Neues aus Dünnwald und der IG

 

 

 

 

 

„Nur gemeinsam sind wir stark“ - Förderverein für Jugendheim gegründet

In mehreren Veranstaltungen haben wir in Dünnwald darauf hingewiesen, dass öffentliche Kassen und Kirchen immer weniger dazu beitragen, Raum für Begegnung der Bürger zu schaffen und zu unterhalten, in denen Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche, junge Familien und Senioren durchgeführt werden können. Diesem Rückgang wollen wir nun entgegen steuern: Dank des großen Zuspruchs vieler Bürger, der vor Ort vertretenen Vereine sowie mit Unterstützung durch unsere Dünnwalder Parlamentarier im Stadtrat haben wir einen Förderverein gegründet, dessen wesentliche Aufgabe der Erhalt und die Pflege des „Jugendheims“ in der von-Diergardt-Straße ist.

Das Gebäude, Pfarrheim der katholischen Kirchengemeinde, könnte ohne diese Unterstützung nicht mehr von der Kirchengemeinde gehalten werden. Bei einer Schließung gingen wertvolle Versammlungs- und Begegnungsflächen im Herzen Dünnwalds verloren. Im Mai 2009 fand die öffentliche Gründungsversammlung vom „Verein der Freunde und Förderer St. Hermann-Joseph zu Köln-Dünnwald e.V.“ statt. Dieser Verein ist zwischenzeitlich im Vereinsregister Köln eingetragen und vom Finanzamt Köln als gemeinnütziger Verein anerkannt worden.

In den Vorstand wurden gewählt: Wolfgang Corzilius, Claudia Charles, Manfred Grimm, Lydia Jansen und Sonja Steinkrüger. Iin das Kuratorium: Karl-Heinz Charles, Dieter Ernst, Wilfried Wingensiefen und Pater Ralf Winterberg.

Freunde und Mitglieder des neu gegründeten Vereins kümmern sich darum, dass das Jugendheim wieder in neuem Glanz erstrahlen kann, und haben bereits viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit für dieses Objekt geleistet. Am Tag der offenen Tür im September zeigte der Förderverein mit Stolz die bereits verschönerten Räume. An diesem Tag, an dem viele Dünnwalder Vereine sich im Haus und dem schönen Außengelände präsentierten, wurde eines deutlich: „Nur gemeinsam sind wir stark.“ So überschrieb die Kölnische Rundschau einen Bericht über diesen Tag der offenen Tür und zitierte Dieter Ernst, den Vorsitzenden des Dünnwalder Bürgervereins: „Unsere große Herausforderung ist es, die Kräfte zu bündeln. Nur gemeinsam sind wir stark.“ Die Vernetzung und gegenseitige Unterstützung der Dünnwalder Vereine wurde an diesem Tag sichtbar und nur wenn viele mithelfen, kann es dem neuen Förderverein gelingen, das Haus für Gemeinde, Vereine und alle Dünnwalder Bürger zu erhalten. Damit auch zukünftig möglichst viele kulturelle und soziale Veranstaltungen in den Räumen dieses Jugendheimes mit den herrlichen Veranstaltungsräumen stattfinden können, hat der Vorstand das Ziel, dieses Haus mit einem Außenaufzug auszustatten. Ein barrierefreier Zugang soll allen Menschen den Zugang in unser schönes Jugendheim ermöglichen, damit Mütter mit Kindern,  Senioren oder behinderte Mitbürger stärker am Gemeinde- und Vereinsleben in Dünnwald teilnehmen können. Wir möchten so einen Betrag dazu leisten, die viel beklagte Anonymität in der heutigen Gesellschaft und des Einzelnen zu überwinden und Raum für Begegnungen in unserem Ort zu schaffen.

Helfen Sie durch Ihre Unterstützung – mit Rat und Tat sowie finanziell – diese Verbesserung zu ermöglichen und das Haus noch attraktiver und besser für Veranstaltungen im Herzen Dünnwalds nutzbar zu machen. Nutzen Sie die Möglichkeiten, die das Jugendheim in Dünnwald bietet, achten Sie auf die Ankündigung von Veranstaltungen und fördern Sie den Erhalt durch Ihren Besuch im Jugendheim. Wenn Sie die Ziele des Fördervereins unterstützen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf und bringen Sie Ihre Ideen und Anregungen ein. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns an unserem Stand am Weihnachtsmarkt der IG-Handel und Gewerbe am 1. Adventssonntag besuchen. Telefon: M. Grimm 0221 – 60 48 54, E-Mail: Jugendheim-Duennwald@web.de, Konto des Fördervereins: 190231 8003, Stadtsparkasse KölnBonn, BLZ 37050198. Manfred Grimm Vorsitzender des Vorstands


Foto: ©
Altgassen + Greyer Architekten


Auch in Dünnwald gibt es die Kölner Tafel

Die Kölner Tafel ist im Juni 1995 nach dem amerikanischen Vorbild City Harvest und in Anlehnung an bereits in Deutschland bestehende Tafeln als eingetragener, mildtätiger Verein gegründet worden. Mittlerweile ist sie zu einer unverzichtbaren sozialen Einrichtung im Kölner Hilfesystem geworden, um Menschen in Not mit dem scheinbar Selbstverständlichsten zu helfen: mit Lebensmitteln, Aufmerksamkeit und mit Solidarität. In Köln sind ausreichend Lebensmittel vorhanden. Ein nicht unerheblicher Prozentsatz wird jedoch täglich vernichtet und zwar nur deshalb, weil Farbe oder Gewicht der Ware den Bestimmungen nicht genügen oder weil zu viel produziert oder eingekauft wurde. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die in Sorge um ihre tägliche Ernährung leben. Genau hier schaffen die über 60 ehrenamtlichen Helfer der Kölner Tafel Abhilfe. Mit Kühltransportern holen sie tonnenweise gespendete Lebensmittel bei Supermärkten, Bäckereien und Herstellern ab und verteilen sie an die Ausgabestellen. Viele spenden täglich, andere sporadisch. Neue Spender sind immer willkommen.

Seit Herbst letzten Jahres gibt es in Dünnwald nun auch eine Ausgabestelle von Lebensmitteln. Immer mittwochs liefert die Kölner Tafel Lebensmittel in „Henry’s H.O.P.E.“- dem Jugend- und Nachbarschaftshaus in der Auguste-Kowalski-Straße.
Ein Team von 6 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sortiert die Lebensmittel und gibt sie aus.
Parallel zur Ausgabe wird eine kostenlose Sozialberatung angeboten. Wer sich Lebensmittel abholen möchte, muss in Dünnwald wohnen und sollte einen Arbeitslosengeld II-Bescheid oder einen Köln-Pass mitbringen. Auch wer Grundsicherung erhält, kann kommen.

Ab 13 Uhr werden die Nummern zur Abholung in „Henry’s H.O.P.E.“ verteilt. Mittlerweile kommen 44 Familien zur Lebensmittelausgabe. Leider sind einige Produkte wie Milch oder Babynahrung nur sehr selten dabei. Und manchmal sind die Lieferungen auch nicht ausreichend groß. Die kölner Tafel möchten gerne bei solchen Lieferungen etwas dazukaufen, um den dringendsten Bedarf decken zu können. Dafür wird um Hilfe gebeten. Unterstützen Sie die Tafel in Dünnwald! Jeder Betrag hilft! Bankverbindung: Diakonisches Werk Köln und Region, Sparkasse Köln Bonn/ Bankleitzahl 370 501 98/ Kontonr.:5022223, Verwendungszweck: Dünnwalder Tafel 2410.01.2211. Wenn Sie Ihre vollständige Adresse auf dem Überweisungsträger angeben, erhalten Sie automatisch eine Spendenbestätigung.
 

Bildkalender mit Dünnwalder Motiven

Der Kalender "Dünnwald 2010" entstand als Idee bei einem Treffen des Bürgervereins mit dem "Hintergedanken", den Dünnwaldern ihren Ortsteil bewusster zu machen. Fotografie, Bildgestaltung und Layout erfolgten durch Klemens Winkler. „Dem Bürgerverein habe ich die Bilder kostenlos zur Verfügung gestellt, da der Erlös einem guten Zweck, nämlich der "Dünnwalder Tafel" zugute kommen soll“, so Klemens Winkler. Ein schönes Weihnachtsgeschenk. Zum Preis von 14,95 Euro ist der Kalender in vielen Dünnwalder Geschäften erhältlich oder direkt beim Bürgerverein.