zu verbessern, indem Sie wenigstens zweimal pro Woche bewusst und mit Genuss ein kleines Krafttraining betreiben. Gönnen Sie sich die Anleitung durch ein kompetentes Sportstudio.

Dr. Dr. Herbert Mück

 

aus Ortsgespräch 52: April 2007


Frühjahrsmüdigkeit – so kommen Sie in Schwung!

Erstaunlich, aber wahr: Wenn die Tage länger werden und die Temperaturen steigen, macht unser Körper schlapp. Etwa die Hälfte aller Bundesbürger leidet unter Frühjahrsmüdigkeit. Kennen Sie das auch? Die Sonne wärmt, die Vögel zwitschern, die ersten Sträucher blühen und Sie bauen ab. Morgens kommen Sie kaum aus dem Bett, fühlen sich ausgelaugt und wie gerädert.

Die Frühjahrsmüdigkeit ist ein Phänomen, dem die Wissenschaftler langsam auf die Spur kommen. Zum einen wirken die steigenden Temperaturen auf den Organismus: Durch die zunehmende Wärme im Frühjahr weiten sich die Blutgefäße. Der Blutdruck sinkt. Das macht müde und schwach oder sogar ein bisschen schwindelig. Zum anderen müssen wir mit der Sommerzeit auch unsere innere Uhr umstellen.

Während der dunklen Wintermonate durchflutet uns eine besonders hohe Menge des Schlaf fördernden Hormons „Melatonin“. Die zunehmenden Lichtstrahlen im Frühjahr regen jedoch verstärkt die Produktion des „Gute-Laune-Hormons“ Serotonin an. Es kann eine Zeit lang dauern, bis das Ungleichgewicht zwischen Serotonin und Melatonin ausbalanciert ist. Und das macht müde.

Hilfe für Frühjahrsmüde.

Der gesunde Körper findet auch alleine wieder die Balance. Er gewöhnt sich gerne wieder an das belebende Licht, die angenehmeren Temperaturen und die frischere Kost. Die folgenden Tipps können ihrem Körper die anstrengende Umstellungsphase erleichtern:

▌Tanken Sie so viel Tageslicht, wie möglich. Damit helfen Sie ihrem Körper, Melatonin abzubauen.

▌Bewegen Sie sich an der frischen Luft, denn Freizeitsport wirkt ausgleichend auf die Hormone und die Stimmung.

▌Machen Sie kalt-warme Wechselduschen. Der Kreislauf wird so angeregt, die Blutgefäße trainiert und damit werden die Temperaturschwankungen besser verkraftet.

▌Essen Sie vitaminreiche, leichte Kost. Der Körper freut sich, wenn er von allzu schwerer Verdauungsarbeit etwas entlastet wird.

Die typische Frühjahrsmüdigkeit sollte nach gut einem Monat überstanden sein. Wer sich länger schlaff, müde oder abgeschlagen fühlt, sollte seinen Arzt aufsuchen, um abzuklären, dass sich keine ernsthaftere Erkrankung hinter diesen Symptomen verbirgt.

 
Brigitta Altgassen, Apothekerin


 

Die Innovation geht weiter

Der Fitness und Gesundheitsmarkt gehört zu den sich am stärksten entwickelnden Branchen weltweit. Beinahe täglich berichten die Kreativen der Branche über neue Entwicklungen und erfolgversprechende neue innovative Konzepte. Selten aber zeigen sich wirkliche Neuheiten, denn; wie in der Schule, schreibt oftmals der Eine bei dem Anderen ab und das manchmal noch falsch.

Die „Sportsconnection Institut für Sport und Gesundheit“
freut sich heute, eine wirkliche Neuheit vorstellen zu können.
Die Firma HOIST aus den USA, dem Ursprungsland der Fitnessbewegung, hat in Zusammenarbeit mit führenden Biomechanikern und Sportphysiologen des „Institut of Sport´s and Science“ in Kalifornien eine neue Geräte Line entwickelt. Wissenschaftliche Grundlage ist das „Multimotion Prinzip“.

Funktionelles Training setzt immer ein Bewegen aller an der Zielbewegung beteiligten Gelenke und Muskeln in der richtigen zeitlichen und dynamischen Abfolge voraus. Eine nicht räumlich und zeitlich angepasste Bewegung wirkt oft abgehackt und für den Beobachter irgendwie unrund, so wie der Gang eines Roboters oder der Tanz eines Break Dancers. Flüssige Bewegungsabfolgen sind hochkompliziert. Allein die einzelnen Bewegungsabfolgen und Änderungen von Dynamik und Kraft beim Werfen eines Balles zu erläutern, würde den Rahmen dieses Artikels bei Weitem sprengen.

Die meisten Kraftgeräte und Geräte für die Sporttherapie konnten dies bisher nur unzureichend umsetzen. Daher auch oftmals die Kritik der „richtigen Sportler“: “Was nutzt ein dicker Arm, den Ball werfe ich aber trotzdem weiter als der Kraftsportler“. Jetzt dank des „Multi-Motion-Prinzip´s“ werden Körperteilbewegungen in einzigartiger Art und Weise in die Gesamtbewegung mit integriert.

Die Mitbewegung des Körperschwerpunktes bei der Gesamtbewegung führt zum Anspannen der Stellmuskulatur und damit zum stärkeren Anspringen der Arbeitsmuskulatur.      

Der leitende Sportmediziner der „Sportsconnection Institut für Sport und Gesundheit“, Dr. Gregory Janshoff: „Ein wirklich gutes Konzept, trotz kleinerer Arbeitsbelastung ein effektiveres Kraft und Körpertraining. Hiervon profitieren wirklich alle. Dies kommt Leitungssportlern wie Rehabilitationspatienten zugute. Gelenkentlastung und Kraftaufbau in einem.“

Diese Neuheit können sie bisher deutschlandweit nur in Dünnwald nutzen. Besonders positiv ist dieses neue Konzept für die Mitglieder des SC-Mobil e.V., die die Trainingsstätte der Sportsconnection an 2 Tagen der Woche mit nutzen dürfen. Viele Sporttreibende des SC-Mobil sind Rehabilitationspatienten, die aufgrund einer ärztlichen Verordnung ein gezieltes Aufbautraining betreiben, dass zum Großteil von der Krankenkasse bezahlt wird. Hier findet man neben Patienten die Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule und der großen Gelenke haben auch Menschen die unter Diabetes und Herzerkrankungen leiden.

Besonders die Reduktion der Trainingsbelastung bei gleichbleibendem Effekt kommt dieser Trainingsgruppe zugute. Wie uns die Leitung der Sportsconnection mitteilte, sind im Laufe des Jahres weitere Neuerungen zur Verbesserung der Trainingssituation in Planung. Näheres wollte man aber noch nicht verlautbaren, außer „Die Sportsconnection und der SC-Mobil freuen sich auf Ihren Besuch“.

  

 

aus Ortsgespräch 51: Dezember 2006


Rechtzeitiges Impfen kann vor Grippe schützen!

Winterzeit ist leider auch Erkältungszeit. Wer unter Husten, Schnupfen und Fieber leidet, hat jedoch nicht unbedingt die “Grippe” – auch wenn man häufig von einer „Grippe“ spricht, obwohl es sich um eine einfache Erkältung handelt. Die echte Virusgrippe (Influenza) ist eine schwere Erkrankung und kann in bestimmten Fällen lebensbedrohend sein. Fachleute raten deshalb bestimmten Personengruppen zur Grippeschutzimpfung.
Die Nase läuft, der Hals schmerzt, man fühlt sich insgesamt nicht wohl. Auch ganz normale Erkältungskrankheiten sind sehr unangenehm. Allerdings bessern sich die Symptome im allgemeinen relativ schnell. Wer sich Ruhe gönnt, sich, wenn möglich, ins Bett legt und mit Medikamenten bzw. Hausmitteln behandelt, fühlt sich meist nach einigen Tagen wieder besser.

Grippe ist eine schwere Erkrankung.   
Anders bei der Grippe, der Influenza: Hier treten zwar ebenfalls die genannten Symptome Halsschmerzen, trockener Husten oder Abgeschlagenheit auf – aber sie zeigen sich sehr massiv. Allerdings ist es selbst für den Arzt ohne zusätzliche Diagnosemethoden oftmals schwierig zu unterscheiden, ob ein Patient eine Grippe hat oder an einer “normalen” Erkältungskrankheit leidet. Einige wichtige Kennzeichen allerdings gibt es: Die Grippe kommt oftmals “aus heiterem Himmel”, die Symptome treten ganz plötzlich auf. Und: Die Grippe kündigt sich meist mit Schüttelfrost, hohem Fieber und starken Muskel- und Gelenkschmerzen an. Sicherheitshalber gilt: Treten sehr massive Symptome auf, steigt das Fieber stark an oder halten die Symptome länger an – ziehen Sie in jedem Fall den Arzt zurate!

Die Impfung schützt Risikogruppen.    
Ein gesunder Mensch erholt sich auch nach einer Grippe-Erkrankung im allgemeinen wieder gut. Manchmal allerdings können lebensbedrohliche Komplikationen auftreten. Vor allem bestimmte Risikogruppen sind hier gefährdet. Ihnen raten die Experten deshalb zur Grippe-Schutzimpfung im Herbst. Das Impfserum ist auf genau jene Viren abgestimmt, die aller Voraussicht nach im kommenden Winter weltweit die Grippe auslösen könnten. Gehören Sie zu den Risikogruppen? Oder wollen Sie sich aus anderen Gründen vorsorglich schützen? Dann nutzen Sie die Grippe-Schutzimpfung.

Wer sollte sich vorsorglich gegen Grippe impfen lassen?   

    • Ältere Menschen (ab 60 Jahre)
    • Menschen, die an chronischen Erkrankungen leiden (z.B. Diabetes, Asthma oder Herz-Kreislauferkrankungen)
    • Menschen mit einem geschwächten Immunsystem (z.B. bei Tumorerkrankungen oder bei HIV-Infektion)
    • Personen, die beruflich viel in Kontakt mit anderen Menschen kommen (z.B. alle, die Publikumsverkehr haben, aber auch jene, die in der ambulanten Pflege arbeiten)

 

Wenn Sie Fragen zur Grippe-Schutzimpfung oder zur Steigerung Ihrer Abwehrkräfte haben, sprechen Sie uns an. Denn: Wir wollen, dass Sie gesund bleiben! Brigitta Altgassen, Apothekerin



Berliner Straße 862
51069 Köln-Dünnwald
Telefon (0221) 60 19 13
Telefax (0221) 600 12 46
E-Mail: wildpark-apotheke@aponet.de
Internet:
www.wildparkapotheke.de
 

aus Ortsgespräch 49: April 2006


Vitamin-Kick: Fruchtsäfte

Fitness, Wellness und Lifestyle: Das sind Themen, die aus dem Leben nicht mehr wegzudenken sind. Bewegung gehört zum Leben ebenso dazu wie gesunde Ernährung. Entspannung und gute Laune steigern das Wohlgefühl in Abwechslung mit kulinarischen Genüssen oder auch mal einer langen Nacht mit guten Freunden. Fruchtsäfte sind heute aus einer gesunden Ernährung nicht mehr wegzudenken.

Sie sind erfrischend und wohlschmeckend und versorgen den Organismus mit ausreichend Flüssigkeit sowie mit lebenswichtigen Nährstoffen wie Vitaminen und Mineralstoffen. Und das ist nach den langen Wintermonaten besonders wichtig, um der Frühjahrsmüdigkeit und den Erkältungskrankheiten keine Chance zu geben. Nahezu alle Fruchtsäfte enthalten Vitamin C, besonders reichlich die Zitrussäfte, wie z.B. Orangen- oder Grapefruitsaft. Vitamin C regt die körpereigene Abwehr an und dient daher zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten. Der natürliche Zuckergehalt der Frucht bestimmt den Energiegehalt des Fruchtsaftes. Fruchtsäuren und -aromen bringen die erfrischende Geschmacksnote, fördern die Verdauung und erleichtern überdies die Aufnahme der wertvollen Mineralstoffe.

Saft und Kraft.     
Fruchtsäfte, frisch gepresst oder aus der Flasche, wenn es denn ein gutes Markenprodukt ist, sind ein der Kick für zwischendurch.  Wer zu wenig trinkt, merkt sehr bald: Konzentration und Leistungsfähigkeit lassen nach. Kaffee ist zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs alles andere als geeignet, weil er dem Körper Wasser entzieht. Ideal ist z.B. ein Mix aus Fruchtsaft und Mineralwasser. Das ist zusätzlich noch ein erstklassiger Durstlöscher.
  



Anti-Diät-Club

Schlanker Bauch, knackiger Po und straffe Oberschenkel. Bis zum Beginn des Sommerurlaubs wollen viele wieder ihre Idealmaße erreichen. Psychologen zufolge hilft beim Abnehmen Sport und die Gruppendynamik gegen den inneren Schweinehund.

Der Kampf gegen die Kilos beginnt im Kopf.    
Bewegung stellt einen Zentralpunkt bei jedem Abnehmwilligen dar. Über eine verbesserte Körperwahrnehmung und ein bewusst machen von Alltagsabläufen entsteht der aktive Wunsch, etwas zu verändern. Durch professionelle Hilfe, verbunden mit dem Gruppeneffekt, wird die Selbstwirksamkeit gestärkt. 
Seinen Körper kennen und lieben lernen, ihm immer mehr zutrauen zu können, sich in seiner Haut wohl fühlen und flexibel sein, sind wichtige Voraussetzungen um etwas zu verändern.

Erkennen, wo die Fehler im Essverhalten liegen, warum man nicht dauerhaft ein Wunschgewicht halten kann. Oft werden die Ziele zu direkt (10 Kilo weniger) oder zu hoch gesteckt, das kann nur zu Frustration führen. Von Medien und Produktanbietern werden diese falschen Vorstellungen und Versprechungen häufig gefördert.
Deshalb stellt sich der bekannte «Jojo-Effekt» ein: Wer seine Ernährung radikal umstellt, nimmt in den ersten Wochen oft tatsächlich spürbar ab. Abgebaut wird aber vor allem Muskeleiweiß. Durch eine Nulldiät verliert der Körper vor allem Muskelmasse und Wasser.

Das Fett spart sich der Körper für Notzeiten auf.      Zudem schaltet der Organismus auf Sparflamme um und stoppt irgendwann den Gewichtsverlust. An diesem Punkt kehrt der Abnehmwillige meist zu seiner normalen Kost zurück. Da das Sparprogramm für Notzeiten aber noch läuft, verwertet der Körper die Nahrung noch besser. Die Freude über die verlorenen Pfunde weicht dem Entsetzen, wenn nach kurzer Zeit die Waage stärker ausschlägt, als je zuvor.
Abnehmen hat immer etwas mit dem Verhältnis Kalorienaufnahme und Kalorienverbrauch zu tun. Will man abnehmen muss der Verbrauch höher sein als die Aufnahme. Das ist sehr einfach. Schwer ist nur, das manche Menschen einfach weniger Kalorien brauchen. Die Kunst der Gewichtsreduktion ist nicht das Abnehmen, sondern die langfristige Stabilisierung des Gewichts. Wer wirklich abnehmen will, sollte daher auf jede Form der Crash-Diät verzichten. Hier setzt der „Anti-Diät-Club" an. Was Sie nicht erwarten können: Zauberrezepte, Wundermittel. Was Sie erwartet: offene ehrliche Worte, Tatsachen, wirkliches Interesse am Erfolg.

Unsere Nähe – Ihr Vorteil

Im Rahmen der Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen fordern immer mehr Krankenkassen, die Arzneimittelversorgung mithilfe des Versandhandels sicherzustellen. So werden die Versicherten aufgefordert, ihre Medikamente nicht mehr in der Apotheke vor Ort, sondern über das Internet oder bei speziellen Apotheken per Post zu beziehen.

Doch welche Folgen hat das für Sie als Patient?      
Sie erhalten Ihr Arzneimittel nicht mehr am gleichen Tag, sondern finden es nach einigen Tagen anonym, ohne jegliche Beratung und ohne die Sicherheit, wirklich das Richtige zu erhalten, in Ihrem Briefkasten.
Indessen ist Ihre Apotheke vor Ort Ihr erster Ansprechpartner in allen Gesundheitsfragen. Wir bieten ein hohes Maß an Seriosität und Kompetenz, die Sie in Sachen Gesundheit zu Recht erwarten. Mit unserem ständig mindestens 7.000 verschiedene Medikamente umfassenden Warenlager bieten wir ihnen die Möglichkeit Ihr Arzneimittel sofort mitzunehmen - und dies nicht nur von 8 bis 18.30 Uhr, sondern in Notfällen auch in der Nacht und am Wochenende.
Sollte dennoch einmal etwas fehlen, bestellen wir es für Sie innerhalb von drei Stunden!
Zudem beantwortet unser kompetentes Team Ihre Fragen in allen Bereichen der Gesundheitsversorgung. Unsere langjährigen Mitarbeiterinnen bilden sich ständig durch Seminare weiter, sodass Sie sich jederzeit auf unsere aktuelle Beratung verlassen können. Wir erweitern laufend unseren Wissensstand: für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden.
Das Team der Wildpark-Apotheke informiert und berät Sie umfassend und engagiert. Und das zu jeder Zeit:

Brigitta Altgassen, Apothekerin und Inhaberin:
„Seit sieben Jahren leite ich die Wildpark-Apotheke mit sehr viel Freude und Engagement. Trotz der immer umfangreicher werdenden Verwaltungsaufgaben, nehme ich mir viel Zeit für meine Kunden und lege größten Wert auf persönlichen Kontakt und ausführliche Beratung.“

 


Ursula Freund, Apothekerin:
„Mein besonderes Interesse liegt in allen Fragen der Kinderheilkunde, in der Homöopathie und der Pflanzenheilkunde. Gleichzeitig bin ich aber auch in der Schulmedizin zu Hause. Umfangreiche Kenntnisse in den verschiedenen Gebieten der Pharmazie konnte ich in der Vergangenheit in unterschiedlichsten Apotheken in Aachen und Köln sammeln, aber Köln und die Apotheke meiner Schwester liegt mir besonders am Herzen.“

Barbara Rau, Apothekerin:
„Meine jahrzehntelange Erfahrung als Apothekerin habe ich in vielen Orten Deutschlands gesammelt. Meine Hauptaufgabe in der Wildpark-Apotheke ist die Beratung unserer Kunden zu allen Arzneimittelfragen. Die Versorgung mit Hilfsmitteln in der Krankenpflege liegt mir besonders am Herzen.“

Judith Münch, Pharmazeutisch-Technische Assistentin (PTA):
„Zu meinem Aufgabengebiet in der Wildpark-Apotheke gehört die Anfertigung von Arzneimitteln, die Belieferung von Arztpraxen und die Beratung bei Kosmetikfragen. Mein Schwerpunkt liegt jedoch in der Beratung unserer Patienten und Kunden und in der Information über pflanzliche, homöopathische und anthroposophische Arzneimittel.“

Havva Dönmez, Pharmazeutisch-Kaufmännische Angestellte (PKA):
„Ich kümmere mich um alle kaufmännischen Aufgaben in der Wildpark-Apotheke, sodass für Sie ein optimales Warenlager bereit steht. Die Pflege des Warenlagers ist besonders wichtig, damit wir Sie schnell und zufrieden stellend bedienen können - ohne lange Wartezeiten.
Gerne nehme ich Ihre Bestellung am Telefon entgegen und informiere Sie über Preise und Lieferfähigkeiten."

Julia Mardus, PTA in Ausbildung:
 „In der Wildpark-Apotheke sammele ich erste praktische Erfahrungen zu meiner sonst überwiegend schulischen Ausbildung und freue mich darauf, ab August das Team zu unterstützen.“


Neben unserer kompetenten Beratung bieten wir vielfältige Serviceleistungen zu Ihrer umfassenden Betreuung:

·Gesundheitstests
-Blutdruckmessung, Blutzuckermessung, Bestimmung des Gesamtcholesterins
-Gewichtsbestimmung (Body-Mass-Index)

·Krankenpflege
-individuelles Anmessen von Kompressionsstrümpfen und Bandagen
-persönliche und diskrete Inkontinenzberatung
-praktische Tipps zu Hilfsmitteln in der Pflege

·Verleih
-digitale Babywaagen
-elektrische Milchpumpen
-moderne Blutdruckmessgeräte

·Services
-Kundenkarte für eine höhere Arzneimittelsicherheit und Kostenkontrolle
-Lieferservice
-Barmer-Hausapotheke
-Entsorgung von Altarzneimitteln
-Prüfung von Erste-Hilfe- und Kfz-Verbandkästen

·Alternative Medizin
-Homöopathie Hausapotheke
-umfangreiches Sortiment homöopathischer Arzneimittel und biochemischer Salze
-Heil- und Kräutertees sowie Teemischungen aus eigner Herstellung

·Beratung mit umfangreichen Broschüren
-Allergien
-(Problem-) Haut, Kosmetik, Sonnenschutz
-Ernährung, Diabetes, Cholesterin
-Impfungen für In-und Ausland
-Reiseapotheke

Wir sind in ihrer Nähe und gerne für Sie da, denn Gesundheit braucht Beratung! Brigitta Altgassen, Apothekerin

Berliner Straße 862
51069 Köln-Dünnwald
Telefon (0221) 60 19 13
Telefax (0221) 600 12 46
E-Mail: wildpark-apotheke@aponet.de
Internet:
www.wildparkapotheke.de
 

aus Ortsgespräch 48: Dezember 2005


Sport hält jung

Hand aufs Herz: Wenn Sie Ihren Bauch und Ihre Haltung im Spiegel betrachten, Treppen hoch schnaufen und Ihr gekrümmter Rücken schmerzt, würden Sie dann nicht gerne das Rad der Zeit anhalten? Sie befinden sich in guter Gesellschaft. Denn fast jeder etwas ältere Mensch träumt immer mal wieder von der Existenz eines „Jungbrunnens“, wie er auf einem berühmten Gemälde dargestellt ist: Dort sieht man, wie kranke, alte und gebrechliche Menschen in ein Wasserbecken steigen und diesem auf der anderen Seite als quietsch fidele junge Menschen wieder entsteigen. Schade, werden Sie sich vielleicht sagen, dass es so ein Wunderwerk nicht gibt. Und doch gibt es tatsächlich einen „Jungbrunnen“ und der heißt „Sport“.
 

Drive haben!   

Oder ist Ihnen nicht selbst schon aufgefallen, dass sportliche Menschen weitaus jünger wirken als gleichaltrige unsportliche?  Meist sind sie flinker, gewandter und reaktionsschneller. Und wer sich jung fühlt, ist es letztendlich auch. Das Vertrauen in den eigenen Körper, in die geistige Flexibilität und der Glaube an die eigene Leistungsfähigkeit übertragen sich nicht zuletzt auf die Umwelt und die Mitmenschen. Über solche Personen sagt man dann „Der hat Drive!“ und wundert sich, warum der Betreffende „immer gut drauf ist.“ Die genauere Betrachtung ergibt dann oft, dass die Betreffenden zwar so alt sind wie man selbst und in ihrem Gesicht genau so viele Falten aufweisen, aber eines unterscheidet sie deutlich von uns: Sie sind sportlicher und wirken vor allem deswegen jugendlicher. Und dieser Effekt pflanzt sich in viele Bereiche fort: So unterstellt man jugendlich und aktiv wirkenden Menschen oft automatisch, dass sie auch geistig wendig sind und gesetzte Ziele leichter erreichen. Wer sportlich und dynamisch erscheint, zu dem blicken andere auch gerne auf und vertrauen sich ihrer Leitung an.

Treiben Sie Sport?    

Dies erklärt vielleicht, warum so viele erfolgreiche Schauspieler und Politiker engagiert Sport treiben und sich fit halten. Sogar bei Einstellungsgesprächen lautet eine der Standardfragen: „Treiben Sie Sport?“ Denn gesucht sind fast immer leistungsfähige, dynamische und engagierte Bewerber, nicht antriebslose, schlaffe und frustrierte. Und dabei ist der erwähnte „Jungbrunnen“ gar nicht so fern: Denn Sport kann man fast überall und jederzeit treiben. Besonders „effektiv“ dürfte er allerdings im Sportstudio sein. Denn dort lässt sich unter fachlicher Anleitung sowie in entspannter und zugleich motivierender Atmosphäre mit minimalem Aufwand ein maximaler Effekt erzielen. Die Rezepte lauten „kurze und effektive Trainingsprogramme“ sowie „optimale Belastung für maximalen Erfolg“. Warum zögern Sie noch? Lassen Sie sich coachen und lernen Sie gleich gesinnte Menschen kennen. Mal ehrlich, was tun Sie üblicherweise abends von 20.00 bis 22.00 Uhr? Wir empfehlen: Runter vom Sofa, weg vom Bildschirm, rein ins Studio und rauf auf die Ergometer.     


 

aus Ortsgespräch 47: August 2005


Sodbrennen – Die richtige Säure am falschen Platz

Jeder Dritte kennt das Gefühl, wenn es brennt in der Magengrube und hinter dem Brustbein. Der Schmerz geht von der Speiseröhre aus, deren Aufgabe es ist, Speisen innerhalb kürzester Zeit in den Magen zu befördern. Verursacht wird das Brennen durch eine Fehlfunktion des Verschlussmechanismus zwischen Speiseröhre und Magen. Säuren aus dem Magen oder Dünndarm laufen in die falsche Richtung und treten zurück in die Speiseröhre, wo sie die empfindliche Schleimhaut reizen. Die richtigen Säuren am falschen Platz sind also die Übeltäter für den Schmerz oberhalb des Magens. Je öfter der Rückfluss stattfindet und je länger die Säure dort verbleibt, um so häufiger muss mit Entzündungen der Speiseröhre gerechnet werden. Bei dauerhaften Beschwerden sprechen die Fachleute von einer Refluxösophagitis.

Keine bloße Befindlichkeitsstörung.  
Die Refluxkrankheit ist eine der häufigsten Erkrankung des oberen Magen-Darm-Traktes, jedoch wird sie von Ärzten in ihrer Häufigkeit oft unterschätzt und nicht selten von Patienten bagatellisiert und toleriert. Sie wird als bloße Befindlichkeitsstörung eingestuft, die durch Ernährung und Lebensweise als selbst verschuldet angesehen wird und keiner professionellen Therapie bedarf und eine Behandlung bleibt daher in vielen Fällen aus. Sicherlich kommt es im Zeitalter von Hektik und Fast Food vermehrt zu Sodbrennen und diesem kann durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung entgegen gewirkt werden. Ein einmaliges Sodbrennen etwa nach einer schweren Mahlzeit ist noch kein Grund zur Sorge, aber wenn die Beschwerden regelmäßig auftauchen, ist eine gezielte Behandlung dringend angeraten, um Komplikationen rechtzeitig zu verhindern.

Schnell und wirksam helfen.  
Mit gezielten Untersuchungen kann den Beschwerden auf den Grund gegangen und das Sodbrennen gegebenenfalls medikamentös behandelt werden. Verschiedene moderne Medikamente können heute je nach Krankheitsbild schnell und wirksam helfen. Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwischen Medikamenten, die die Säure neutralisieren und denen, die die Bildung der Säure hemmen. Zu der ersten Kategorie gehören die verschreibungsfreien Antazida, die überschüssige Magensäure binden und neutralisieren. Bereits die Menschen der Antike und des Mittelalters machten sich die säureneutralisierende Wirkung alkalischer Erden zunutze. Grundsätzlich empfehlenswert sind Antazida mit Kombinationen aus Aluminiumhydroxid und Magnesiumhydroxid.

Zu den säurehemmenden Medikamenten gehören die so genannten H2-Blocker und Protonenpumpenhemmer. Beide sind verschreibungspflichtig. H2-Blocker besetzen die Bindestellen für Histamin in der Magenschleimhaut, die die Säureproduktion steuern und so wird weniger Säure abgesondert. Da die Reduktion der Magensäuresekretion auf indirektem Weg erfolgt, beheben diese Medikamente die Beschwerden auch nicht so rasch wie die Antazida. Besonders für Patienten, die unter nächtlichem Sodbrennen leiden, ist die Einnahme von H2-Blockern günstig, da ihre Wirkung zwölf Stunden anhält.

Insgesamt deutlich wirksamer sind allerdings die Protonenpumpenhemmer. Während die H2-Blocker die Säureproduktion lediglich einschränken, blocken die Protonenpumpenhemmer sie fast vollständig ab. Egal, welche der medikamentösen Therapien angewendet wird, es sollte zusätzlich immer auf eine bewusste Ernährung Wert gelegt werden.

Folgende Tipps und Hinweise, um Sodbrennen langfristig in den Griff zu bekommen:

  • Essen Sie lieber fünf kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt, als drei große Mahlzeiten.
  • Meiden Sie fett- und kalorienreiche Speisen, wie zum Beispiel Pommes Frites, Sahnesaucen, Hamburger oder Sahnetorten. Greifen Sie lieber zu vitaminreichen Produkten wie Obst und Gemüse sowie ballaststoffhaltigen Lebensmitteln.
  • Nehmen Sie sich für Ihre Mahlzeiten ausreichend Zeit, essen Sie nicht gestresst und schnell. Auch der Magen ist ein Genießer und dankt es Ihnen mit Wohlsein.
  • Meiden Sie scharfe Würzmittel und gehen Sie sparsam mit Salz um.
  • Zu viel zuckerhaltige Speisen sollten von Ihrem Speiseplan gestrichen werden.
  • Meiden Sie Alkohol und Tabakwaren.   Brigitta Altgassen, Apothekerin