Archiv - aus Natur und Garten

 

aus Ortsgespräch 54: November 2007

 


Ein Gartencenter erblüht

Es ist vielleicht keine schlechte Idee der Familie Wilms gewesen, im tristen Herbstwetter mit der Verschönerung ihres Gartencenters zu beginnen. Der komplett neue Außenanstrich der Gebäude in hellem orange, abgesetzt mit einem dunkleren Orangeton, vermittelt gerade in dieser etwas eintönigen Jahreszeit eine sympathische Frische.

Auch im Innenbereich ändert sich einiges. Neben dem neuen Anstrich, der ebenfalls in zartem orange gehalten ist, wird auch die komplette Deckenbeleuchtung erneuert. Das ist nicht nur umweltfreundlich, weil es kostbare Energie spart, sondern es lässt auch die umfangreiche Warenpräsentation in einem anderen Licht erscheinen. „Wir sind bemüht, dass unsere Kunden trotzdem ohne Beeinträchtigung ihren Kaufwünschen nachgehen können. Darum erfolgen diese Umbaumaßnahmen sehr behutsam“, erklärt Achim Wilms. Gleichzeitig verweist er auf die Warenpräsentation. „Auch hier werden wir mehr Übersichtlichkeit für den Kunden schaffen, in dem wir die unterschiedlichen Produkte einer Gruppe zusammen präsentieren. Daneben wird beispielsweise auch unser Keramiksortiment erweitert, ebenso werden wir für Sämereien mehrere Produzenten bereithalten und auch das Angebot an Topfpflanzen wird vergrößert.“

Um mehr Raum zu schaffen, wurde das gesamte Sortiment „Garten- und Blumenerde“ nach außen verlagert. Unter einem wetterfesten Dach kann der Kunde an der langen Reihe sauber und übersichtlich angeordneter Produkte entlang gehen und in Ruhe die für seine Zwecke geeignete Erdvariante aussuchen. Und wenn eine Beratung benötigt wird, steht sie zur Verfügung.

Auch der diesjährige Weihnachtsbasar präsentiert sich schöner den je. Im Mittelpunkt steht eine rustikale Holzhütte, welche die vielen Anregungen und Accessoires, die man für ein stimmungsvolles Weihnachtsfest unbedingt benötigt, von ihrer schönsten Seite zeigt.  
Geht man durch die geschmackvolle Dekoration, schlägt das Herz einfach höher und man ist versucht, alles mitzunehmen. Ob in Rot, Weiß, Silber oder Gold, aus Holz, Keramik oder Stoff: Keine Allerweltsware, sondern liebevoll ausgesuchte kleine und größere Schmuckstücke, die bereits jetzt, in der vorweihnachtlichen Zeit, Freude bereiten. Und das Weihnachtsfest naht ja mit großen Schritten. Also beeilen und schon einmal den Weihnachtsbaum aussuchen. Der Verkauf im Gartencenter Wilms hat bereits begonnen.

aus Ortsgespräch 52: April 2007


TERRACOTTA Ein mediterraner Traum

Schon unsere alten Dichter und Denker ließen sich von dem Flair südländischer Gärten verzaubern. Dazu gehören natürlich der Duft von Lavendel, von würzigem Rosmarin und Tymian und eine üppige Blütenpracht. Besonders dekorativ kommen die Pflanzen, Büsche oder Bäumchen wie Zitrone, Oleander oder die farbenprächtige Bougainville, in Terracottagefäßen zur Geltung.

Die Auswahl an Formen und Größen ist reichhatig. Es gibt sie mit Ornamenten oder in schlichter runder Form, aber auch als Kasten und Amphore. Schön sieht es aus, wenn unterschiedliche Größen und Formen zu einem Ensemble kombiniert werden. Das südliche Flair verstärkt sich noch, wenn künstlerische Akzente gesetzt werden: durch eine tönerne Statue oder eine Säule. Beliebt sind auch figürliche Darstellungen wie beispielsweise Zapfenformen.

Mit der Zeit erhalten die Tongefäße eine leichte, weisgraue oder moosgrün gefleckte Patina. Sie entsteht durch das Verdunsten von Kalk und diversen Mineralien. Je nach Umgebung kann das speziell auf Gefäßen mit Verziehrungen sehr lieblich und romantisch wirken.

 

Terracotta – was man wissen sollte:

Bei Pflanzgefäßen aus gebrannter Tonerde sollte auf Qualität geachtet werden. Sie ist abhängig von der Art des Tons und von der Herstellung. Gefäße vom Fließband sind meist dünnwandig, eher porös und saugen daher das Wasser schnell auf. Auch sind sie nicht immer frostbeständig. Die Frostsicherheit ist abhängig von der Zusammensetzung der Tonerde und der Höhe der Brenntemperatur. Aus dem kleinen italienischen Ort Impruneta kommen besonders hochwertige Terracottagefäße. Der Ton hat eine rötliche Farbe und die Töpfchen, Amphoren oder Statuen sind handgefertigt.

Bei Terracottagefäßen sollte man immer darauf achten, dass das Wasser ablaufen kann. Im Winter sollten sie nicht auf feuchtem Boden stehen


 

aus Ortsgespräch 49: April 2006


Mit der persönlichen Service-Card Vorteile nutzen und Geld sparen

Mit den ersten Sonnenstrahlen macht es wieder richtig Spaß, sich mit der Natur zu beschäftigen. Blumen pflanzen, Bäumchen setzen oder den Rasen auf Vordermann bringen. Der Spaß lässt sich jetzt mit baren Vorteilen verbinden. Das garantiert die persönliche Service-Card des Garten-Centers Wilms. Dieses kostenfreie Angebot von Wilms hilft Geld sparen. Bei jedem Einkauf.

Je nach Höhe der Einkaufssumme erhält der Kunde einmal im Jahr einen Gutschein. Bei einem jährlichen Einkaufsbetrag von 500 Euro erhält der Kunde 10 Euro gutgeschrieben, wird für mehr Geld eingekauft, fällt der Gutschein logischerweise höher aus. Die persönliche Service-Card bringt aber noch weitere Vorteile: beispielsweise die kostenlose Nutzung eines Vertikutierers, einer Rasen- oder Igelwalze oder den Pflanz-Service.

Und nicht zu vergessen die exklusive Information über Sonderaktionen, die nicht in der Zeitung stehen. Dazu Tipps und Tricks rund um das Thema Garten und Balkon. Fragen Sie bei Ihrem nächsten Einkauf im Garten-Center Wilms nach der persönlichen Service-Card. Infos erhalten Sie auch übers Telefon: Einfach 96 06 40 anrufen und in Zukunft Geld sparen.  



Pflanzen jedes Jahr umtopfen?

Jetzt ist es wieder so weit: Balkonkästen werden bepflanzt, Kübelpflanzen umgetopft, damit sie gut wachsen. Ist das jedes Jahr nötig? Nicht unbedingt. Ausschlaggebend ist, wie stark die Erde durchwurzelt ist. Dazu zieht man die Pflanze einfach aus dem Topf. Krümelt dabei viel Erde ab, ist es zu früh. Durchziehen dagegen reichlich feine Wurzeln das Substrat, ist der Zeitpunkt ideal. Sieht man vor lauter Wurzeln kaum noch Erde, eilt es! Umtopfen kann man bis Juli – danach wartet man besser bis zum nächsten Jahr.

Jedes Jahr ein größerer Topf?  
Grundsätzlich wählt man die Gefäße immer zwei Nummern größer aus als die alten – nicht mehr. Wer immer größere Töpfe vermeiden möchte, wendet die „Wurzelkeil-Methode“ an. Dabei werden, gleichmäßig über den Ballen verteilt, zwei bis dreieckige „Tortenstücke“ mit einer Säge oder einem Messer herausgeschnitten. Die Leerräume werden mit frischer Erde ausgefüllt.

Die Pflanze löst sich nicht aus dem Topf?    
Wenn sich die Wurzeln fest im Topf verkeilt haben, hilft es, mit einem Messer an den Topf-Innenwänden entlang zu fahren. Bei weichen Plastikgefäßen klopft man fest auf die Töpfe oder schlägt sie kopfüber vorsichtig an einer Tischkante an. Einfach geht es, wenn man nur Töpfe verwendet, die nach oben hin breiter werden und die keine Einschnürungen haben.

Alte Erde sollte weg!  
Gebrauchte Erde ist ausgelaugt: Sie hat einseitig Nährstoffe verloren oder ist oft verklumpt. Noch schlimmer, man weiß nicht ob sie Krankheitskeime oder Schädlingsnester enthält, die dann schnell auf die frisch eingetopften Pflanzen übergreifen können.

Die richtige Pflanztiefe.    
Sie orientiert sich an zwei Maßen: Die neue Erde sollte nicht über die Oberfläche des Ballens (durchwurzelte Erde) hinausgehen. Sitzt die Pflanze zu tief, werden ihre Stämme oder Zweige mit Erde angeschüttet. Die Folge ist Fäulnis. Sitzt die Pflanze zu hoch, trocknen die obersten Wurzeln aus und sterben ab. Die Pflanze verkümmert. Wichtig ist auch, dass zur Topfkante ein Gießrand von 2 bis 3 cm bleibt. 

Die Pflanze verkümmert.   
Der häufigste Fehler ist Trockenheit. Nach der Bepflanzung muss sofort kräftig angegossen werden, da frische Erde reichlich Feuchtigkeit zieht. Auch zu viel Sonneneinwirkung ist schädlich. Überwinterte oder frisch gekaufte Pflanzen aus dem Gewächshaus sind Freilandbedingungen nicht gewöhnt. Darum zum Eingewöhnen 10 bis 14 Tage geschützt und ohne direktes Sonnenlicht aufstellen.




TIPP: Untermieter im Topf
Kübelpflanzen sind beliebt wie noch nie. Sie passen in jede Gartenecke und verwandeln Terrasse und Balkon in ein buntes Blütenmeer. Der paradiesische Effekt lässt sich noch steigern, wenn man beispielsweise bei „Hochstämmchen" auch die untere Etage bepflanzt. Besonders eignen sich dafür polsterförmige oder hängende Sommerblumen, aber auch Blattschmuckpflanzen.
Lassen Sie sich bei der Pflanzenauswahl nicht nur von dekorativen Gedanken leiten. Achten Sie auch darauf, dass die Farben harmonieren und dass der Untermieter zu den Ansprüchen der Hauptpflanze passt. Natürlich benötigt das Doppelarangement auch mehr Wasser und Nährstoffe. Auf unserem Foto bilden die Komplementärfarben der gelben hochstämmigen Margerite einen erfrischenden Kontrast zu der blauvioletten Fächerblume.



Die richtige Sommerpflege
Pflanzen täglich gießen und dabei gleichmäßig feucht halten. Kleine Töpfe eventuell 2 Mal täglich (morgens und abends) bewässern. Niemals auf die Blätter gießen, sondern immer auf den Wurzelballen. Verblühtes entfernen, das regt die Knospenbildung an. Gerade in den Sommermonaten brauchen Pflanzen Zusatznahrung. Also am besten 14-täglich düngen. Achten Sie auch darauf, die Platz- und Lichtverhältnisse der wachsenden Pflanzen auszugleichen.



Zauberhafte Bepflanzungen
...die ihre ganze Schönheit zeigen und die den Herbst auf die Schnelle ins Gefäss bannen:
Die groß- und kleinblütigen Astern in pink-violetten Tönen fühlen sich an jedem Standort wohl. In einem Dauerkasten mausern sich diese Herbstzeitlosen zum Kleinod. Beste Pflanzzeit ist der September.
 

aus Ortsgespräch 46: April 2005


Mediterraner Traum
Schon unsere alten Dichter und Denker ließen sich vom Flair südländischer Gärten inspirieren. Vom Duft des Lavendels, von würzigem Rosmarin und Thymian und üppiger Blütenpracht. Der Zauber des Südens lässt sich aber auch auf Terrasse und Balkon holen, mit bunt lasierten Pflanzgefäßen und Terrakottatöpfen, in denen die Vertreter der mediterranen Pflanzenwelt bestens zur Geltung kommen und ohne die ein mediterraner Garten kaum vorstellbar wäre. Viele mediterrane Pflanzen lassen sich problemlos im Kübel halten, auch wenn die meisten frostfrei überwintern müssen. Zu den beliebtesten „Südländern" gehören Orangen- und Zitronenbäumchen, Feige und Oleander, der in Weiß, Gelb, Orange Rosa oder Rot erblühen kann. Aber auch die farbenprächtige Bougainville, beispielsweise in kräftigem Pink, als Stämmchen ebenso wie in buschiger Form. Natürlich nicht zu vergessen duftender Lavendel, Thymian und Rosmarin. Aber auch das Silbergrau der Olivenbaumblätter und das Dunkelgrün des immergrünen Lorbeers gehören zum italienischen Flair und dürfen nicht fehlen.



Terrakotta
Töpfe, Amphoren und Schalen aus gebrannter Tonerde. Ihre Frostsicherheit ist abhängig von der Zusammensetzung der Tonerde und der Höhe der Brenntemperatur. Eine besonders hochwertige Qualität wird im italienischen Impruneta gefertigt.
Bei Terrakottagefäßen sollte man immer darauf achten, dass das Wasser ablaufen kann. Im Winter sollten Sie nicht auf feuchtem Boden stehen.

Vielleicht mögen Sie ja auch die farbenfrohen Blüten der Kapuzinerkresse. Sie sind nicht nur dekorativ und wohlriechend, sondern auch essbar: Sie schmecken herb-aromatisch und passen zu vielen sommerlichen Salaten und Suppen. Und in Essig eingelegt, sind die Blütenknospen eine Alternative zu Kapern.



TIPP: Untermieter im Topf
Kübelpflanzen sind beliebt wie noch nie. Sie passen in jede Gartenecke und verwandeln Terrasse und Balkon in ein buntes Blütenmeer. Der paradiesische Effekt lässt sich noch steigern, wenn man beispielsweise bei „Hochstämmchen" auch die untere Etage bepflanzt. Besonders eignen sich dafür polsterförmige oder hängende Sommerblumen, aber auch Blattschmuckpflanzen.
Lassen Sie sich bei der Pflanzenauswahl nicht nur von dekorativen Gedanken leiten. Achten Sie auch darauf, dass die Farben harmonieren und dass der Untermieter zu den Ansprüchen der Hauptpflanze passt. Natürlich benötigt das Doppelarangement auch mehr Wasser und Nährstoffe. Auf unserem Foto bilden die Komplementärfarben der gelben hochstämmigen Margerite einen erfrischenden Kontrast zu der blauvioletten Fächerblume.



Die richtige Sommerpflege
Pflanzen täglich gießen und dabei gleichmäßig feucht halten. Kleine Töpfe eventuell 2 Mal täglich (morgens und abends) bewässern. Niemals auf die Blätter gießen, sondern immer auf den Wurzelballen. Verblühtes entfernen, das regt die Knospenbildung an. Gerade in den Sommermonaten brauchen Pflanzen Zusatznahrung. Also am besten 14-täglich düngen. Achten Sie auch darauf, die Platz- und Lichtverhältnisse der wachsenden Pflanzen auszugleichen.



Zauberhafte Bepflanzungen
...die ihre ganze Schönheit zeigen und die den Herbst auf die Schnelle ins Gefäss bannen:
Die groß- und kleinblütigen Astern in pink-violetten Tönen fühlen sich an jedem Standort wohl. In einem Dauerkasten mausern sich diese Herbstzeitlosen zum Kleinod. Beste Pflanzzeit ist der September.
 

aus Ortsgespräch 46: April 2005

Anemone ist die Staude des Jahres 2005

Mit der Anemone ist eine attraktive und vielseitige Pflanzengattung von Bund deutscher Staudengärtner zur Staude des Jahres 2005 gekürt worden. Anemonen gehören zur Familie der Hahnenfußgewächse und sind je nach Art und Sorte zu verschiedenen Zeiten Schmuckstücke im sonnigen und schattigen Gartenbereich. Etwa 100 Arten sind in den gemäßigten Klimazonen beheimatet.

In der Blumensprache stehen die zerbrechlich wirkenden Anemonen als Symbol für Unschuld, Vertrauen und Vergänglichkeit. Doch trotz ihrer scheinbaren Verletzlichkeit sind Anemonen sehr anspruchslose und pflegeleichte Stauden.
In der Natur wachsen sie im Wald, am Gehölzrand oder auf Gebirgswiesen und dann meistens in Gruppen. Ab April blühen Buschwindröschen mit weißen Blüten. Wertvolle Liebhabersorten sind mit Blüten in Hellrosa oder Lavendelblau erhältlich. Auch das große Waldwindröschen zeigt seine weißen Blüten schon im April. Nach den im Sommer blühenden Arten wie der Pazifik-Anemone verlängern die ausdauernd blühenden Herbst-Anemonen die Farbenpracht im Garten. Sie blühen von August bis Oktober und gedeihen problemlos aus schattigen Standorten.



TIPP für Rosenkavaliere

Im Frühjahr sieht es in reinen Rosenbeeten immer etwas trostlos aus. Daher gehen viele Rosenkavaliere dazu über, die Rosenbeete mit Blumenzwiebeln wie Hyazinthen, niedrigen Tulpen oder Narzissen farbenfroh zu gestalten. Die Zwiebeln kann man sich ja nach seinem persönlichen Farbempfinden zusammenstellen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und die Rosen können sich im Hintergrund in Ruhe bis zur ihrer Blütezeit ab Mai entfalten.