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Der Grinkenschmied
In einem Wäldchen bei Schönratherhof wohnte an einem Hügel, der Emmerich (Emberg) genannt wurde, in einer Erdhöhle ein kleiner, aber wunderbar starker und kunstfertiger Schmied. Die jenigen, die ihn sahen, behaupteten, daß er von Angesicht sehr häßlich gewesen, so daß man vor ihn erschrocken sei. Und noch ist es sprichwörtlich, einen griesgrämigen Menschen mit diesem Schmiede zu vergleichen. Sahen ihn auch nur wenige, so haben doch viele seinen Hammer durch den grünen Wald schallen hören und den Rauch seiner Esse bemerkt. Der Schmied nämlich hatte viel Arbeit, da keiner im ganzen Lande ihn an Kunstfertigkeit gleich kam. Die Leute hatten ihn nur Eisen und Stahl vor seine Höhle zu legen und ihn laut zuzurufen, welche Arbeit sie wünschten, Sie fanden dann am nächsten Morgen die Arbeit an derselben Stelle liegen und hörten, ohne den Schmied zu sehen, die mäßige Bestimmung des Preises dafür. Wo der Schmied hingekommen, weiß keiner zu sagen.
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